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Dresscode

Weiter machen!

Labels wie Lacoste zeigen: Skinny war gestern – Hosen tragen wir jetzt weit, bodenlang und mit hoher Taille. Das lässt die Beine länger wirken und sieht burschikos-cool aus. Dazu passen schlichte Tops und Pullis in lockerer Silhouette, die in den Bund gesteckt werden. Neu: Statt High Heels kombinieren wir derbe Schnürer oder Sneaker, um den Garçonne-Look à la Marlene Dietrich zu betonen.

28. Januar, Elseline Tolhoek

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Preis-Highlight

Auf ganzer Linie

Nadelstreifen und spiessig? Von wegen! Labels wie Costume National, Eudon Choi und Rag & Bone haben das Image in ihren aktuellen Kollektionen gründlich entstaubt. Ob klassisch von Kopf bis Fuss oder sportlich-elegant – wir stylen den Bleistiftrock entweder als Highlight zu monochromen Basics oder im mutigen Mix zu Pinstripe-Jacke (ja, unterschiedliche Streifenmuster sind erlaubt!) und Stiefeln.

27. Januar, Sara Bongiovanni

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Zitat der Woche

Kristen Stewart

«Ich bin verrückt nach meiner Katze! Wir haben eine enge, fast schon Bella-Edward-mässige, Beziehung. Irgendwann werde ich sicher so eine verrückte Katzenfrau.» Bis es soweit kommt, steht Kristen Stewart mit ihrem neuen Film «Still Alice» im Rampenlicht und sorgt durch die vermeintliche Beziehung zu ihrer Assistentin Alicia Cargile für Schlagzeilen. Wenn Kater Max da mal nicht eifersüchtig wird.

26. Januar, Janine Pätzold

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Preis-Highlight

Naturbelassen

Acne, Etro, Rochas – die Designer-Labels betonen mit ihren diesjährigen Frühjahr-/ Sommerkollektionen die natürliche Seite der Frau und präsentieren feminine Looks in Naturfarben. Wir lassen uns schon jetzt inspirieren und stylen eine lässige Bluse in Nude zu Marlene-Hose und Pumps (gerne auch mit Socken) für Endlosbeine. Besonders schön wirken die soften Nuancen übrigens in Kombination mit Weiss, Rosé und Gold.

23. Januar, Iris Molenaar

© 2014 Twentieth Century Fox
Zitat der Woche

Reese Witherspoon

«Wenn ich vor etwas Angst habe, mache ich es erst recht.» Gesagt, getan. Mit «Der grosse Trip – Wild» läuft Reese Witherspoon ihrem Sweetheart-Image davon, dem zweiten Oscar entgegen und liefert das packende Portrait einer jungen Frau, die sich nach Drogen- und Sex-Eskapaden auf eine fast 1800 km lange Wanderung zu sich selbst begibt. Das wagte Cheryl Strayed 1995, auf deren Buch der Film basiert.

22. Januar, Michelle Wenzel

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Preis-Highlight

Neue Beute(l)

Ob ladylike wie bei Ralph Lauren oder puristisch à la Victoria Beckham – die Designer sind sich einig und haben die «Bucket Bag» zum Must-have der kommenden Saison gekürt. Unsere Lieblingsfarbe: Petrolblau. Dazu sorgt ein knalliges Outfit im Stil von Tod's für Frühlingsgefühle. Wer es dezenter mag, greift zu einem schwarzen Pulli, Midi-Rock und Slippern – so kommt die Tasche perfekt zur Geltung.

21. Januar, Sara Bongiovanni

© Max Motel
Dresscode

Hüttengaudi

Das Beste am Wintersport? Für die Bloggerinnen Masha (masha-sedgwick.com) und Vicky (bikinisandpassports.com) definitiv das Après-Ski! Ihre Stilformel: cleveres Layering. Über Party-Top und schmaler Hose (mindestens) einen Strickpullover oder -cardigan tragen. Unverwüstliche Snowboots halten die Füsse warm. Dazu einen schicken Kunstfellmantel oder den klassischen Dufflecoat plus XL-Schal.

20. Januar, Ulrike Stolpe

 
Unser Must-have

Kurvenstar

Einfach unverzichtbar: Dessous, die sich unter der Kleidung nicht abzeichnen, dank softem Material angenehm auf der Haut anfühlen und ein Wow-Dekolleté zaubern. Unser Favorit ist der Bügel-BH in zartem Rosa (das neue Nude) aus der Body Make-Up-Linie von Triumph. Schlicht, aber sexy!

20. Januar, Janine Pätzold

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Unser Must-have

Sag niemals nie

Es gibt so einiges, von dem wir nicht dachten, dass es jemals tragbar, ja sogar verdammt cool sein würde. Weisse Ankle Boots gehören dazu. Entscheidend ist die Form – modern, mit markantem Blockabsatz. Letzte Zweifel räumt Bloggerin Nicole Warne mit dem passenden Look beiseite: Sie trägt die heissen, äh weissen Booties zum schnörkellos sportlichen Streifen-Ensemble und Blazermantel. Bitte nachmachen.

19. Januar, Sara Bongiovanni

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Unser Must-have

Back to the roots

Die Jeans trat ihren Siegeszug einst als Arbeitshose an. Was liegt da näher, als den Alltime-Favoriten ins Büro zu tragen? Vogue-Chefredakteurin Emmanuelle Alt hat den Office-tauglichen Look perfektioniert: Sie wählt ein Modell mit lockerem Sitz und kombiniert es gekrempelt zu spitzen Stiefeletten und schwarzem Blazer. Wem die helle Used-Optik zu mutig ist, der greift zu Indigoblau oder Schwarz.

16. Januar, Amanda Valle

 
Zitat der Woche

Angelina Jolie

«Denn genau das macht dich zu dem Menschen, der du sein möchtest.» Angelina Jolie – einstiges Bad Girl Hollywoods, Gutmensch, Weltstar – weiss, wovon sie spricht. Schliesslich ging sie immer ihren eigenen Weg. Mittlerweile tobt sie sich auch hinter der Kamera aus: «Unbroken» ist ihre zweite Regiearbeit. Das Kriegsdrama über die Geschichte des Olympioniken Louis Zamperini läuft ab heute in den Kinos.

15. Januar, Michelle Wenzel

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Unser Must-have

Auf Streifzug

… durch die City ziehen wir in der kommenden Saison mit unserem Lieblingslook à la Hermès. Querstreifen treffen auf Ethnofarben und zieren Kleider, Röcke und Strickjacken. Unser Styling-Tipp: Das auffällige Muster mit monochromen Teilen wie schlichten Blusen, Skinny Jeans oder Strickkleidern kombinieren.

14. Januar, Janine Pätzold

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Trendzoom

Linientreu

Kontrastfarbige Ziernähte, Paspeln und eingewebte Bänder ziehen sich wie ein roter, nein weisser Faden durch die Frühjahr-/Sommerkollektionen von Balmain bis Prada. Als raffinierte Details geben sie schlichten Stücken wie dem Office-Blazer Profil und modellieren subtil die Silhouette.

13. Januar, Sara Bongiovanni

© Getty Images
Unser Must-have

Coole Klunker

Weniger ist mehr? Von wegen! Denn in ihrer aktuellen Frühjahr-/Sommerkollektion setzen Labels wie Dolce&Gabbana auf Statement-Ohrringe der Superlative. Weil wir nicht mehr warten wollen, stylen wir den opulenten Accessoire-Trend schon jetzt – grungy-schick mit Lederrock, schwarzem Shirt und Ankle Boots. Beauty-Tipp: Die Haare streng zurücknehmen (gegebenenfalls mit Gel fixieren), so liegt der Fokus ganz auf dem Gesicht.

12. Januar, Helena Heidt

 
Unser Must-have

Spitzenleistung

Nach den Feiertagen haben sich unsere Füsse definitiv Entspannung und High Heels eine Pause verdient. Wer dennoch nicht auf elegante Schuhe verzichten möchte, greift zu spitzen Slippern und kombiniert diese lässig zu Skinny Jeans und weitem Strickpulli für einen Bummel in der Stadt oder schick zu Bleistiftrock und Blazer im Büro.

9. Januar, Sara Bongiovanni

© Calvin Klein/Mert Alas & Marcus Piggott
Story

Justin x Calvin

Wer hätte das gedacht: Nach Mark Wahlberg und Jamie Dornan lässt jetzt Teenie-Idol Justin Bieber für Calvin Klein die Hosen runter – und stellt neben Topmodel Lara Stone seinen Sixpack samt Tattoos in Unterwäsche zur Schau. Hot or not?

9. Januar, Ulrike Stolpe

© The Styleograph
Dresscode

Keep it casual

Drehte sich in den letzten Wochen alles um Glamour-Looks, schalten wir jetzt einen Gang runter. Doch statt das Cocktailkleid in den Schrank zu verbannen, integrieren wir es wie Bloggerin Margaret Zhang nonchalant in den Alltag: Im mutigen Layering über Rolli und Slim-Pants getragen, dazu Stiefeletten statt Pumps. Extra lässig wirkt ein in der Taille gebundenes Karohemd.

8. Januar, Ulrike Stolpe

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STYLE WATCH

Gwyneth Paltrow

Die Schauspielerin sorgte im vergangenen Jahr vor allem aufgrund ihrer Trennung von Chris Martin für Schlagzeilen. Doch wie heisst es so schön: Auf Regen folgt Sonnenschein. Und wenn wir uns die strahlende 42-Jährige so anschauen, scheint 2015 ein gutes Jahr für sie zu werden – beruflich und modisch auf alle Fälle, wie wir hier zeigen.

All American Girl

Gwyneth mag coole und feminine Looks mit 70’s-Flair. Ob im sexy Hosenanzug mit (fast) nix darunter oder weissem Crop-Top, kombiniert zu schwarzem A-Linien Rock (gerne mit hoher Taille) und offenen High Heels – die zierliche Blondine weiss sich und ihre Top-Figur perfekt in Szene zu setzen. Farbiges i-Tüpfelchen: die roten Lippen.

Abseits der Glamour-Events greift der Hollywood-Star am liebsten zu lässigen Jeans, schlichten T-Shirts und figurbetonten Blazern. Coole Stiefeletten runden ihr Outfit ab. Viel Chichi braucht es dabei nicht – ein natürliches Make-Up, die blonden langen Haare und ihr Lächeln sprechen für sich.

Übrigens: Aktuell ist Gwyneth in der Actionkomödie «Mortdecai – der Teilzeitgauner» an der Seite von Johnny Depp im Kino zu sehen.

28. Januar, Elseline Tolhoek

© Getty Images
Flashback

Lauren Bacall: Die kühle Blonde

Goldenes Haar, durchdringender Blick, rauchige Stimme – Lauren Bacall als nur eine der grössten weiblichen Hollywood-Ikonen zu bezeichnen, gleicht schon fast einer Beleidung. Sie ist unumstritten die Coolste. Letztes Jahr verstarb die Leinwandlegende. Nun widmet ihr das Museum des Fashion Institute of Technology in New York eine Ausstellung. Drei Gründe, warum diese Retrospektive ein absolutes Muss ist:

Eine Frau von Format

1943 bringt Diana Vreeland, Chefredakteurin des Harper‘s Bazaar, die damals 19-Jährige Bacall auf das Cover des High-Fashion-Magazins. Der Rest ist quasi Modegeschichte. Doch die junge New Yorkerin wollte mehr sein als nur ein «pretty face». Sie ging zum Film. Und mit ihrer kraftvollen, unterkühlten Präsenz schaffte sie es, selbst Grössen wie Humphrey Bogart (ihren späteren Ehemann) oder Kirk Douglas an die Wand zu spielen.

Die mit dem etwas anderen Hollywood-Glamour

Ohne Zweifel hinterliess Lauren Bacall auch modisch ihre ganze eigenen Spuren. Sie gehörte zu den wenigen Frauen, die in den 40er und 50er Jahren immer wieder in die Menswear ausbrachen. Weite Hosen mit hoch geschnittenen Taillen und gepolsterte Schultern akzentuierten ihr selbstbewusstes Auftreten. «Ich denke, ihr Stil war stark beeinflusst von ihrer Persönlichkeit – einfach und androgyn», erklärte Valerie Steele, Direktorin und Chefkuratorin des Museum am FIT. Doch Bacall wäre nicht «The Look» (so wurde sie oft von der Presse betitelt), wenn sie sich nur in eine Stilschublade hätte stecken lassen. Bodenlange Abendroben und feminine Kleider mit tiefem Ausschnitt zählten ebenso zu ihrem Power-Look und unterstrichen die unterschwellige Sexiness der Schauspielerin.

Lauren Bacall: The Look

Ab dem 3. März zeigt das Museum am FIT erstmals ausgewählte Stücke des Stilrepertoires Bacalls aus den 50ern und 60ern. Diese stammen aus einer Sammlung von 700 Teilen, gespendet von der Hollywood-Ikone selber zwischen 1968 und 1986. Neben exklusiven Teilen ihrer Filmgarderobe werden auch Highlights von u. a. Christian Dior, Pierre Cardin oder Yves Saint Laurent ausgestellt.

27. Januar, Michelle Wenzel

© Mercedes-Benz Fashion
Backstage

Die Trends der Berliner Modewoche

Viel wurde im Vorfeld diskutiert. Doch eine breite Riege bemerkenswerter Jungdesigner liess die Unkenrufe nach der zwischenzeitlichen Absage der «Bread & Butter» und dem Fernbleiben etablierter Labels wie Michael Michalsky verstimmen. Die vergangene Woche hat gezeigt: Ja, Berlin kann Mode. Und weissobendrein zu überraschen ‒ zum Beispiel mit dem Comeback der Cowboystiefel. Das tragen wir im Modeherbst 2015:

Die Seventies sind zurück

Puderfarbene und jeansblaue Siebziger-Jahre-Silhouetten wie Jumpsuits und Schlaghosen rückt Malaika Raiss für ihr gleichnamiges Label in einen zeitgenössischen, urbanen Kontext. Der Clou: Sie kontrastiert diese mit Wild-West-Boots. Eine mutige Kombi, die jedoch dank ihrer Schlichtheit funktioniert. Cool dazu: die Gürteltasche in minimalistischem Design. Auch Dorothee Schumacher besinnt sich in ihrer Kollektion auf die 70er, fokussiert dabei auf erwachsene Eleganz und subtilen Glamour. Die Keypieces: Kleider mit stilisierten Blumenprints, Trapezröcke, schmale Rollkragenpullover und kniehohe Lederstiefel in delikaten Gewürztönen.

Work it, Baby!

Im Rahmen der neuen deutschen Sachlichkeit, zu deren Vertretern auch die Labels Perret Schaad, Michael Sontag und Vladimir Karaleev gehören, propagiert Hien Le den Utility Chic: Der Purismus-Profi fand seine Inspiration in Kitteln, Schürzen und Blaumännern, wie sie in den 50er und 60er Jahren allgegenwärtig waren. Diese interpretiert er mittels schlichter Schnitte, klarer Farben und grossen, aufgesetzten Taschen in sportlich-modernem Appeal.

Gegensätze ziehen uns an

Im Fall von Marina Hoermanseder, die erst im letzten Winter in Berlin debütierte und bereits prominente Fans wie FKA Twigs und Lady Gaga vorweisen kann, ist es die charakteristische Verbindung der Orthopädie entlehnter, fetischbehafteter Elemente wie Riemen und Schnallen mit femininen Schnitten aus weich fallender Wolle oder Seide. Bestes Beispiel: das Rollkragenshirt mit korsagenähnlichem Schnallendetail zum High-Waist-Bleistiftrock. Noch plakativer äussert sich das eklektische Spiel mit Kontrasten bei Newcomer Bobby Kolade. Sein Signature-Piece: ein Hybrid-Mantel, zu einer Hälfte klassisch konstruiert aus grobem Wollstoff, zur anderen aus afrikanisch gemustertem Tuch, offen über die Schulter drapiert. Seine gesamte Kollektion glich einem stoffgewordenen Abbild des vielfältigen Berliner Lebensstils ‒ farbenfroh, weltoffen, mit einem Hang zur Avantgarde.

26. Januar, Ulrike Stolpe

Mehr Impressionen

© Getty Images
Style Watch

Noomi Rapace

Ohne jeden Zweifel: Noomi Rapace ist der spannendste Schweden-Export seit ABBA. Eine Frau von Format – nicht nur auf der Leinwand, wo sie als Lisbeth Salander in der Erstverfilmung der Millennium-Trilogie von sich reden machte. Düstere Rollen scheinen die Schauspielerin magisch anzuziehen, wie sie aktuell als misshandelte Ex-Freundin in «The Drop» zeigt. Apropos anziehen: Auch ihr Style hat Ecken und Kanten. Wir haben genauer hingeschaut.

Schwedens Antwort auf Debbie Harry

Die Teenager-Tage als gepiercter Punk hat die 35-Jährige längst hinter sich gelassen, das Faible für unkonventionelle Looks ist geblieben. Mal erscheint sie goldbehangen, mit Mickey-Mouse-Shirt zur Lederjogger auf einer Launchparty. Dann im maskulinen Zweiteiler auf einer Filmpremiere, den Blazer offen, als femininen Kontrast darunter ein spitzenverzierter Hauch von Nichts. Beim Lanvin-Defilee trägt sie Trenchcoat, Bluse, Hose und Pumps gewagt Ton in Ton – ein Look, der aufgrund seiner monochromen Farbgebung schnell schief gehen kann. Doch Noomi entzieht sich geschickt der Gefahr der Monotonie und sieht dank weich fliessender Silhouetten, tiefem Ausschnitt und nonchalanter Attitüde umwerfend aus. Dagegen fast züchtig posiert sie im ausgestellten Kleid in ihrer Lieblingsfarbe Schwarz auf einer Pressekonferenz. Die für ihre Rolle im Film «Unlocked», den sie gerade in Prag drehte, blondierten Haare und gebleichten Augenbrauen lassen ihren Look noch markanter erscheinen. Stets elementarer Bestandteil ihrer Outfits: High Heels.

23. Januar, Ulrike Stolpe

© Sabrina Theissen
Dresscode

Das Prinzip der Einfachheit

Raus aus der Extravaganz, rein in den relaxten Cosy-Chic! Wir ziehen uns zurück – mit Mänteln, Pullovern und Hosen aus softer Wolle. Getragen im leichten Layering. Das Styling: frei und ungezwungen. So funktioniert der entspannte Winter-Look.

Die Basics

Klare Schnitte, schnörkelloses Design und eine gedeckte Farbwelt bilden die Eckpfeiler des modernen Stylings. Wollhosen in Grau oder Steinweiss punkten dabei mit lockerem Sitz und gerader Silhouette. Pullover und Cardigans erzeugen durch groben, aber weichen Strick eine spannende Oberflächenstruktur. Bei Mänteln sind der Verzicht von übermässigen Details und die nuancierte Farbgebung aus Beige, Anthrazit oder Weiss (alternativ funktioniert auch eine elegante Salz-und-Pfeffer-Musterung) massgebend, um das lässige Understatement des Outfits zu betonen.

Der Lagen-Look

Trotz der Stille der Basics, wird der Look durch seine Kombinationsvielfalt umso spannender. Unser Outfitfavorit ist die Variante aus edler Bundfaltenhose, maskuliner Hemdbluse, kastigem Blazer und schwerem Wollmantel. Um aus der Ruhe des Looks auszubrechen, einfach ein kariertes Sweatshirt locker um die Hüften binden und derbe Stiefeletten dazu tragen. Unverzichtbar: dicke Wollsocken.

22. Januar, Michelle Wenzel

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Flashback

Catherine Deneuve: die «Belle de Jour»

Sie ist die «Grande Dame» des französischen Films, gab das liebreizende Mädchen in «Die Regenschirme von Cherbourg», das ihr 1964 den Durchbruch bescherte, ebenso wie die kühle Blonde in «Belle de Jour», deren unnahbare, distinguierte Aura ihr Image bis heute beherrscht.

Mademoiselle Deneuve, wie die 71-Jährige angeredet werden möchte, lässt sich auch nach 50 Jahren Filmschaffen auf kein Rollenschema festlegen. Und ebenso wenig auf ihr gutes Aussehen reduzieren, wenn schon dieses sie viele Jahre zum Beauty-Gesicht von Chanel machte. Während Brigitte Bardot etwa zur selben Zeit zum koketten Sexsymbol wird, verkörpert La Deneuve seit Anbeginn ihrer Karriere die distanzierte Schönheit – eine Rolle, die sie modisch mit burschikoser Hemdbluse und Rollkragenpullover statt tiefem Ausschnitt betont. Yves Saint Laurent ernennt sie, beeindruckt von ihrer unnachahmlichen Eleganz, zu seiner Muse. Bis zu dessen Tod im Jahr 2008 verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Doch wie die Diva einmal sagte: «Auch im herrlichsten Yves-Saint-Laurent-Kleid bleibe ich immer ich.» Und das ist auch gut so.

21. Januar, Léa Estruch

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STYLE WATCH

Zooey Deschanel

«New Girl» Zooey Deschanel ist die nächste, die sich in die Liste der Hollywood-Babybäuche einreiht. Mit ihrem Freund, dem Filmproduzenten Jacob Pechenik erwartet die Schauspielerin ihr erstes Kind. Im Sommer soll es soweit sein. Grund für uns, ihren Pre-Schwangerschafts-Look noch einmal unter die Lupe zu nehmen.

Mehr als ein Ass im Ärmel

Grosse blaue Augen, markanter Pony und ein Hang zu femininen Retro-Looks: Zooey Deschanel wirkt auf den ersten Blick wie das coole Mädchen von nebenan, bei der Individualität vor Anpassung steht. Das beweist die 35-Jährige auch mit ihrer bisherigen Rollenwahl. Von der naiv-unbeholfenen Lehrerin Jessica Day in «New Girl" bis hin zur eigenwilligen Summer in «(500) Days of Summer», Zooey Deschanel ist der Erfolgsgarant für Nischencharaktere und Indie-Produktionen. Neben der Schauspielerei beweist sie das auch mit ihrer Folk-Band «She & Him», die Ende 2014 ihr fünftes Studioalbum «Classics» veröffentlichten.

Sixties, Baby

Ähnlich wie ihre Serienfigur Jess liebt Zooey die femininen Styles der 60er Jahre. Verspielte Kleider, Röcke oder Shorts mit hoher Taille, die sie zusätzlich mit breiten Gürteln betont, und Blusen mit süssen Prints (wie etwa Polka-Dots) prägen ihren «Sixties-Girl-Next-Door»-Look. Dazu kombiniert sie schwarze Strumpfhosen, Ballerinas und zarte Haarbänder. Unser Tipp: An kühleren Tagen runden dicke Wollcardigans und taillierte Mäntel den adretten Look ab.

Übrigens: Zooeys Schwester, Schauspielerin Emily Deschanel (bekannt aus «Bones»), erwartet zurzeit ihr zweites Kind.

21. Januar, Gallianne Chateaux

© Mario Testino
Place to be

Modehauptstadt Berlin

Es ist wieder Modewoche in der deutschen Hauptstadt. Was es abseits der grossen Messen, elitären Fashionpartys und Runway-Shows von Labels wie Kaviar Gauche, Laurèl, Kilian Kerner zu sehen gibt? Wir verraten es.

Nicht nur auf dem Laufsteg hagelt es Premieren, wenn vielversprechende Jungdesigner wie Bobby Kolade und William Fan ihr Debüt geben. Erstmalig sind Arbeiten des Starfotografen Mario Testino in Berlin zu sehen. Unter dem Titel «In Your Face» werden ab dem 20. Januar 125 Bilder im Kulturforum am Potsdamer Platz gezeigt, die des Meisters ganze Bandbreite wiedergeben – provokante Szenerien inklusive.

Um den Einfluss der Kennedys als «Timeless Fashion Icons» dreht sich die gleichnamige Sonderausstellung im Museum The Kennedys. Vintage-Fotografien und originale Kleidungsstücke belegen das Stilbewusstsein der ehemaligen First Family.

Noch mehr modische Inspiration gefällig? Das Buch «Mode Metropole Berlin» (erschienen im L&H Verlag) beleuchtet die Entwicklung Berlins zur solchen und gewährt Einblicke in den Stil der Stadt. Handfeste Beispiele dafür gibt es rund um den Event-Hotspot am Brandenburger Tor und das Messegelände der «Seek» in der Arena (der Redaktionsfavorit für coole Leute und Looks). Unser Restaurant-Tipp zur Modewoche: das «Crackers» in der Friedrichstrasse.

19. Januar, Ulrike Stolpe

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Dresscode

Girls – «We're the ladies»

Frech, unverblümt und humorvoll: Unsere Lieblings-Girls sind zurück. In der 4. Staffel stellen sich Hannah, Jessa, Shoshanna und Marnie wieder auf so wunderbar amüsante Weise neuen Herausforderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Zur Auffrischung geben wir nochmal einen kurzen Stilrückblick.

Hannah Horvath alias Lena Dunham

Schmückt sich nicht nur mit smarter Rhetorik, sondern auch mit einem unkonventionellen Look. Der ist durch und durch feminin und betont dabei ihre weibliche Figur. Sie mischt Farben und Prints wie keine andere, steht auf A-Linien-Röcke, gemusterte Overalls oder taillenhohe Skinny Jeans, die sie mit pastellfarbenen Blusen und bequemen Ballerinas kombiniert. Hannahs (1. Bild oben, im schwarzen Blümchenkleid) Stilcredo? Trage, worin du dich wohl fühlst.

Marnie Michaels alias Allison Williams

Auch wenn Marnie (2. Bild oben, im trägerlosen Cocktaildress) bereits in der ersten Folge der 4. Staffel (fast) nackte Tatsachen bewies, bleibt sie doch im Herzen konservativ. Auch ihr Look ist durch klassische Eleganz grundiert. Basics in eher neutralen Farben bestimmen ihren Dresscode: Hemdbluse zur Röhrenjeans, Etuikleid zu Pumps, Feinstrickpulli zum Bleistiftrock – so einfach lässt sich Marnies Style umsetzen.

Jessa Johansson alias Jemima Kirke

Wie macht sie das bloss? Jede andere würde in Jessas (2. Bild oben, im schwarzen Abendkleid) Klamotten lächerlich aussehen, aber die exzentrische Britin scheint ein Gespür dafür zu haben, Kleidung aus verschiedenen Kulturen und Jahrzehnten mühelos miteinander zu vereinen. Der Mix aus Vintage und Bohemian-Chic ist ihr Markenzeichen. Den lebt sie mit grosser Experimentierfreude durch Maxikleider, Tuniken, Palazzo-Hosen und jeder Menge Accessoires aus.

Shoshanna Shapiro alias Zosia Mamet

Ist wohl der Inbegriff des Girly Girls. Das zeigt sich in ihrer charmant-naiven Art sowie den mädchenhaften Modeentscheidungen. Shosh (2. Bild oben, im rotem Lederkleid) mag alles, was verspielt, farbenfroh und doch adrett ist – etwa Tops mit Spitzeneinsätzen, Kleider mit Rüschenelementen oder simple Haarbänder mit Schleifen.

Die nächste Folge von «Girls» wird am Sonntag auf dem US-Sender HBO ausgestrahlt. Wir können es kaum erwarten!

16. Januar, Elseline Tolhoek

Mehr Impressionen

© Getty Images; Stefan Heinrichs
Top 3

Die Models der Stunde

Berlin eröffnet kommende Woche den Modewoche-Reigen, Stockholm, Kopenhagen und die Haute-Couture-Schauen in Paris folgen. Bevor wir uns jedoch den neuen Trends und Traumroben widmen, werfen wir einen Blick auf die Models, die diese auf den Laufstegen und in Magazinen erst unnachahmlich machen. Drei Namen, die man sich jetzt merken sollte:

Julia Nobis

Mit ihrem blassen, hageren Look ist die Australierin nicht die klassische Schönheit. Doch ist es genau das, was die Designer an der 21-Jährigen so fasziniert. In der letzten Saison lief sie 34 Shows, zierte das Cover des Septemberhefts der italienischen Vogue (die wichtigste Ausgabe des Jahres!) und stand jüngst für die Frühjahr-/Sommerkampagnen von Dior und Prada vor der Kamera – von «Down under» right to the Top!

Mica Arganaraz

Glutäugig, mit markanten Zügen und strengem Pony begeisterte die Argentinierin auf den Laufstegen von Chanel bis Valentino. Abseits davon sorgt sie mit ihrem superlässigen Garçonne-Look für Aufsehen. Ihr Keypiece: flache Schnürer, um schnell von Casting zu Casting zu kommen. Nach Pradas Herbst-/Winterkampagne posierte sie nun für Givenchy.

Larissa Hofmann

Sie ist das moderne Schneewittchen: Die 22-jährige Deutsche wurde vergangene Saison für beachtliche 45 Runway-Shows gebucht. Ihre besondere Anmut prädestiniert sie für Glamour-Looks, wie sie für Oscar de la Renta und unser Magazin bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte.

15. Januar, Ulrike Stolpe

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Flashback

Einfach fabelhaft

Lange haben wir darauf gewartet und jetzt wird es tatsächlich wahr: 2015 wird «Absolutely Fabulous». Die 90er-Jahre-Kultserie kommt als Film zurück auf die Leinwand. Bewaffnet mit unvergleichlich scharfem Witz und schriller Mode zeigt «AbFab» – wie es unter eingefleischten Fans heisst – das Leben der Freundinnen Edina Monsoon und Patsy Stone, die sich nicht wirklich von ihrer Jugend verabschieden können.

Patsy Stone

So überzeichnet der Humor der Serie, so überstilisiert sind auch die Figuren. Da hätten wir Patsy Stone (gespielt von Joanna Lumley). Ein ehemaliges Topmodel, das mit exzessivem Trinken, Rauchen und Drogenkonsum an diesem längst vergangenen Lifestyle festhält. Ihr Look: klassisch und dekadent mit Business-Kostümen in Naturtönen, schwarzem Leder und Animal-Prints. Das Ganze wird vom platinblonden, wild toupierten Haar und dem extrem starken Make-up gekrönt. Unverzichtbare Accessoires: Perlenkette, Kippe und natürlich das obligatorische Glas Champagner.

Edina aka Eddie Monsoon

Im Gegensatz zu ihrer Freundin Patsy ist der Stil von PR-Guru Eddie (gespielt von Jennifer Saunders) so wechselhaft wie das Wetter und wird durch die neuesten Trends bestimmt. Modischer Eklektizismus ist ihr Motto. Warum weniger, wenn mehr mehr kann: So kombiniert sie in schier unendlicher Vielseitigkeit knallige Farben, Mustermix, flippige Designs, viel Schmuck, bunte Halstücher und extravagante Kopfbedeckungen. Am liebsten alles auf einmal.

Liebling der Modewelt

Dass «Absolutely Fabulous» auch in der Modewelt zahlreiche Fans fand, beweist die Liste der zahlreichen Gastauftritte: von Kate Moss über Stella McCartney bis hin zu Jean-Paul Gaultier. Ob wir auch im Film mit dem einen oder anderen Promi rechnen können, wird sich zeigen. Eins ist jedenfalls sicher: Es wird «Fabulous, Darling!»

14. Januar, Iris Molenaar

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Style Watch

Cameron Diaz: Verliebt, verlobt, verheiratet

… und das nach nur acht Monaten Beziehung. Gemunkelt wurde bereits vor Weihnachten – bestätigt hat sich die Vermutung am 5. Januar, als sich Schauspielerin Cameron Diaz (42) und Musiker Benji Madden (35) in Beverly Hills das Jawort gaben. Dabei könnten die beiden Stars – optisch gesehen – kaum unterschiedlicher sein. Sie das glamouröse Everybody’s Darling, er der tätowierte Rüpel-Rocker. Doch die Hollywood-Schönheit scheint sich sicher zu sein. In Sachen Mode ist sie das auch. Wie? Das verraten wir hier:

Leder-Lieblinge

Outfittechnisch setzt Cameron momentan auf Keypieces aus Leder. Bei der Filmpremiere von «Die Schadenfreundinnen» in London verdrehte sie uns im sexy Lederkleid des Olsen-Labels The Row und nudefarbenen Pumps von Manolo Blahnik den Kopf. Obwohl Kleidung in Lederoptik schnell billig wirken kann, schafft es Cam sich immer elegant und stilvoll zu präsentieren – wie jüngst in New York City. Der Trick: Die coole Lederröhre zu klassischen Must-haves wie einem Kaschmirpulli und spitzen Pumps kombinieren. Hot!

13. Januar, Léa Estruch

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Backstage

Golden Globes 2015

In der vergangenen Nacht wurden in Los Angeles zum 72. Mal die Golden Globe Awards verliehen. Neben dem Abräumer des Abends – «Boyhood» bekam drei Auszeichnungen – sorgten die glamourösen Roben der Damen, die lässige Coolness der Herren und die Solidarisierung mit Frankreich für Gesprächsstoff. Unsere Highlights.

Je suis Charlie

Diane Kruger brachte nicht nur einen Hauch von altem Hollywood-Glamour auf den roten Teppich, sondern setzte auch politisch ein Statement. Kolleginnen wie Helen Mirren und Kathy Bates folgten dem Beispiel und liessen keine Zweifel daran, wofür sie an diesem Abend stehen: für die freie Meinungsäusserung. Das finden wir top und sagen «Je suis Charlie».

Gewinner, Mode & Babybäuche

Auch wenn Emma Stone keinen Golden Globe bekam, war ihr Outfit umso preisverdächtiger. In diesem Jahr entschied sie sich für einen Einteiler von Lanvin: schlicht, schillernd, umwerfend. Das war auch Julianne Moores Lächeln, die den Award als beste Schauspielerin mit nach Hause nahm und mit ihrer paillettenverzierten Robe von Givenchy Couture um die Wette strahlte.

Die schönsten Babybäuche des Abends präsentierten eindeutig Keira Knightley (in Chanel) und die Verlobte von Benedict Cumberbatch, Sophie Hunter. Unser Lieblings-Look kam jedoch von Sienna Miller. In einem traumhaften Kleid von Miu Miu bewies sie wieder einmal, warum sie zu Recht den Titel Stilikone trägt.

Und die Herren …

… machten in Styling-Fragen eine Fliege. Denn ob Preisträger Eddie Redmayne (bester Schauspieler) und Kevin Spacey (bester TV-Schauspieler) oder «50 Shades of Grey»-Star Jamie Dornan (der statt Kollegin Dakota Johnson seine Frau Amelia Warner in Fesseln legte, äh an die Hand nahm) – im Anzug zeigte man sich nur mit perfekt gebundener Krawattenschleife.

12. Januar, Michelle Wenzel

Mehr Impressionen

© Campus
Label to Watch

Campus: Back to cool

1972, als die Modewelt noch in samtigen Cord, bunte Batikmuster und flippige Designs gehüllt ist, legt das Label Campus den Grundstein seiner Erfolgsgeschichte: ganz unprätentiös mit einem einfachen Logo-Sweatshirt. 2015 ist der Name immer noch Programm – dank des coolen College-Lifestyles, der bis heute wichtige Inspiration des Labels ist.

«Your life is your campus»

Das Motto: Trage, was zu dir passt, denn Mode spielt sich innerhalb der eigenen Komfortzone – also des eigenen Campus – ab. Keine Regeln, keine Einschränkungen. Die Kollektionen transportieren dieses unbekümmerte Lebensgefühl mit klassischen Silhouetten, lockeren Schnitten und hochwertigen Materialien. Das Resultat sind «echte, unbeschwerte Lieblingsteile, die Spirit und Lebensfreude transportieren,» wie das Kreativteam erklärt.

Alles andere als kleinkariert

In der aktuellen Winterkollektion bedient man sich der Vielseitigkeit des Karomusters und interpretiert das Trenddessin in gewohnter College-Manier: Ein kurzer Schulmädchenrock im Schottenmuster wird cool zu urbanem Sweatshirt und derber Lederjacke gestylt. Für den lässigen Zwiebel-Look ganz easy ein Flanellhemd dazu wählen.

9. Januar, Michelle Wenzel

© Getty Images
Top 3

Frühblüher

Der Winter ist noch nicht so richtig auf Touren gekommen, da halten schon die ersten Frühjahr-/Sommertrends Einzug. Aber warum auch warten – Geduld ist ohnehin nicht unsere Stärke. Diese drei Trends können wir schon jetzt tragen. Wie? Bitte weiterlesen.

Der 70s Groove

Bei Labels wie Pucci wehte der Spirit der Siebziger über den Laufsteg – mit Blumenstickereien, Fransendetails und Schlaghosen aus samtigem, cognacfarbenem Wildleder. Statt zum frühlingshaften Blazer und Open-Toe-Heels, kombinieren wir sie aktuell zum voluminösen Eggshape-Coat in Crème und Stiefeletten mit Blockabsatz.

Denim lautet die Devise

Dieses Material ist, ganz im Sinne des Erfinders, nicht kaputtzukriegen. Der modische Evergreen zieht in der kommenden Saison alle Register: als Trackpants bei Fendi, glockiger Maxirock bei Chloé und Oversize-Shirt bei Kenzo. Hier wurde das Jeans-Piece zum Midirock und spitzen Flats getragen – ein Look, der auch im Winter funktioniert, wenn wir ihn um einen Strickcardigan und Socken ergänzen.

Back to work

Der Utility Chic mit Cargo-Elementen und Military-Appeal, wie ihn Marc Jacobs propagierte, hilft der Motivation dabei sicher auf die Sprünge. Dazu ist nicht gleich der Komplett-Look vonnöten: Die Jacke im Uniform-Stil ersetzt den Blazer und bringt das Büro-Outfit an die vorderste Fashion-Front.

8. Januar, Sara Bongiovanni

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Flashback

David Bowie, das Pop-Chamäleon

Am 8. Januar wird David Bowie 68 Jahre alt. Ein Mann, der uns Ikonen wie den ausserirdisch-androgynen Ziggy Stardust und den coolen Thin White Duke bescherte. Der uns zum «Dancing in the Streets» animierte und zeigte, dass wir alle «Helden» sein können. Ein Stilrückblick.

Ziggy Stardust

Musik brauche Charakter, einen Körper, einen Lifestyle, um die Menschen zu berühren, sagte der britische Musiker über eine der schillerndsten Kunstfiguren der Popmusik. Lange bevor Stefanie Germanotta ihr Alter Ego Lady Gaga erschuf, war da bereits Bowies Ziggy Stardust: feuerrotes Haar, futuristische Kostüme, extravagantes Make-up. Anfang der 70er inszenierte er die Figur, die wie ein Wesen von einem anderen Stern wirkte, in paillettenverzierten Overalls, verrückten Animal-Prints und tiefen Ausschnitten – damit war er Vorreiter der Glamrock-Bewegung. Unser Tipp fürs Ziggy-Gefühl: das Halstuch mit Sternen-Print.

Der Dandy

Eine neue Stilära leitete David Bowie 1976 mit dem Thin White Duke ein, was er in seiner Rolle als Paul im Film «Schöner Gigolo, armer Gigolo» zwei Jahre später nochmal verstärkt wurde. Seine Outfits waren nun maskuliner. Lässige Anzugkombinationen, elegante Hemden und Hüte mit breiter Krempe prägten Bowies Look des distinguierten Dandys.

7. Januar, Léa Estruch

 
Story

Auf ein Neues: Fit for 2015

Pünktlich zum Jahresbeginn ist er wieder da: der Sportsgeist. Während wir bisher fleissig in Fitnessmagazin blätterten und uns einredeten, damit sei es in Sachen körperlicher Ertüchtigung getan, gibt es jetzt keine Ausreden mehr. So klappt’s dieses Jahr – wirklich – mit dem Vorsatz, mehr Sport zu treiben.

Keep calm & just do it

Der Schlüssel zum Erfolg ist ganz einfach: Bitte nicht unter Druck setzen! Unrealistische Ziele und eine zu grosse Erwartungshaltung verurteilen geradezu zum Scheitern. Statt sich überstürzt in einem Fitnessstudio anzumelden, warum nicht verschiedene Sportarten ausprobieren? Ob ballettinspirierte Barre-Workouts, intensives Kickboxen oder eben kraftaufbauendes Gerätetraining – die Möglichkeiten sind unendlich. Und hat man erst mal das passende Training für sich gefunden, sind die Chancen auch viel höher, dass man dabei bleibt.

Form folgt Funktion

Wer sich in seinem Outfit wohlfühlt (ohne Zwicken hier oder Hochrutschen da), kann sich besser aufs Workout konzentrieren. Kräftige Farben, Materialmix aus blickdichten und transparenten Stoffen sowie grafische Muster sind jetzt der beste Ansporn, die über Weihnachten angefutterten Pfunde weg zu schwitzen. Figurformende Sportarten wie Yoga, Pilates oder Ballett erfordern körperbetonte Silhouetten und elastische Materialien, um eine bestmögliche Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Für Cardio-Alternativen wie Running, Boxen oder Aerobic bitte gut gedämpfte Turnschuhe wählen.

6. Januar, Michelle Wenzel

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Trendzoom

Hoch die Gläser!

2015 mögen wir es – modisch gesehen – hochprozentig: Denn «Marsala» (benannt nach einem sizilianischen Likörwein) wurde von Pantone zur Trendfarbe des Jahres gekürt. Wie man das warme Bordeauxrot richtig kombiniert und welche Designer die Nuance für sich entdeckt haben, verraten wir hier:

Christopher Kane, Victoria Beckham und Isabel Marant setzen bei ihren Frühjahr-/Sommerkreationen auf Head-to-Toe-Looks. Damit das Ganze nicht monoton wirkt, sorgt ein Materialmix (aus Tüll und glänzender Seide) für Spannung im Outfit. Unser Accessoire-Tipp für abends: Goldschmuck und nudefarbene Pumps.

Wer es dezenter mag, kombiniert das erdige Weinrot mit Schwarz, Weiss oder Grau – ganz im Stil von Alexa Chung. Das britische Stilvorbild erschien zur Tommy Hilfiger Spring/Summer Show 2015 in New York in marsalafarbener Shorts und weisser Bluse. Knallige Farben, wie Türkis oder Pink, passen auch perfekt zum Ton und verleihen dem Outfit einen coolen Touch. Lippen in Apricot oder Rosenholz machen das Styling komplett.

5. Januar, Janine Pätzold

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