Style Check

Partnerlook für Mutter und Kind

Der MiniMe-Partnerlook ist ein modisches Familien-Statement. Stylistin Inga zeigt dir, wie es geht.
 

„Mami, guck mal, wir haben den gleichen Mantel an“ – wenn du diesen Satz schon einmal gehört hast, dann könnte das ein wichtiger Hinweis dafür sein, dass deinem Nachwuchs ein MiniMe-Styling gefallen könnte, verrät uns Zalon-Stylistin Inga im Interview. Worauf du noch bei diesem besonderen Partner-Look achten solltest und welche Pieces am besten funktionieren, hat uns die Mutter einer kleinen Tochter ebenfalls erzählt.


Liebe Inga, Kinder haben – egal in welchem Alter – meist einen anderen Geschmack als ihre Mütter und ihren ganz eigenen Kopf. Was ist dein Tipp, wie man sein Kind vom Partner-Look überzeugen kann?

„Grundsätzlich ist es meiner Meinung nach wichtig, dass das Kind Spaß am MiniMe-Styling hat. Alles, was dem Kind aufgezwungen wird, ist für sie oder ihn eine Qual und gerade bei Kids mit einem starken, eigenen Willen schwierig umzusetzen. Idealerweise achtet man als Mutter also auf erste Signale des Sprösslings wie „Mama, ich will so ein Shirt wie Du!“, „Die Jacke ist aber schick!“ oder „Mami, guck mal, wir haben den gleichen Mantel an“. Wenn sie dabei strahlen und das toll finden, dann ist das der erste Hinweis dafür, dass ihnen ein Partner-Look gefallen könnte. Im nächsten Step kann man dann zusammen shoppen gehen. Das kann natürlich auch online geschehen. Man nimmt das Kind dabei mit und lässt es auswählen oder man bucht zusammen ein „Mutter-Kind-Styling“ bei Zalon und lässt es so zu einem spannenden Event für beide werden. Das verbindet und ist für den Nachwuchs etwas ganz Besonderes.“

 

Welche Pieces eignen sich besonders für das MiniMe-Styling und sind dazu vor allem noch kindgerecht?

„Das sind Kleider, Röcke, Jeans und Hosen, Jacken, Mäntel, Parkas, T-Shirts, Sneakers und Ballerinas. Man sollte vor allem auch auf angenehme Materialien wie Baumwolle achten, damit die Styles gemütlich sind.“


Wie wirkt der Doppel-Look natürlich und nicht etwa aufgesetzt?

„Wichtig ist, dass das Outfit nicht 1 zu 1 gleich ist, sonst fühlen sich womöglich beide unwohl! Einzelne Key Pieces wie Sneakers, eine Jeans oder ein Kleid können gleich gewählt werden, und dann stylt man eben für jeden altersgerecht einen Komplett-Look drum herum. Auch eine bestimmte Farbwelt kann eine optische Verbundenheit zum Kind schaffen.“

 

Welche No-Go’s gibt es für dieses besondere Styling?

„Exakt identische Artikel von Kopf bis Fuß können den Look schnell ins Lächerliche ziehen. Und das Styling des Kindes muss immer kindgerecht bleiben. Heißt: High-Heels, sexy Looks oder zu steife Outfits für die Kids, in denen sie ihre Kindheit nicht mehr richtig ausleben können, sind eher ungeeignet.“


Können nur Mütter mit einer Tochter den MiniMe-Look stylen oder auch Mütter mit Söhnen – und wenn ja, wie?

„Klar geht das auch mit Söhnen! Das liegt aber immer auch ein bisschen am Stil der Mutter. Wenn der Stil sehr sportlich und lässig ist und Turnschuhe, Parka, Jeans, T-Shirt, Pullover, Cardigan und Co. zum Repertoire gehören, funktioniert das auch super für Jungs. Wenn die Mutter aber eher schick-feminin und auch eher in sehr weiblichen Farben gekleidet ist, dann finde ich das nicht passend für Jungs. Was auch geht: Ein boyish-androgyner Partner-Look aus Brogues, Jackett, Baseball Cap und Boyfriend Jeans.“

Danke für die wertvollen Tipps, Inga!