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© Replay
Unser Must-have

Beinfreiheit

Grenzen austesten? Tun wir gern. Zum Beispiel mit Replay Hyperflex. Die Jeans mit hohem Stretch-Anteil machen jeden Move mit – und bleiben dank baumwollgeschütztem Lycra-Kern auch nach längerem Tragen in Form. Das probieren wir direkt aus: Im Büro mit Blazer und Schnürern, im Club zu Top und Heels.

25. November, Ulrike Stolpe

© Topshop
Dresscode

Glow for it!

Weihnachtsfeier, Silvester oder Dinner mit Freunden: Die Partysaison ist eröffnet! Model Cara Delevingne macht’s in der neuen Topshop-Kampagne vor und sorgt mit ihrem coolen Pailletten-Outfit für Wow-Effekte. Ob als Eyecatcher mit schillerndem Kleid, tailliertem Blazer und sexy High Heels oder als Akzent mit Glitzer-Shorts zu T-Shirt und Ankle Boots – Pailletten sind unsere Stars am Partyhimmel.

24. November, Janine Pätzold

© adidas Originals X Italia Independent
Unser Must-have

Color Splash

Dezent geht anders – aber das hätten wir von Lapo Elkann, Gründer des Design-Labels Italia Independent, auch nicht erwartet. Für seine Kollaboration mit adidas, gab der Italiener dem ZX FLUX seinen exzentrischen Anstrich. Auf den aussergewöhnlichen Sneakern verschmelzen Animal-Prints mit bunten Regenbogenfarben und Camouflage-Mustern. Cool!

21. November, Amanda Valle

© Getty Images
Trendzoom

Leuchtstoff

Serienfans wissen es bereits: «Orange Is the New Black»! Während Dries Van Noten die Nuance vorzugsweise mit Dunkelblau und Silber mixt, können Fortgeschrittene den Trend wie Designer Prabal Gurung im Komplett-Look ausprobieren. Unser Lieblings-Outfit: orangefarbener Pulli, Midi-Skirt und ein dicker Wollschal. Wem das zu viel Farbe ist, kombiniert Grau oder Beige dazu.

20. November, Sara Bongiovanni

© Getty Images
Trendzoom

Un-fur-gettable

Es wird kuschelig! Die Designer versorgen uns auch in dieser Saison wieder mit Mänteln, Westen und Schals aus flauschigem Kunstfell. Um sich von der Masse abzuheben, setzen Fashionistas jetzt noch eins drauf und tragen ihren Fake Fur in Farbe. Unser Favorit: zarte Pastelltöne à la Marc Jacobs – damit ist Auffallen garantiert!

19. November, Yannis Henrion

© Timex
Label to watch

Zeitgeist

Ob wir noch ganz richtig ticken? Natürlich! Grund sind die Armbanduhren von Timex. 1854 in Waterbury, Connecticut gegründet, feiert das US-Label mit der ersten Mickey-Mouse-Uhr in den 1930ern grosse Erfolge. Eine Timex ist nicht einfach nur eine Uhr, sondern ein echtes Statement am Handgelenk: von der klassisch-analogen Variante mit Lederarmband bis hin zur digitalen Version in Gold oder Silber. #WearItWell

18. November, Elseline Tolhoek

 
Quote of the Week

Chloë Sevigny

Sie ist die unangefochtene Indie-Queen – unangepasst und einzigartig. Seit Chloë Sevigny (man spricht es «seven-y») 1995 mit «Kids» auf der Bildfläche erschien, behauptete sie sich in zahlreichen Independent-Filmen und hat mit ihrem edgy Look auch modisch die Underdog-Rolle perfektioniert. Chloë zeigt, wie cool Anderssein ist. Und das muss gefeiert werden: Morgen wird sie 40 Jahre alt. Happy Birthday.

17. November, Michelle Wenzel

© Miss Selfridge
Label to watch

Die Glam-Gang

Seit 1966 schreibt Miss Selfridge Glamour ganz gross. So auch in der aktuellen Kollektion: Paillettenverzierte Röcke und Playsuits, schimmernde Bodycon-Dresses und bestickte Tops stimmen uns auf die Party-Saison ein. Tagsüber tragen wir die Glanzstücke als coolen Bruch zu Strick, Webpelzmantel oder einem rustikalen Parka, abends mit High Heels und dramatischen Smokey Eyes.

14. November, Ulrike Stolpe

© Zign
Unser Must-have

Starker Auftritt

Gute Lederschuhe haben so manche Vorzüge – das weiss auch das Berliner Label Zign und plädiert mit seiner #Wearshoes Kampagne für mehr modische Achtsamkeit im Alltag. Unser Tipp für feminine Looks: Die bordeauxfarbene Stiefelette aus der aktuellen Herbst-/Winterkollektion, die tragen wir überall – im Büro, beim Stadtbummel oder abends im Club.

13. November, Helena Heidt

 
Quote of the Week

Taylor Swift

Taylor Swift mag ja vieles sein, gewöhnlich sicherlich nicht. Ihr neues Album «1989» (auf dem die 24-Jährige den Schritt von der Country- zur Popmusik wagt) knackte eine Woche nach Verkaufsstart die Millionengrenze, sie ist siebenfache Grammy-Preisträgerin und im Musikvideo zu «Blank Space» darf das Popsternchen mit Männermodel Sean O’Pry flirten. Scheint, als hätte sie alles richtig gemacht.

12. November, Yannis Henrion

© Getty Images
Preis-Highlight

Breitengrade

Taillengürtel begegnen uns jetzt in voller Breitseite: Auf den Laufstegen von Jean-Charles de Castelbajac bis Marni brachten XL-Modelle ausladende Silhouetten auf Figur. Als Akzent mit Uniformcharakter tragen wir sie zu weiten Pullovern, langen Kleidern oder (heisser Tipp!) über dem offenen, locker übereinandergeschlagenen Mantel.

11. November, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Trendzoom

Eis mit Stil

Kühle Nuancen verwandeln uns jetzt in coole Eisprinzessinnen. Ob klassisch-schick wie bei Designerin Malaika Raiss oder sportlich-elegant à la Chanel, die zarte Blau-Grau-Mischung wirkt besonders edel in Kombination mit Creme oder Weiss. Fortgeschrittene Fashionistas tragen den Ton von Kopf bis Fuss und runden das Outfit mit Metallic-Accessoires ab – zum Dahinschmelzen!

7. November, Janine Pätzold

© Calvin Klein
Unser Must-have

Hosen runter

Gesagt, getan. So legen Stars wie Lara Stone ihren (Trend-)Blick auf den wohl legendärsten Logo-Bund der Unterwäschegeschichte. Mit #MYCALVINS feiern die Baumwollslips ihr cooles Comeback und beweisen, dass sie sich vor Spitzen-Dessous nicht verstecken müssen. Im Gegenteil: Wie 1992 bereits Kate Moss, trägt man den Feinripp entspannt zu CK-Jeans und Bustier-Top. Aufgeknöpftes Hemd dazu, fertig.

6. November, Michelle Wenzel

© Getty Images
Preis-Highlight

Neu aufgerollt …

… haben Labels wie 3.1 Phillip Lim den hochgeschlossenen Pullover-Trend – und ihn endgültig von seinem Nerd-Image befreit. In der Cropped-Variante wird der Rolli zum Keypiece des minimalistischen Layerings aus Hemdbluse, gerade geschnittener Stoffhose und Kurzblazer. Die Glamour-Version: zu Spitzentop und Bleistiftrock stylen. Rock’n‘Roll(i)!

5. November, Amanda Valle

© Denim & Supply Ralph Lauren
Dresscode

Frischer Wind

Man nehme Schwarz, Creme, ein paar Streifen oder florale Muster und mixt einen maritimen Vintage-Look à la Denim & Supply Ralph Lauren. Unsere Lieblingskombi aus der neuen Kollektion: Destroyed Jeans, lässiges Ringelshirt und ein eleganter Blazer. Den letzten Schliff bekommt das Ganze durch die richtigen Accessoires. Get inspired.

4. November, Janine Pätzold

 
Zitat der Woche

Anna Wintour

Wussten wir es doch! Die Ehrfurcht einflössende Modepäpstin der US-«Vogue», die in keiner Front Row fehlt, sich stets hinter ihrer dunklen Sonnenbrille verbirgt und deren Lächeln so selten ist wie ein Sechser im Lotto, ist gar nicht so unterkühlt, wie sie scheint. Wir wünschen ihr, dass sie ihren heutigen Geburtstag mit all diesen Menschen feiert. Happy Birthday, Anna!

3. November, Léa Estruch

© Getty Images
Story

Süsses oder Saures

Halloween ohne originelle Kostüme – undenkbar! Die passenden Last-Minute-Inspirationen liefern zum einen Dolce & Gabbana mit ihrer Laufsteg-Version vom modernen Rotkäppchen. Oder auch das Designer-Trio Sibling: Zerfetzter Rock, schwarzer Pullover und ein Hut mit breiter Krempe machen unser Hexen-Outfit zum Gruseln schön. Was nicht fehlen darf? Der Besen natürlich.

31. Oktober, Sara Bongiovanni

© Patrick Demarchelier/Vogue/Condé Nast
Place to be

Antwerpen

Eindrucksvolle Bauten, ausgiebige Shopping-Touren sowie die aktuelle Ausstellung «MoMu Now» laden zum Verweilen in die belgische Metropole. Hier gibt es zeitgenössische Mode, u.a. von Raf Simons, Haider Ackermann und A.F. Vandevorst, zu sehen. Anschliessend gönnen wir uns eine Verschnaufpause im Organic-Café «Lombardia». Tipp: Unbedingt den frischen Ingwertee «Ginger Love» probieren!

30. Oktober, Janine Pätzold

Unser Must-have

Geschäftsmodell

Tablet, Lippenstift, Taschenkalender & Co.: Mit der feinen Leder-Handtasche kommen wir gut organisiert und stilvoll von Termin zu Termin. Zu offiziellen Anlässen kombinieren wir Bleistiftrock und Blazer dazu. Für den Business-Lunch darf es auch eine angesagte Culotte mit maskulinen Schnürern sein.

29. Oktober, Lea Braskamp

 
Preis-Highlight

Zip, zip, hurra!

Die machen gute Laune: Graue Sweater sind lässig, herrlich bequem und so gut kombinierbar, ob am Tag zu Jeans, Parka und Sneakers oder abends zu Lederrock, Ankle Boots und Kunstfelljacke. On top lässt sich der Pullover von Noisy May – dank der Reissverschlüsse in Roségold-Optik – mal eben zum T-Shirt verwandeln. Genügend Gründe also, warum das Keypiece in unserer Herbstgarderobe nicht fehlen darf.

28. Oktober, Helena Heidt

© Getty Images
Zitat der Woche

Penélope Cruz

«Jede Frau ist ein Mysterium, gehüllt in schöne Kleider.» Zugegeben, davon trägt Penélope Cruz relativ wenig auf dem aktuellen Cover des «Esquire», doch wir verstehen, warum man sie dieses Jahr zur «Sexiest Woman Alive» wählte. Die Zweifachmama und Oscar-Preisträgerin hat einfach dieses gewisse Etwas, dem weder wir noch Geheimagent 007 widerstehen können. Angeblich wird sie das nächste Bond-Girl.

27. Oktober, Michelle Wenzel

© Getty Images
Style Watch

Jennifer Lawrence

Vom kleinen Schulmädchen aus Kentucky zur Hollywood-Grösse: Jennifer Lawrence (24) wurde für ihr schauspielerisches Talent zweifach mit dem Golden Globe und 2013 mit dem Oscar ausgezeichnet. Doch auch fernab der Leinwand macht sie als Stilikone eine tolle Figur: Ob in grossen Designer-Roben (vorzugsweise von Dior), verspielten Couture-Kleidern oder burschikosen Looks – Jennifer ist experimentierfreudig.

Romantisch

Bei der «ELLE 21st Annual Women in Hollywood Celebration» in Beverly Hills trug der Filmstar – zu Ehren des kürzlich verstorbenen Designers Oscar de la Renta – ein elfenbeinfarbenes Spitzenkleid mit Blumenmuster aus dessen Frühjahrskollektion 2015. Für Kontraste im Outfit sorgten schwarze Accessoires und kirschrote Lippen – einfach umwerfend!

Cool

Ungewohnt freizügig präsentierte sie sich in London zur Filmpremiere von «Serena» (Kinostart am 25. Dezember). Hier verwandelte sie einen Longblazer mal eben in ein sexy Abendkleid. Spitze Pumps und Perlenohrringe dazu kombiniert, verleihen dem Red Carpet Look einen femininen Touch.

Aktuell ist der Filmstar im dritten Teil von «Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1» zu sehen. Als Katniss Everdeen kämpft sie erneut für Gerechtigkeit – dabei hat die Schauspielerin für uns schon längst das Rennen um die schärfsten Looks der Woche gewonnen.

25. November, Janine Pätzold

© Getty Images
Dresscode

Haute Piste

Bevor «Last Christmas» von Wham! wieder einmal die Vorweihnachtszeit einleitet und im dazugehörigen Musikvideo mit Hüttenzauber über die Mattscheibe flimmert, schickten die Modehäuser bereits auf den Winterschauen 2014/2015 die passenden Après-Ski-Looks über die Laufstege. Wintermode mit sportiver Neo-Nostalgie und entspanntem Luxus ist nämlich der Dresscode für coole City-Girls – auch abseits der Schneepiste. So geht’s.

Klare Farbakzente setzen

Labels wie Tommy Hilfiger, Martin Maison Margiela und Louis Vuitton kreieren den Chalet-Look mit einem edlen Farbdreiklang aus Rostrot, Blau und Orange, der zudem für 70er-Jahre-Feeling sorgt. Bei Hilfiger zeigte sich das auf karierten Shirtkleidern, groben Strickpullovern und Wollmützen, die im sportiven Layering miteinander kombiniert wurden. Wetterfeste Anoraks in Khaki oder Braun, gesteppte Daunenjacken in knalliger Couleur und gefütterte Schnürboots (wichtig: Socken nicht vergessen) sorgen für den stilvollen Wärmeschutz und ungezwungenen Old-School-Charme.

Mit Stildekaden spielen

Vor allem Pullover und Strickjacken mit skandinavisch angehauchten Designs wie dem Norwegermuster bilden den Dreh- und Angelpunkt moderner Après-Ski-Looks. Nicolas Ghesquière setzte den Klassiker für Louis Vuitton mit karamellbraunem Sixties-Lederrock in A-Linie und schmalem Taillengürtel in Szene. High Heels rundeten das feminine City-Outfit ab. Wem bei dem Verzicht von Strumpfhose jetzt schon die Knie zittern, der stylt das Strick-Must-have zur 90er-Mom- oder 80er-Karotten-Jeans.

24. November, Michelle Wenzel

© Lacoste
Story

Lacoste: Das Leben ist ein schöner Sport

«Erfinder, das würde ich als Titel auf meine Visitenkarte schreiben!» René Lacoste, die französische Tennislegende, machte nicht nur auf dem Platz Furore. Seine Innovationen revolutionierten den Tennissport – und darüber hinaus die Modewelt.

Der «Alligator»

Sein von der Presse verliehener Spitzname «Alligator» geht auf eine Wette zurück. Einsatz war ein Koffer aus Krokodilleder, den er im Falle seines Sieges erhalten sollte. Der Rest ist Geschichte. Lacoste gefiel sich in der Rolle des zähen Reptils und machte es prompt zum Markenzeichen, das sein 1927 kreiertes Polohemd aus weissem Baumwoll-Piqué bis heute ziert. Damit schuf der damals 23-Jährige gleich zwei Innovationen: ein neuartiges Sportshirt mit kurzem Arm für mehr Bewegungsfreiheit und das erstmals offensichtlich gezeigte Markenlogo. Tennisschuhe, der Blouson und das Polokleid folgten – Pieces, die wir heute für ihre urbane Coolness lieben.

Vom Tenniscourt auf den Laufsteg

80 Jahre später steht Lacoste mehr denn je für funktionelle Eleganz. Diese spiegelt sich in Kleidung und Schuhen der Marke wider, aber auch in der Prêt-à-Porter-Linie des Hauses, die das sportliche Erbe mit klaren Linien, starken Farben und grafischen Prints weiterführt.

21. November, Léa Estruch

© Getty Images
Dresscode

Artenschutz

«Eine Welt ohne Leoparden-Prints … ich meine, wer würde das wollen?» fragte einst Modeexzentrikerin Diana Vreeland. Unsere Antwort: Niemand! Von feminin (à la Filmdiva Carole Lombard) bis sportlich (gesehen bei Sportmax): Leo kann alles. Eine Anleitung zum Mode-Streifzug.

Alles oder nichts

Wie man Leomuster cool und lässig trägt, zeigt das italienische Label Sportmax. Hier werden auf Sweater und A-Linien-Rock zwei Print-Varianten des Tierdessins zu einem ultrasportlichen Look vereint. Mit Lederhose und weißen Sneakers erhält das gewagte Styling sein urbanes Finish. Statt der Allover-Variante funktioniert das Trendmuster auch als Einzel-Statement: etwa Leo-Pulli zur Bundfaltenhose oder Print-Rock zum unifarbenen Oberteil. Tipp: Wer doch den Komplett-Look wählt, sollte in einer Farbgebung bleiben.

Zeiten ändern sich …

… aber Klassiker wie der Leo-Mantel bleiben unvergänglich. Eine klare Silhouette und schnörkelloses Design bilden dabei die elegante Grundlage für das wilde Tiermuster. So funktioniert der Klassiker edel zum Business-Kostüm, furchtlos zu Boyfriend-Jeans und Sneakers oder – wie Kate Moss und Nicole Richie seit einigen Saisons beweisen – rockig zur schwarzen Stilkomposition aus Slim-fit-Jeans, Strickpullover und Chelsea Boots.

20. November, Michelle Wenzel

 
Dresscode

Back to the streets

Rough, urban, einfallsreich – die Strasse hat ihre eigenen Gesetze, wenn es um Mode geht. Hier wird getragen, was gefällt. Statt sich Regeln zu unterwerfen, bricht man daraus aus. Kreiert eigene. Hauptsache, authentisch lautet das Motto. So funktioniert der Look mit Street Credibility.

Klare Ansage

Dick auftragen mit grossen Lettern oder Slogans gehört beim urbane Styling zum guten Ton. Vor allem Shirts, Blousons und Leggings sind die Protagonisten für plakative Statement-Looks, die besonders cool im wilden Mix wirken. Wichtig ist, dass das Outfit nicht zu geordnet aussieht, daher grosse mit kleinen Prints lässig kombinieren. Der passende Farbcode: Schwarz-Weiss.

Auch abseits der Strasse lassen sich die Highlight-Teile easy integrieren. Slogan-Sweater zu Jeans und Sneakers, Logo-Beanie zu Strickkleid und Boots – so bekommen Alltag-Looks rauen Streetwear-Appeal. Unkonventionell wird es damit auch im Büro. Denn elegante Turnschuhe oder Statement-Shirts erweisen sich als ideale Begleiter zu Bleistiftrock, Blazer & Co.

19. November, Michelle Wenzel

© Getty Images
Style Watch

Androgyne Eleganz: Aymeline Valade

Sie feierte ihren Durchbruch, wenn andere Models schon fast in die Rente gehen: Mit 25 Jahren debütierte Aymeline Valade auf dem Laufsteg von Balenciaga. Der Rest ist Geschichte. Ihr androgyner Look, die blasse Haut und der intellektuelle Charme kommen nicht nur in der Modebranche extrem gut an. In Bertrand Bonellos neuem Film «Saint Laurent» mimt sie Betty Catroux, die Muse des verstorbenen Designers. Wir blicken auf ihre modische Darstellung abseits der Leinwand.

«Wir haben eine ähnliche Art, uns zu kleiden», sagt Aymeline über Vergleiche zwischen ihr und Betty. «Androgyn, klassisch, minimal und ein bisschen Street» – so beschreibt die Französin ihren Style. Auf dem roten Teppich inszeniert sie diesen gekonnt burschikos mit zweiteiliger Anzugskombination und schlichtem T-Shirt oder superelegant in Smoking und Fliege. High Heels? Fehlanzeige! Das Model bevorzugt flache Schuhe, am liebsten Slipper und Loafer. Die trägt sie privat zu weiten Marlenehosen oder Skinny Jeans und komplettiert den Lässig-Look stilecht mit V-Neck-Pullover und Clutch.

18. November, Léa Estruch

© Mercedes-Benz Fashion
Backstage

Zürich im Zeichen der Mode

Dass sich die Schweiz nicht nur auf Schokolade, sondern auch auf Mode versteht, haben die Mercedes-Benz Fashion Days Zürich vergangene Woche erneut bewiesen. Bereits zum 5. Mal zeigten etablierte Designer, junge Labels und aufstrebende Talente ihre Stilvisionen auf dem Laufsteg inmitten des Kreativ-Hotspots Zürich West.

Frischer Wind

Grosse Namen wie MaxMara und CoSTUME NATIONAL brachten internationalen Glamour und bürgten für Qualität, doch waren es vor allem die weniger bekannten Labels, die mit ihren Entwürfen hervorstachen. So zum Beispiel Vivetta Ponti mit verspielten 50er-Jahre-Silhouetten, die fantasievolle Prints und charmante Details wie der Hände-Kragen schmückten. Oder Lug von Sigas überzeugender Mix orientalischer Muster und klarer Linien, der die für ihre Heimatstadt Istanbul typische Verbindung traditioneller Werte und moderner Einflüsse zitierte. Hervorzuheben sind hier auch die urbanen Looks des St. Galler Labels Berenik – smart, tragbar, cool.

Auf dem Holzweg zum Erfolg

Mit dem «annabelle award» sowie einem Praktikum bei Modeschöpfer Jean-Charles de Castelbajac wurden die progressiven Kreationen von Elisa Kaufmann völlig verdient gewürdigt. Die 26-Jährige überzeugte ihren zukünftigen Mentor mit voluminösen Schnitten und dem unkonventionellen Einsatz von Holzelementen. Der Gewinner-Look: das knallrote Cape zum hölzernen Borat-Anzug.

17. November, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Story

Ist doch klar!

Wenn die Designer sich für diesen Winter auf etwas einigen können, dann ist es die Nichtfarbe Weiss. Auf den Runways von Ralph Lauren, Calvin Klein oder Barbara Bui zeigt sich: Die klare Nuance trägt man jetzt gerne von Kopf bis Fuss.

Unsere Stilvorbilder

Modeikone Bianca Jagger bewies schon 1972, dass sie weiss wie‘s geht: Zum Komplett-Outfit aus dreiteiliger Anzugskombi setzt sie auf starke Kontraste. Die Basis bilden eine weitgeschnittene Hose, ein Strickpullover und ein taillierter Blazer, abgerundet wird das Styling mit einer schwarzen, hervorblitzenden Bluse und dunklen High Heels.

Eine andere Variante des All-White-Looks liefert Sängerin Solange Knowles: Die 28-Jährige trägt eine Palazzo-Hose zum XXL-Sweater und bringt das cleane Outfit mit pinken Akzenten auf Lippen und Nägeln zum Strahlen – funktioniert übrigens auch mit einer knalligen Handtasche oder Schuhen.

Noch eine modische Weis(s)heit: Unterschiedliche Texturen sorgen für die besondere Note. Also gerne beim Styling mit verschiedenen Stofflichkeiten wie Strick, Seide oder Kunstfell experimentieren.

14. November, Amanda Valle

© Getty Images
Style Watch

Das «Je ne sais quoi» der Caroline de Maigret

Sie hat, was viele Frauen wollen: dieses gewisse Etwas. Gepaart mit einem ultracoolen Franco-Style aus lässig, feminin und rockig macht das Caroline de Maigret zu unserem Stil-Liebling. Im Buch «How To Be Parisian Wherever You Are» lüftet sie nun ihre Weisheiten und beweist, dass guter Stil niemals kompliziert sein muss.

Eine Frage der Haltung

Französischen Frauen wissen, dass «chic» zu keiner Zeit aufgesetzt sein darf. De Maigret setzt daher auf simple Teile in hochwertigen Materialien, weniger lauten Farben und Mustern. Eine elegante Stoffhose in Blau zum sportlichen Sweater oder eine schwarze Jeans zur aufgeknöpften Bluse und Hahnentritt-Mantel – mehr braucht es nicht. Die passende Tasche wird nonchalant unterm Arm getragen.

Alles, nur nicht perfekt

Denn Perfektion ist das Todesurteil zwangloser Looks. Das Model schwört deswegen auf Stilbrüche: Vor allem maskuline Pieces wie elegante Schnürer oder klassische Blazer sorgen in ihren Outfits für den unerwarteten Dreh. Was jeden ihrer Looks stilecht abrundet? «Messy» Hair – bien sûr!

«How to Be Parisian Wherever You are: Love, Style, and Bad Habits» (von Caroline de Maigret, Anne Berest, Audrey Diwan, Sophie Mas) ist im Doubleday Verlag erschienen.

13. November, Michelle Wenzel

© Getty Images
Trendzoom

Drunter und drüber

Ein 90er-Jahre-Duo feiert sein Comeback. Und nein, damit meinen wir nicht etwa Modern Talking: In dieser Saison überraschen Labels wie Céline oder Theory mit der wiederentdeckten Kleid-über-Hose-Kombi. Was es bei diesem Lagen-Look zu beachten gilt und wie man den Trend smart stylt, verraten wir hier:

Soft Skills

Lässig und doch elegant wird die Stil-Symbiose von Céline und Marc Jacobs umgesetzt. Beide Labels setzen auf den gestrickten Komplett-Look, bei dem ein Strickkleid zur -hose kombiniert wird. Wichtig ist hierbei, auf die richtigen Proportionen zu achten: Je enger das Kleid, desto weiter darf die Hose ausfallen. Wer das Outfit Ton in Ton bevorzugt, kann den Minimalismus durch poppige Accessoires brechen.

Extra lang, extra chic

Olivier Theyskens hingegen spielte für Theory mit fliessenden Linien und wählte ein langes Kleid (mind. Midi-Länge) zur gerade geschnittenen Bundfaltenhose. Das streckt optisch die Silhouette und der Effekt wird zusätzlich durch schlichte Pumps verstärkt.

Streetstyle-Tipp: hoch geschlitzter Rock über Skinny Jeans, dazu Oversize-Pulli und Ankle Boots.

12. November, Sara Bongiovanni

 
Dresscode

Runway: Piste!

Vom Pistenspass in Ischgl bis hin zum Après-Ski in St. Moritz: Die Wintersportsaison steht vor der Tür. Und wie die schneebedeckten Gipfel zu jedem Downhill-Vergnügen gehören, braucht es auch das passende Outfit zur stilsicheren Abfahrt. So geht’s:

Weg vom Einheits-Look

Der Farbcode für diese Saison lautet: frisch und aufgeweckt. Gelb, Rottöne in allen Variationen sowie Metallicfarben und gedeckte Erdtöne stehen hoch im Kurs. Mutige kombinieren zur knalligen Jacke eine auffällige Skihose mit graphischem Print. Unverzichtbar sind hier klassische Schnitte sowie Materialien mit hohem Stretch-Anteil. Diese sorgen für eine optimale Bewegungsfreiheit und machen jeden Schwung mit.

Wer auch beim Après-Ski eine gute Figur machen will, ist mit klassischem Norwegerpulli, Wollmütze und gemütlichen Lammfellboots bestens beraten.

11. November, Dinah Berger

© Getty Images
Story

Überflieger

Festhalten, jetzt kommt’s dicke. Lammfelljacken im Aviator-Stil nehmen Landeanflug auf unsere Winter-Garderobe. Ob maskulin wie einst Pilotin Amelia Earhart oder in der femininen Neu-Interpretation von Modehäusern wie Sacai, Prada oder Burberry Prorsum: Diese Jacke ist genau unsere Kragenweite und alles andere als abgehoben.

Die Pionierin

Amelia Earhart flog nicht nur als erste Frau über den Atlantik (1928), die Pilotin wusste auch, wie man sich in einer Männerdomäne behauptet. Bis heute ist sie für ihren Wagemut und ihren zeitlosen Stil bekannt: Die markante Fliegerjacke setzte sie elegant zu neutralen Farbtönen wie Creme, Braun oder Schwarz sowie lockerem Layering in Szene. Ein einfach gebundenes Halstuch rundete den Look ab.

Das Styling

In dieser Saison konzentriert man sich auf den bewussten Kontrast von maskulin und feminin. So bildet die Lammfelljacke den derben Gegenpol zu luftigen Kleidern und wird zusätzlich durch schmale Taillengürtel und zarte Prints akzentuiert. Knöchelhohe Stiefeletten sorgen für Bodenhaftung. Wem die Dress-Variante doch zu kühl sein sollte, stylt den Jacken-Klassiker in cooler Amelia-Manier zu weiter Wollhose, verspielter Schluppenbluse und schlichtem Cardigan.

10. November, Michelle Wenzel

© Thomas Lohr, Zign
Dresscode

«The serious outfit begins with shoes»

Mit Stilfragen kennt sich Tamara Rothstein aus: Die Stylistin arbeitete bereits für namhafte Magazine wie «032c» oder «Arena Homme plus» und zählt gegenwärtig zu den gefragtesten ihrer Branche. Als kreativer Kopf hinter der aktuellen Zign #Wearshoes Kampagne entwickelte sie ein Styling, das lässige Sportswear mit elegantem Schuhwerk verbindet. Uns hat sie verraten, wie der geschärfte Casual-Look mit Lederschuhen funktioniert.

1 – «Materialien wie Denim, Wolle oder Leder passen immer, aber keine Angst vor Neuem.» Bedeutet, ruhig auch mal mit modernem Gewebe und neuen Texturen zu experimentieren. High Heels und eine klassische Lederjacke kombiniert mit einem Kleid aus Neoprenstoff, verleihen dem Outfit die besondere Note.

2 – «Schuhe dürfen derbe, aber niemals schäbig sein. Risse und Schnitte machen ein Outfit interessant, trotzdem sollte alles zueinander passen.» Rustikale Stiefel funktionieren besonders gut mit Destroyed Denim. Damit das nicht zu «grungy» wirkt, ein figurbetontes Oberteil und femininen Schmuck addieren.

3 – «Nicht übertreiben.» Lieber nur ein auffälliges Keypiece, wie beispielsweise die «Marie»-Pumps in futuristischer Metallic-Nuance, wählen. Beim restlichen Erscheinungsbild auf Understatement setzen, denn zu viele wagemutige Entscheidungen lassen den Look überladen erscheinen.

7. November, Helena Heidt

© Getty Images
Style Watch

Not That Kind Of Girl: Lena Dunham

Eigenwillig, schonungslos, anders: Lena Dunhams Kleidungsstil ist alles, nur nicht stereotyp. Ihre Looks variieren von knallbunt bis blumig und polarisieren: Ihre Fans (uns eingeschlossen) lieben sie für ihre modische Exzentrik, doch wird diese gern auch mal mit einem Platz auf der «Worst Dressed»-Liste herabgewürdigt – so zum Beispiel ihr Auftritt bei den diesjährigen «Emmys» im pompösen Zuckerwatte-Dress von Giambattista Valli. Zugegeben keine leichte Kost, aber genau das will die 28-Jährige auch nicht sein.

Unbekümmert mixt die Macherin der Erfolgsserie «Girls» schräge Vintage-Pieces der 50er bis 70er Jahre mit Designermode und scheut sich dabei nicht, ihren Körper auch ohne Celebrity-Gardemass in Szene zu setzen. Lena liebt laute Prints, ob abstrakt oder verspielt, von Polka Dots bis Flower Power – und diese am besten miteinander kombiniert. Eintönigkeit Fehlanzeige. Kurze Kleider oder Playsuits kontrastiert sie mit derben, maskulinen Schnürern. Niedliche Accessoires wie runde Brillen oder ein Cap mit Katzenohren dürfen beim typischen Lena-Look nicht fehlen. Auch vor der Frisur macht ihre Unerschrockenheit nicht Halt: Auf der Lesereise zu ihrem Buch «Not That Kind of Girl» (erschienen im S. Fischer Verlag) präsentierte sie ihren platinblonden Bob mit punkigem Grünschimmer. Je unkonventioneller, desto besser.

6. November, Ulrike Stolpe

© Converse
Label to Watch

Easy Going

Was haben James Dean, Kurt Cobain und Mick Jagger gemeinsam? Sie sind Rebellen, aber auch bekennende Converse-Sneakers-Träger (Jagger heiratete sogar darin). Das macht die Turnschuhe bis heute zum Sinnbild der Querdenker und Rocker. In diesem Herbst besinnt sich das Label auf seine Wurzeln und präsentiert den Chuck Taylor All Star in kompletter Gummi-Montur. Das Motto: Wear more rubber!

Es war einmal …

Bevor Basketball-Spieler Chuck Taylor dem Converse-Sneaker in den 20ern seinen persönlichen Stempel aufdrückte (sein Name und Unterschrift zieren die Schuhe heute noch), stellte die Converse Rubber Shoe Company, 1908 von Marquis M. Converse gegründet, anfänglich nur Gummistiefel her. Und genau hier setzt das Label 106 Jahre später an: Der Chuck Taylor All Star Rubber vereint die sportliche Silhouette der Ikone mit gummierter Oberfläche und dem typisch unangepassten Charme.

Die Kollektion

Heute gehören Sneakers zum guten Ton. Ob auf dem Laufsteg oder auf der Strasse: Wer etwas auf sich hält, trägt sie. Und echte Liebhaber wollen das eben auch bei Wind, Regen oder Schnee: Von Knallgelb über Schwarz bis hin zu Feuerrot – die Unisex-Modelle der Rubber-Kollektion machen unser Outfit auf jeden Fall wetterfest. Wie man sie trägt? Grungy zu Jeans, Karohemd und Strickjacke, lässig zu Sweatpants und Blouson oder gewagt zu Stoffhose und Kaschmirpulli.

5. November, Michelle Wenzel

© Getty Images
Top 3

Mantel-Mantra

Willkommen in der Kaltsaison! Die Königsdisziplin beim Einkauf der Wintergarderobe ist definitiv die Wahl des richtigen Mantels, denn der ist längst nicht mehr nur Warmhalter, sondern ein echtes Fashion-Statement. Das sind unsere Favoriten:

Eingewickelt

Im Bademantel vor die Tür gehen? Eigentlich undenkbar – bis jetzt! Denn wenn sich das heimische Wohlfühlstück einem Materialwechsel unterzieht, wird aus der Frottee-Variante ein strassentauglicher Wolltraum. Wie man den Wickel-Coat trägt, zeigt Streetstyle-Star Yu Lee: lässig in der Taille gebunden.

Runde Sache

Bereits 1960 entwarf Cristóbal Balenciaga eiförmige Mäntel und Kleider – heute feiert «Eggshape» sein Comeback. Wichtig beim Styling: Coats in O-Form haben ihren breitesten Punkt in der Körpermitte. Damit die Silhouette nicht zu massiv wirkt, unbedingt den Rest des Outfits schmal halten, zum Beispiel mit Skinny Jeans oder Bleistiftrock.

Für alle Felle

Kuschel-Alarm! Fellmäntel sind auch in dieser Saison heiss begehrt. Natürlich setzen wir dabei auf die Variante aus Kunstpelz – die tragen wir guten Gewissens und am liebsten in Leo-Optik. Das Styling? Strickpullover, Lederleggins und Ankle Boots dazu kombinieren.

4. November, Helena Heidt

© Universal Music
Interview

«Ich bin einfach glücklich»

Gefühlvolle R’n‘B-Balladen, coole elektronische Beats und eindrucksvolle Soul-Pop-Klänge präsentiert Jessie Ware (30) auf ihrem zweiten Album «Tough Love». In Berlin haben wir die britische Sängerin getroffen, um mit ihr über Mode, Liebe und Musik zu sprechen.

Hi Jessie, herzlichen Glückwunsch! Du hast vor kurzem deine Jugendliebe Sam Burrows in einem wunderschönen Kleid von Oscar de la Renta geheiratet. Wie fühlt es sich an, frisch vermählt zu sein?

Nicht viel anders als vorher. Natürlich ist es ein tolles Gefühl! Nur bin ich in letzter Zeit leider nicht so oft zu Hause und würde meinen Mann gerne öfter sehen.

Findest du es schwer, Job und Beziehung unter einen Hut zu bekommen?

Es ist nicht schwer, du arrangierst dich. Ich habe einen sehr verständnisvollen Partner an meiner Seite – er ist Personal Trainer und hat selbst auch viel zu tun.

Dann treibt ihr bestimmt viel Sport zusammen?

Ja. Gestern haben wir dabei ein wenig angefangen zu streiten. Wir streiten eigentlich nie, aber wenn er sagt, wie ich dies oder jenes machen soll, dann fange ich an zu stänkern. (lacht)

Dabei sollte Sport ja eher helfen, den Kopf frei zu bekommen. Was hilft dir beim Relaxen?

Ich entspanne gerne bei einer Massage. Und ich habe angefangen zu meditieren. Zwar bin ich noch nicht wirklich gut darin, aber ich arbeite dran. Ich ernähre mich gesund – meistens zumindest. Heute habe ich viele Süssigkeiten gegessen. (lächelt)

Apropos süsses Leben: Verrate uns deine Must-haves für den Herbst!

Meine Must-haves sind coole Flats, eine lässige Jogginghose und ein kuschliger Kaschmir-Sweater. Ausserdem mag ich massgeschneiderte Sachen in gedeckten Farben mit cleanen Schnitten und aus hochwertigen Materialien. Und Anzüge – am liebsten von Armani.

Dein zweites Album «Tough Love» ist gerade erschienen. Wie bist du auf den Namen gekommen?

Mit «Tough Love» fing alles an. Es war der erste Song und gleichzeitig meine Inspiration für das neue Album – daher habe ich es so genannt. Ausserdem baut «Tough Love» auf mein Debütalbum «Devotion» auf.

Dein Lieblingssong ist …?

Definitiv «Kind Of … Sometimes … Maybe». Den Song habe ich zusammen mit Miguel (ein amerikanischer Sänger und Songwriter, Anm. d. Red.) geschrieben. Das war grossartig!

Du wirkst immer so gelassen und cool. Bist du aufgeregt, bevor du auf die Bühne gehst?

Klar bin ich nervös, besonders wenn ich neue Songs performe. Es dauert ca. zwei Wochen, um alles einzustudieren. Danach lerne ich mit jedem Auftritt dazu, analysiere, was gut oder schlecht gelaufen ist, um es beim nächsten Gig besser zu machen. Weisst du, ich bin einfach glücklich, dass mein zweites Album fertig ist und jeder meine Songs hören und entdecken kann.

Du kommst aus London, was muss man unbedingt gesehen haben?

Ganz klar: Soho und South Bank. Hier kann man wunderbar am Wasser entlanglaufen.

Am 2. Februar 2015 ist die Soul-Diva in München live zu erleben.

3. November, Janine Pätzold

© Timberland
Label to watch

Timberland: Outdoors in the City

Urbaner Lifestyle trifft auf rustikale Outdoor-Attitüde: In der Herbst-/Winterkollektion rückt Timberland diese Verbindung noch stärker in den Fokus und nutzt die bisherige Erfolgsstory als Inspirationsquelle – getreu dem Motto «Best then. Better now». Mit dem Yellow Boot schuf das Label vor über 40 Jahren den ersten wasserdichten Leder-Schnürstiefel. Die Hip-Hop-Szene brachte ihn auf die Strassen der Metropolen weltweit und machte ihn so zum Kultobjekt.

Ob eleganter Stiefel, robuster Winterboot oder der Klassiker – die neuen Modelle punkten mit Timberland-typischer Qualität, zeitgemässem Design und Authentizität. Die Essenz der Kollektion: Schuhe zu kreieren, die sich jeder Lebenslage anpassen. Wandlungsfähigheit ist auch das Stichwort für die Fold-Down-Variante des legendären Yellow Boots, die mit weichem Teddy-Fleece gefüttert ist: Hochgeklappt oder lässig gekrempelt, dreht die Schnürstiefelette den Look ganz einfach von sportlich-elegant auf casual. Wie wir sie kombinieren? Herbsttauglich zu Jeans, grobem Strick und Parka.

31. Oktober, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Trendzoom

Play it cool

Sportive Einflüsse in der Mode sind nicht neu: Bereits in den 90ern prägten die nüchtern-lässigen Silhouetten von Designern wie Helmut Lang oder Calvin Klein das Strassenbild. In dieser Saison gehen die Labels mit Reminiszenzen an die 70er, grafischen Prints, geometrischen Linien und effektvollen Kontrasten jedoch einen Schritt weiter. Eine Stilanalyse.

Auf dem Laufsteg

Miuccia Prada liess sich von der Ski-Piste inspirieren und zeigte für Miu Miu gesteppte Ensembles im Retro-Look, die sie mit Color-Blocking-Einsätzen auffrischte. Alexander Wang setzte cleanen Miniröcken grafische Grobstrickpullover entgegen, die den Mittelpunkt des Looks bilden. Sowohl Prada als auch Wang fügten der kühlen Sportlichkeit durch transparente Stiefeletten oder schlichte Overknee-Boots einen femininen Gegenpol hinzu.

Auf der Straße

Tragbar und cool, lässt sich Sportswear einfach kombinieren. Wichtig beim Styling mit der geometrischen Allover-Variante – wenn sowohl Top als auch Rock oder Hose grafische Linien aufweisen: auf eine Einheit des Musterdesigns oder der Farbgebung achten. Sonst wirkt das Outfit schnell überladen. Kommt jeweils nur ein Statement-Piece zum Einsatz, sollte der Rest minimal gehalten werden: zurückhaltende Farben, dezente Accessoires und schlichtes Design runden den Trend-Look gekonnt ab.

30. Oktober, Léa Estruch

© Getty Images
Style Watch

Die Leichtigkeit des Andersseins: FKA TWIGS

Zufälle gibt es bei FKA Twigs («Two Weeks», «Water Me») nicht. Die britische Künstlerin weiss genau, was sie will: Ihr Sound ist so unkonventionell und eigenwillig wie ihr Look. Damit hat es die 26-Jährige nicht nur zum Shooting-Star 2014 geschafft, sondern auch an die Seite Robert Pattinsons. Wir stellen vor.

Avant-Pop

Experimentell, furchtlos und doch ätherisch – das ist die Musiksprache von FKA Twigs, die mit bürgerlichem Namen Tahliah Barnett heisst und früher als Tänzerin für u. a. Jessie J arbeitete. Auch ihr Style spiegelt diesen Ansatz wider und vereint eklektische Prints, 90er-Jahre-Streetwear sowie konzeptuell designte Teile, die von ihrem kulturellen Hintergrund (sie hat jamaikanische, englische und spanische Wurzeln) inspiriert sind. Exotischer Schmuck zu einem cleanen Overall, eine reich bestickte Jacke zur Kombi aus Bustier-Top und Baggy-Pants und die extravaganten Braids machen den FKA Twigs-Look aus.

Schon gewusst? Da ihr Künstlername bereits anderweitig verwendet wurde, benannte sich Twigs (engl. «Zweige») kurzerhand in FKA Twigs um – FKA ist das Akronym für «formerly known as».

29. Oktober, Sara Bongiovanni

© Zign
Label to watch

Zign – Wear shoes!

Die aussergewöhnliche Kulisse des Berliner Olympiabads wird zum Schauplatz einer ganz besonderen Kampagne: Das Schuhlabel Zign wagt mit #Wearshoes den längst überfälligen Sprung heraus aus Normcore und Bequemlichkeit. «Ich möchte Leute dazu inspirieren, wieder das Beste aus sich und ihrem Look herauszuholen», so der britische Modefotograf Jamie Morgan, der für die ausdruckstarken Schwarz-Weiss-Fotografien verantwortlich ist. Im Fokus seiner Aufnahmen steht Topmodel Zlata Mangafic, die geschärfte Casual-Looks präsentiert – robuste Booties, cleane Slipper und futuristische High Heels. Zigns Fashion-Plädoyer: «Dress up!», denn ein gutes Outfit steht und fällt mit den richtigen Schuhen.

Die Idee hinter dem 2010 gegründeten Schuh- und Accessoire-Label sind grossstadtinspirierte Designs und die Kreation authentischer und hochwertiger Lederprodukte, die trotz allem bezahlbar bleiben.

28. Oktober, Helena Heidt

© Getty Images
Dresscode

Rock-Star

Vom Sinnbild der 50er-Jahre-Weiblichkeit zum gefragten Streetstyle-Helden 2014: Tellerröcke in Midi-Länge bringen jetzt Aufschwung in den Kleiderschrank. Welche Stilkniffe es zu beachten gibt und wie wandelbar man das neue Keypiece stylen kann, verraten wir hier:

Betont ladylike

1947 prägte Christian Dior mit seinem New Look die Mode der Nachkriegszeit. Das Merkmal: die schmale Taille. Daran orientiert sich Bloggerin und Stylistin Perwin Aydin und trägt den Tellerrock in der Ledervariante zu grafischer Print-Bluse, Heels und Fedora. Tipp: Der feminine Charakter des Outfits bleibt bestehen, wenn der Fokus auf der Körpermitte liegt. Den Rock daher zu leichten Hemden, Tuniken und Shirts kombinieren und diese locker in den Bund stecken. Akzentuiert wird das Ganze durch Taillengürtel.

Sportlich-cool

Moderatorin Tiany Kiriloff setzt auf Kontraste und wählt klassische Sportswear-Pieces zum Tellerrock. Statement-Sweater und Slip-ons verleihen dem Outfit so eine jugendliche Leichtigkeit. Damit die Silhouette von Rock und Oberteil nicht zu voluminös wird, sollte der Sweater kurz geschnitten sein und mit engem Bund abschliessen.

Clean Chic

Der Look von Bloggerin Lia Makrigeni verbindet gleich zwei Trends in einem: Tellerrock zu lässigem Strick. Durch die XL-Länge des Pullis negiert sie den Taillenfokus. So erhält das Outfit eine kühle Sachlichkeit, die wiederum mit Pumps und Clutch gebrochen wird. Wer den Look noch edler interpretieren will, wählt Rock und Pulli in einer Farbe, aber mit unterschiedlicher Nuancierung.

27. Oktober, Michelle Wenzel

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