Zalando verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

×Ich stimme zu.

Kostenlose Hotline 0800 400 450

Kostenloser Versand & Rückversand

30 Tage Rückgaberecht

×
de | fr
Wunschzettel
Zum Warenkorb 0
© Getty Images
Preis-Highlight

Blickfang

Zugegeben, warm ist es noch nicht wirklich, wir blicken trotzdem in Richtung Sommer – natürlich nur mit der passenden Sonnenbrille auf der Nase. Ganz oben auf dem Trendradar: die «JAZ» von Jeepers Peepers mit progressivem Sechskant-Design und runden Retro-Gläsern. Der Look dazu? Extravagant, wie ihn Model Candela Novembre mit plakativem Print-Sweater und Gute-Laune-Lächeln präsentiert!

4. März, Amanda Valle

© G-Star RAW
Unser Must-have

Wear it your way

Knackig eng oder lässig weit? Kurz oder lang? Raw oder lieber in Bleached-Optik? Beim Style hat jeder seinen eigenen Kopf, beim Material sind wir uns einig: Denim ist ein Muss. Hinter diese Aussage setzt G-Star RAW im Frühjahr-/Sommer mit der ganzen Bandbreite cooler Jeans-Styles ein Ausrufezeichen. Unser Favorit: die Shorts im Used-Look.

3. März, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Trendzoom

Zum Mitschwingen

Beim Thema Fransen unweigerlich an Pocahontas, Winnetou und Wild Wild West denken zu müssen, ist unvermeidbar. Aber warum auch nicht? Designer wie Christopher Bailey spielen jetzt genau mit diesem Image. Für Burberry Prorsum ergänzte er Jacken, Kleider und Stiefel mit den schwingenden Textilfäden und sorgte dank floraler Prints für edles Boho-Flair. Unser Liebling: die Fransenjacke aus Wildleder.

2. März, Gallianne Chateaux

© Getty Images
Unser Must-have

Bluse oder Kleid?

Nie mehr Haare raufen beim morgendlichen Styling: Der Hybrid aus Bluse und Kleid hilft uns bei Entscheidungsschwierigkeiten. Klassisches Tailoring verschmilzt mit femininer Eleganz – und macht das Shirtdress so zum Keypiece des Effortless Chic. Am Tag tragen wir es modern zu weiten Hosen und flachen Schuhen, abends nonchalant mit Slim-Pants und High Heels. Tipp: Ein Taillengürtel betont die Silhouette.

26. Februar, Sara Bongiovanni

© Getty Images
Trendzoom

Best of London

Das Fazit zur Modewoche auf der Insel: Der nächste Winter wird farbenfroh und lässt uns in Erinnerungen schwelgen – sei es dank der fransigen Seventies-Looks à la Burberry Prorsum oder der 80er-Jahre-Remininszenzen von J. W. Anderson. Knallige, grafische Muster, gesehen u.a. bei Roksanda, oder auch House of Hollands bunte Karos sorgen für ein Kontrastprogramm zum Wintergrau. Ein schöner Ausblick.

25. Februar, Sara Bongiovanni

© Getty Images
SPOTLIGHT

Hut ab!

Oder besser gesagt Hut auf! Bucket Hats – genau, diese fischerähnlichen Relikte aus den 90ern, die durch Rapper wie LL Cool J oder Ja Rule ins modische Rampenlicht rückten – sind zurück. Unser Lieblings-Bad-Girl Riri macht vor, wie man die Hüte trägt: Ganz easy zu T-Shirt, Bomberjacke und Jeans. Wichtig: Ausgefallene Muster und Drucke geben dem Must-have die Extraportion Coolness.

24. Februar, Elseline Tolhoek

© Getty Images
FLASHBACK

Meryl Streep

Ohne Zweifel: Meryl Streep begeistert. Ob aktuell im Kino mit «Into the Woods» oder vor 35 Jahren in «Kramer gegen Kramer», wofür sie ihren ersten Oscar bekam. Genauso preisverdächtig: Meryls Film-Look aus klassischem Trenchcoat und kniehohen Stiefeln. Der verkörpert bis heute das Bild zeitloser Eleganz. Übrigens: Am Sonntag findet die 87. Oscar-Verleihung statt. Unbedingt einschalten.

20. Februar, Elseline Tolhoek

© Pepe Jeans
Unser Must-have

Oh là là, Lola!

«When I wake up in the mornin' light I pull on my jeans and I feel all right» – David Dundas' Ode an die Jeans von 1976 spricht uns aus der Seele. Insbesondere, wenn wir morgens in die Lola von Pepe Jeans schlüpfen. Die sitzt dank 100% Stretch Denim wie eine zweite Haut. Die neuartigen Vacuum-Seal-Fasern modellieren obendrein die Figur und zaubern eine knackige Silhouette.

19. Februar, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Spotlight

Viktor & Rolf

… sagen Goodbye zur Ready-to-wear-Mode und fokussieren zukünftig auf den Kern ihres Schaffens: avantgardistische Haute Couture. Ob sich uns jemals eine Gelegenheit bieten wird, Kreationen wie die von Van Gogh-inspirierten, ausladenden Blumenkleider inklusive exaltierter Strohhüte zu tragen, die das Duo im Januar in Paris präsentierte? Wer weiss. Sehenswert sind die textilen Kunstwerke allemal.

18. Februar, Gallianne Chateaux

© Vans
Unser Must-have

Der Style #38

Der Vans-Klassiker aus dem Jahre 1978, besser bekannt als Sk8-Hi, transportiert bis heute den lässigen kalifornischen Skate-Lifestyle mit dem ikonischen «Sidestripe» in alle Welt. Doch muss man kein Board unter den Füssen haben, um seinen Look mit dem strahlend weissen Canvas-Sneaker ins Rollen zu bringen: Eine gekrempelte Tapered Jeans und ein schlichtes Shirt reichen völlig aus.

17. Februar, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Trendzoom

Freistil

Die Ärmel krempeln kann ja jeder – Modekenner wie Model Helena Christensen lassen sie gleich gänzlich weg. Den fehlenden Stoff an den Seiten macht die Weste im Blazer-Stil in der Länge wieder wett. Offen getragen, verleiht sie dem Ensemble aus Top und Zigarettenhose eine unaufdringlich elegante Note. Abends funktioniert sie auch solo als androgyne Alternative zum Kleinen Schwarzen.

16. Februar, Amanda Valle

© Desigual
Unser Must-have

Super Bowl

Sind wir mal ehrlich: Eine Frau ohne Tasche ist wie ein Fisch auf dem Trockenen – aufgeschmissen! Deswegen können wir auch nicht genug von unseren Lieblings-Accessoires haben. Jetzt auf dem Trendradar: die Bowling Bag. Während der Denim-Leder-Mix mit bunten Ethno-Prints gute Laune ins Wintergrau bringt, macht das kompakte Miniformat genug Platz für alles, was man im Alltag braucht. Strike!

13. Februar, Michelle Wenzel

 
Event

Valentinstag

«Dessous müssen nicht praktisch sein, sondern reizvoll» – damit spricht uns Cathérine Deneuve insbesondere am 14. Februar aus der Seele. Mit reizvollem Darunter kennt sich Hunkemöller bestens aus und macht aus jeder Frau eine sinnliche Verführerin. Zum Beispiel dank des «Rosalyn»-Push-up und Slip mit romantischem Rosenprint in Kombination zu schwarzer Spitze. Sexy Valentine’s Day!

10. Februar, Ulrike Stolpe

© Marc O’Polo
Unser Must-have

Take it easy

So sehr wir High Heels, Skinny Jeans und Co. lieben, an manchen Tagen muss es einfach locker und natürlich sein. Unser Liebling für den entspannten Look: der XL-Strickcardigan aus der Frühjahrskollektion von Marc O’Polo. Ton in Ton kombiniert zu einer schmalen Stoffhose und einem schlichten Shirt, entfaltet seine weite Silhouette und grobe Wollstruktur ihren rustikalen Charme.

10. Februar, Ulrike Stolpe

 
Preis-Highlight

Frühling in 3D

Unsere Wunderwaffen gegen Vitamin-D-Mangel: Schokolade, ein herrlicher Strauss Tulpen und dieses Tapisserie-Kunstwerk zum Anziehen. Das expressive Blumenmuster der Shorts verkürzt die Wartezeit auf den Frühling, die hohe Taille verlängert die Beine. Dazu passen ein schmaler Rolli in Bordeaux und blickdichte Strümpfe, den verspielten Charakter brechen wir mit derben Schnürern und Bomberjacke.

5. Februar, Sara Bongiovanni

© Topshop
Unser Must-have

70s Vibe

Für die Frühjahr-/Sommerkampagne von Topshop wandelt Cara Delevingne auf den Spuren von Seventies-Stilikonen wie Veruschka von Lehndorff und Jane Birkin. Im Fokus der neuen Kollektion stehen typische Silhouetten wie Flared Jeans, Shiftkleider und luftige Tuniken. Das Modell mit raffiniertem Schnürdetail tragen wir statt sommerlich-solo jetzt über einem Rolli zu Jeans und Plateau-Boots.

4. Februar, Ulrike Stolpe

© portablepackage.com
Dresscode

Back to cool

Konservativ, elitär – das war einmal. Dass der Preppy-Look auch anders kann, zeigt Bloggerin Irina Lakicevic (portablepackage.com). Dank Skinny Jeans und dem adidas Gazelle Retro-Sneaker verleiht sie der Kombi von traditionellem Club-Blazer und karierter Hemdbluse eine frische, lässig-urbane Note.

3. Februar, Ulrike Stolpe

© Kristian Löveborg
Trendzoom

Layering 2.015

Rock oder Kleid über Hose – das gab es doch schon mal? Richtig, in der Grunge-Ära Anfang der 90er Jahre. Labels wie Carin Wester und Stylein haben den Lagen-Look auf der Stockholmer Modewoche wiederbelebt, allerdings weg vom Schmuddel-Image, hin zum skandinavischen Minimalismus in klaren Linien und gedeckten Farben. Die neue Silhouette: schmal geschnittener Rock über weiter Bundfaltenhose.

30. Januar, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Event

Superfinale

Amerika ohne Super Bowl? Unvorstellbar! Beim grössten Einzelsportereignis der Welt treffen am Sonntag die New England Patriots (mit Quarterback und Gisele-Bündchen-Ehemann Tom Brady – hot!) und die Seattle Seahawks aufeinander. Highlight des NFL-Spektakels: der Halbzeitauftritt von Katy Perry und der neue Victoria’s-Secret-Werbespot. Sat.1 überträgt das Event live – wir sind gespannt!

29. Januar, Amanda Valle

© Getty Images
Dresscode

Weiter machen!

Labels wie Lacoste zeigen: Skinny war gestern – Hosen tragen wir jetzt weit, bodenlang und mit hoher Taille. Das lässt die Beine länger wirken und sieht burschikos-cool aus. Dazu passen schlichte Tops und Pullis in lockerer Silhouette, die in den Bund gesteckt werden. Neu: Statt High Heels kombinieren wir derbe Schnürer oder Sneaker, um den Garçonne-Look à la Marlene Dietrich zu betonen.

28. Januar, Elseline Tolhoek

© Getty Images
Preis-Highlight

Auf ganzer Linie

Nadelstreifen und spiessig? Von wegen! Labels wie Costume National, Eudon Choi und Rag & Bone haben das Image in ihren aktuellen Kollektionen gründlich entstaubt. Ob klassisch von Kopf bis Fuss oder sportlich-elegant – wir stylen den Bleistiftrock entweder als Highlight zu monochromen Basics oder im mutigen Mix zu Pinstripe-Jacke (ja, unterschiedliche Streifenmuster sind erlaubt!) und Stiefeln.

27. Januar, Sara Bongiovanni

© Getty Images
Zitat der Woche

Kristen Stewart

«Ich bin verrückt nach meiner Katze! Wir haben eine enge, fast schon Bella-Edward-mässige, Beziehung. Irgendwann werde ich sicher so eine verrückte Katzenfrau.» Bis es soweit kommt, steht Kristen Stewart mit ihrem neuen Film «Still Alice» im Rampenlicht und sorgt durch die vermeintliche Beziehung zu ihrer Assistentin Alicia Cargile für Schlagzeilen. Wenn Kater Max da mal nicht eifersüchtig wird.

26. Januar, Janine Pätzold

© Getty Images
Preis-Highlight

Naturbelassen

Acne, Etro, Rochas – die Designer-Labels betonen mit ihren diesjährigen Frühjahr-/ Sommerkollektionen die natürliche Seite der Frau und präsentieren feminine Looks in Naturfarben. Wir lassen uns schon jetzt inspirieren und stylen eine lässige Bluse in Nude zu Marlene-Hose und Pumps (gerne auch mit Socken) für Endlosbeine. Besonders schön wirken die soften Nuancen übrigens in Kombination mit Weiss, Rosé und Gold.

23. Januar, Iris Molenaar

© 2014 Twentieth Century Fox
Zitat der Woche

Reese Witherspoon

«Wenn ich vor etwas Angst habe, mache ich es erst recht.» Gesagt, getan. Mit «Der grosse Trip – Wild» läuft Reese Witherspoon ihrem Sweetheart-Image davon, dem zweiten Oscar entgegen und liefert das packende Portrait einer jungen Frau, die sich nach Drogen- und Sex-Eskapaden auf eine fast 1800 km lange Wanderung zu sich selbst begibt. Das wagte Cheryl Strayed 1995, auf deren Buch der Film basiert.

22. Januar, Michelle Wenzel

© Getty Images
Preis-Highlight

Neue Beute(l)

Ob ladylike wie bei Ralph Lauren oder puristisch à la Victoria Beckham – die Designer sind sich einig und haben die «Bucket Bag» zum Must-have der kommenden Saison gekürt. Unsere Lieblingsfarbe: Petrolblau. Dazu sorgt ein knalliges Outfit im Stil von Tod's für Frühlingsgefühle. Wer es dezenter mag, greift zu einem schwarzen Pulli, Midi-Rock und Slippern – so kommt die Tasche perfekt zur Geltung.

21. Januar, Sara Bongiovanni

© Max Motel
Dresscode

Hüttengaudi

Das Beste am Wintersport? Für die Bloggerinnen Masha (masha-sedgwick.com) und Vicky (bikinisandpassports.com) definitiv das Après-Ski! Ihre Stilformel: cleveres Layering. Über Party-Top und schmaler Hose (mindestens) einen Strickpullover oder -cardigan tragen. Unverwüstliche Snowboots halten die Füsse warm. Dazu einen schicken Kunstfellmantel oder den klassischen Dufflecoat plus XL-Schal.

20. Januar, Ulrike Stolpe

 
Unser Must-have

Kurvenstar

Einfach unverzichtbar: Dessous, die sich unter der Kleidung nicht abzeichnen, dank softem Material angenehm auf der Haut anfühlen und ein Wow-Dekolleté zaubern. Unser Favorit ist der Bügel-BH in zartem Rosa (das neue Nude) aus der Body Make-Up-Linie von Triumph. Schlicht, aber sexy!

20. Januar, Janine Pätzold

© Getty Images
BACKSTAGE

Made in Italy: das war die Mailänder Modewoche

Von der schwangeren Bianca Balti, die für Dolce & Gabbana über den Laufsteg lief, bis hin zu den exaltierten Trend-Prognosen: Die Mailänder Modenschauen sind immer für eine Überraschung gut. Für die Herbst/Winter-Saison 2015/2016 besinnt man sich jetzt wieder auf das Spiel mit Farbe, Formen und Materialität – eine Zusammenfassung.

Mehr ist mehr!

Und damit ist mehr Farbe gemeint. Statt typischen Winternuancen wie Grau und Schwarz erhellen bunte Töne die nächste Saison. Allen voran MSGM: Hier verpassten leuchtende Nuancen wie Pink, Gelb oder Orange den 60er-Jahre-entlehnten Looks eine auffällige Kontur. Jil-Sander-Designer Rodolfo Paglialunga entschied sich für durchdachte Farbkompositionen und grafische Muster, um die minimalistische Formgebung der Kollektion zu ergänzen. Und Miuccia Prada? Die kürte zartes Pastellrosa, Limettengrün, Hellgelb und Eisblau zu ihrem Colour-Code – auch im Mix untereinander.

Strick, Leder & Pelz

Neben dem Hang zur Farbe standen auch Material- und Verarbeitungsqualität im Vordergrund: Die Labels Vivetta und Gabriele Colangelo setzten bei Mänteln und Minikleidern auf teils gefärbten Webpelz, während man bei Fendi auf Patchwork-Effekte zurückgriff und bei Iceberg den Materialmix mit farbigen Lederbahnen und geometrischen Strickmustern interpretierte. Wir sind uns einig: Das war «Made in Italy» at its best!

4. März, Sara Bongiovanni

Mehr Impressionen

© ClemensBilan/GettyImagesforZalando
Interview

Are you ready?

Der Frühling ist da und setzt alle Zeichen auf einen Neuanfang – nicht nur in unserem Kleiderschrank. Wir haben den Start in die neue Saison mit unserem Kampagnenmodel Arizona Muse im Berliner Soho House gefeiert und mit der 26-Jährigen darüber gesprochen, wie und wofür sie sich bereit macht.

Wie startest du in den Tag?

Mein kleiner Sohn Nikko kommt ins Zimmer und weckt mich, wir kuscheln ein bisschen – das ist die beste Art aufzuwachen. Ich bin eigentlich kein Morgenmensch und würde lieber länger im Bett bleiben. Aber ich bin schneller geworden mit dem Aufstehen und darin, Entscheidungen zu treffen. Zum Anziehen brauche ich nur etwas länger als für Haare und Make-up.

Was hast du immer bei dir, wenn du unterwegs bist?

Einen Augenbrauenstift, mein Telefon und meinen Kalender.

Dein Must-have?

Taschen sind sehr wichtig, die richtige Tasche macht das Outfit. Ich mag kleinere Umhängetaschen am liebsten. Momentan liebe ich meine Wildledertasche mit Fransen, das perfekte Teil für den Übergang.

Welchen Star findest du toll?

Ich mag Jennifer Lawrence, sie hat so ein strahlendes Gesicht.

Dein Lieblings-Look für den Sommer?

Ein Kleid aus Seide oder weisser Spitze, wie das mint&berry-Kleid, das ich gerade trage.

High Heels oder flache Schuhe?

Ich mag beides. High Heels trage ich eher phasenweise, mal jeden Tag, dann wieder eine Weile gar nicht.

Was kommt als Nächstes auf dich zu?

Ich suche gerade eine Wohnung in New York, am liebsten ein Stadthaus in Brooklyn. Mein Kopf ist voll mit Tapeten und Teppichen. Mein Wohnstil ist anders als mein Modegeschmack, hier stehe ich auf Holz und Muster.

Das Interview führte Jolanda Smit.

2. März, Ulrike Stolpe

© Paul Smith
Label to Watch

Das Warten auf den Sommer …

… hat zumindest modisch ein Ende. Der britische Designer Paul Smith gibt uns mit der F/S-Kollektion von Paul by Paul Smith einen textilen Vorgeschmack auf den Frühling und weckt mit leichten Stoffen, kunstvollen Prints und einer Prise Wehmut erste Sonnengefühle.

Eine Kollektion wie von der Sonne geküsst

Und das kann man wörtlich nehmen. Viele der Musterstücke sind durch eine Art Sonnendruck (eine besondere Form des Lichtpausendrucks) sowie durch Handmalerei entstanden. Das Ergebnis: Formschöne Prints, die den einfach kreierten Shirtkleidern, maskulin geschnittenen Hemdblusen und geraden Stoffhosen etwas Organisches, Natürliches verleihen und so Leichtigkeit in die Looks bringen. Satte Farben, verspielte Lochstickereien und Häkeldetails verstärken zusätzlich das Sommer-Flair der Kollektion.

Paul Smith, der Designer

Sein Geheimnis? Liegt in der Einfachheit! Seit Mitte der 70er Jahre macht sich der 68-jährige Modemacher mit britisch-extravaganter Ready-to-wear einen Namen. Klassische Schnittkunst, auffällige Farben und Muster sowie unerwartete Details fügt er ganz lässig zusammen. Anfangs noch rein auf Männer spezialisiert, folgt in den 90er Jahren eine Kollektion für Frauen. 2008 lanciert er Paul by Paul Smith: Eine junge Linie, die entspannt das Erbe des Labels mit moderner Print- und Farbvielfalt kreuzt.

27. Februar, Michelle Wenzel

 
Unser Must-have

Ready to run mit Nike

Die Tage werden länger, die Sonne lässt sich wieder häufiger blicken, der Frühling kommt – und uns packt der Sportsgeist. Nichts wie rein in die Laufklamotten und raus zum Run auf deiner Lieblingsstrecke. Natürlich nicht ohne den richtigen Schuh. Ob im Park, auf der Strasse oder im Gelände, Nike hat für jede Running-Routine das passende Modell.

Dämpfung ist das A und O

Entscheidend für die Wahl des Laufschuhs ist die Pronation des Fusses. Damit ist das Abrollverhalten des Läufers beim Aufsetzen des Fusses gemeint. Für Läufer mit normalem Abrollverhalten empfiehlt sich ein Neutral-Schuh, der den Auftritt sanft dämpft, wie der Nike Zoom Pegasus. Manche Läufer neigen zu Überpronation, sprich zum übermässigen Einknicken des Fusses nach innen. Hier ist ein Schuh wichtig, der den Fuss stützt und so für Stabilität sorgt, wie der Nike Lunarglide 6 mit Lunarlon-Technologie und Dynamic Support.

Natural Running

Back to the roots: Das unbeschwerte Barfuss-Feeling bietet der Nike Free. Dank seiner leichten Konstruktion ermöglicht er ein natürliches Abrollverhalten und unterstützt den Läufer bei der Kräftigung der Fussmuskulatur, der Verbesserung der Balance sowie der Bewegungskontrolle.

26. Februar, Ulrike Stolpe

© Warner Music Group
Interview

«Ich richte mich an alle Haters»

Charli XCX hat Punk im Blut: Mit Songs wie «Break the Rules» oder «Boom Clap» mischt die Britin gerade die Popindustrie so richtig auf. Eine Frau mit Ecken und Kanten eben. Wir trafen die 22-Jährige in Berlin und sprachen mit ihr über Schlaghosen, Katy Perry und warum ihr Album «Sucker» ein musikalischer Mittelfinger an alle Zweifler ist.

Hey Charli. Du führst ja echt ein Leben auf der Überholspur. Neue Single («Doing it» mit Rita Ora), Tour mit Katy Perry – sag mir doch mal, wie ist es eigentlich gerade du zu sein?

Ziemlich aufregend. Es passiert so viel: herumreisen, tolle Outfits. Viel Vodka. Aber es macht Spass. Ich hab gerade eine echt gute Zeit.

Hast du je damit gerechnet, dass sich deine Karriere so entwickeln wird?

Nicht wirklich. Ich hab natürlich immer gehofft, dass es so kommen wird, aber damit gerechnet hab ich nicht.

Gerade hast du deine neue Platte herausgebracht. Was war denn die Inspiration dahinter?

Das Album ist ziemlich aggressiv. Als ich daran gearbeitet habe, war ich definitiv sehr wütend. Ich war wütend über die Art, wie ich in der Musikindustrie behandelt worden war und das hat mich dazu gebracht, mehr Punkmusik zu hören, wie The Ramones oder Bow Wow Wow. Das wollte ich auch in meinen Songs widerspiegeln. Ich wollte ein wildes Girl-Power-Album, das auch etwas «bitchy» ist. Und genau das hab ich getan.

Daher auch der Name «Sucker»?

Ich denke, damit richte ich mich an all die Haters. Das fühle ich über einige Leute in der Musikindustrie. Jeder ist so aufgeblasen und wichtigtuerisch. Und darüber mache ich mich quasi lustig. (lacht)

Aber gleichzeitig ermutigst du den Hörer zu mehr Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Sollte das deiner Meinung nach in der Popmusik öfter passieren?

Yeah, definitiv. Ich versuche immer, in meiner Musik so viel Emotion wie möglich zu transportieren. Und wenn sie gut gemacht ist, kann damit auch Popmusik, die eher Plastik ist, grossartig sein. Emotionen sind hier der Schlüssel. Meine Songs sind deswegen so real wie möglich.

Du gehst mit Katy Perry auf Tour. Was hast du denn gemacht, als du davon erfahren hast?

Yayyyy. (jubelt) Ich war sehr aufgeregt, weil Katy Perry cool ist und sie weiss, wie man eine gute Show macht. Und da ich noch nicht so viel in Europa getourt bin, wird das echt eine tolle Sache.

Gibt es denn etwas, das du vor jeder Show machst – quasi so eine Art Ritual?

Champagner trinken. (lacht)

Wer ist denn Charli XCX, wenn sie nicht auf der Bühne ist oder im Rampenlicht steht?

Eigentlich dieselbe. Relativ pessimistisch und engstirnig, aber dennoch nett und witzig. Mit mir kann man viel Spass haben. Ich bin sehr entspannt.

Lass uns doch kurz über deinen persönlichen Style sprechen: Gibt es etwas, das du gerade immerzu tragen must?

Zurzeit steh ich total auf Schlaghosen. Ich hab sie auch in meinem letzten Video getragen («Doing it», Anm. d. Red.). Und sie sollen ja auch gerade Trend sein oder so.

Das macht dich zum Trendsetter.

Oh, gut. (verzieht das Gesicht) Nein ehrlich. Ich interessiere mich nicht so für Mode an sich, ich mag eher Style. Ich liebe Pyjamas, und diese Boots hier (sie zeigt auf ihre Nineties-Platform-Boots) und Lederjacken.

Und zum Abschluss: Welche Frage sollte man dir öfter stellen?

Was für eine Pizza hättest du gerne? Ich bestell die für dich.

25. Februar, Michelle Wenzel

© Getty Images
Dresscode

Helle Freu(n)de

Aus aktuellem Anlass wollen wir hier für Klarheit sorgen: Schneeweisse Jeans – ob in der Skinny-Variante, mit geradem Schnitt à la Nineties oder ausgestellt wie in den Siebzigern – trägt man jetzt auch im Spätwinter. Vorzugsweise nicht bei Matschwetter, versteht sich. Was es sonst zu beachten gilt, wir verraten es.

Auch wenn Stilvorbilder wie Caroline de Maigret und Leandra Medine mit dem Klischee aufräumen, White Denim wäre der Sommergarderobe vorbehalten, behält ein anderes seine Gültigkeit: Die blütenreinen Hosen sind nicht ganz so figurschmeichelnd wie ihre dunklen Pendants. Daher ist es ratsam, auf einen legeren Sitz zu achten. Ebenso bitte auf Unterwäsche in Hautfarbe. Darüber hinaus sind den farblichen Kombinationsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Model Caroline de Maigret vertraut auf das Power-Couple schlechthin: Weiss zu Schwarz. Die türkische Modejournalistin Ece Sukan bevorzugt warme, winterliche Töne wie Tannengrün, Cognacbraun und Gold, deren Eleganz im gelungenen Kontrast zur Jeans in Destroyed-Optik steht. Bloggerin Leandra Medine setzt auf den Seventies-Chic: Flared Denim (unbedingt bodenlang!) zum Sweater mit grafischem Print, darüber der unverzichtbare Camel-Coat. Wer sich an den monochromen Allover-Look traut, vermeidet mit dem Mix unterschiedlicher Weissnuancen und Materialien die Gefahr der Monotonie.

24. Februar, Gallianne Chateaux

© Getty Images
Backstage

Das waren die Oscars 2015

Grosse Roben, strahlende Gewinner, so mancher Witz unter der Gürtellinie und einige starke Statements: Die 87. Oscar-Verleihung am gestrigen Abend bot neben dem üblichen Hollywood-Glamour auch politischen Appell. Wir resümieren.

So sehen Sieger aus

Bereits zum fünften Mal nominiert, konnte Julianne Moore gestern endlich ihren ersten Oscar mit nach Hause nehmen: Sie wurde als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in «Still Alice» (ab 5. März im Kino) geehrt. Patricia Arquette, die als beste Nebendarstellerin in «Boyhood» ausgezeichnet wurde, nutzte ihre Dankesrede für einen energischen Aufruf zur Gleichberechtigung von Frauen. Angekündigt von Sean Penn mit den Worten «Wer hat diesem Hurensohn eine Green Card gegeben?», bat «Birdman»-Regisseur Alejandro González Iñárritu, dessen Satire gleich vier Trophäen (u.a. als bester Film) bekam, prompt um Respekt für die mexikanischen Einwanderer in den USA. Nach dem Golden Globe erhielt Eddie Redmayne folgerichtig auch den Oscar als bester Hauptdarsteller für die rührende Verkörperung Stephen Hawkings in «Die Entdeckung der Unendlichkeit». Wes Andersons Meisterwerk «Grand Budapest Hotel» war mit ebenfalls vier Oscars der zweite Abräumer des Abends.

Flower Power auf dem roten Teppich

Weniger direkt, dafür umso blumiger fielen die Abendkleider der Stars an diesem Abend aus. Zu den schönsten Looks zählte die mit 80.000 Blüten verzierte Chanel-Robe, in der Julianne Moore ihren Preis entgegen nahm. Rosamund Pike glich in ihrem Givenchy-Kleid einer Inkarnation des Grimm’schen Rosenrot, die schwangere Keira Knightley bezauberte in einer floralen Valentino-Kreation und auch Gwyneth Paltrows zartrosa One-Shoulder-Dress zierte eine üppige Blütenapplikation. Emma Stone kontrastierte ihr rotes Haar mit einer rückenfreien gelbgrünen Elie-Saab-Robe. Für einen Entwurf des libanesischen Designers entschied sich auch Jennifer Lopez, die im puderfarbenen Tüll-Dress tief blicken liess – ebenso Margot Robbie im schwarzen Saint-Laurent-Kleid. Reese Witherspoon setzte auf Tom Ford und eine schlichte, schulterfreie Robe, Naomi Watts auf eine raffiniert geschnittene, metallisch mit den Oscar-Statuen um die Wette glänzende Armani-Privé-Kreation.

23. Februar, Leá Estruch

Mehr Impressionen

 
Unser Must-have

Nike: Fit und Fun

Ein gutes Outfit steht und fällt mit den passenden Schuhen, besagt eine Stilweisheit. Beim Sport muss es ganz klar heissen: Ein effektives Workout steht und fällt mit den richtigen Schuhen – ob du deine Fitness beim Cardio-Kurs im Studio verbesserst, dich beim Tanzen oder Yoga auspowerst oder mit Squats und Box Jumps beim Intervalltraining verausgabst.

Im Fitnessstudio

Um auch am Ende einer langen, anstrengenden Cardio-Session noch mindestens 100 Prozent geben zu können, ist ein Schuh nötig, der die Reaktionsfähigkeit unterstützt, Bewegungsfreiheit gewährleistet und Sicherheit bietet. Für diese ehrgeizigen Ziele hat Nike den responsiven Trainingsschuh Zoom Fit Agility entwickelt. Dazu wurden die sechs wichtigsten Bewegungen von Sportlerinnen im Gym analysiert und daraus das Zoom-Muster auf der Aussensohle abgeleitet. Dies besteht aus fünf eigenständigen, strategisch positionierten Luftkammern: «Das Zoom-Muster auf der Aussensohle sorgt für optimale Dämpfung und Reaktionsfähigkeit an genau den Stellen, wo die Sportlerin in ihren Trainingseinheiten den meisten Druck fühlt», erklärt Nicole Mueller, Design Director bei Women’s Training Footwear. Weiterer Pluspunkt: Das leichte Mesh-Obermaterial ist atmungsaktiv, während die Schaumkomponente stützend wirkt. «Ich fühle mich darin schneller und er ist wirklich bequem», lobt die amerikanische Profibasketballerin Skylar Diggings.

Yoga & Dance

Beim Tanzen, Yoga oder Pilates empfiehlt sich ein leichter Schuh wie der Nike Studio Wrap. Breite Bänder aus atmungsaktivem Mesh geben dem Fuss ein Barfuss-Gefühl mit sanftem Halt, ohne die Bewegungsfreiheit und Flexibilität der Trägerin einzuschränken. Das Traktionsmuster auf der Sohle sorgt für den richtigen Halt bei jeder Bewegung.

Beim Cross-Training

Wer am liebsten beim schweisstreibenden Intervalltraining, im Bootcamp oder beim Kickboxen an seine Grenzen geht, braucht einen Schuh wie den Nike Free 1.0 Cross Bionic, der leichten Halt bietet und der Fussbewegung dennoch Stabilität verleiht. Die flache Aussensohle wirkt natürlich dämpfend und reaktiv, denn sie ermöglicht direktes Feedback zwischen Fus und Untergrund. Die fussumspannende, dynamische Flywire-Schnürung sorgt dazu für Stabilität und eine adaptive Passform.

23. Februar, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Backstage

New York State of Mind

Während draussen der Schnee die Strassen in glitzerndes Weiss tauchte, beherrschte drinnen düsteres Schwarz die Laufstege der New Yorker Modewoche. Welche Labels für die nächste Herbst-/Wintersaison nicht ganz so «schwarz» sehen wie Alexander Wang oder Thom Browne, wir zeigen es.

Sport frei!

Mit Trainingsanzügen unter Cape-artigen Wollmänteln, tief in die Stirn gezogenen Schweissbändern und dem plakativen Slogan «René did it first» huldigte Lacoste-Designer Felipe Oliveira Baptista nicht nur dem Ursprung der Tennismarke, sondern auch Wes Andersons Kultfilm «The Royal Tenenbaums» – einfach grandios. Sportlich nahm es auch Tommy Hilfiger, der für die Präsentation seiner Kollektion ein Football-Feld errichten liess. Darüber flanierten die Models in 70er-Jahre-inspirierten College-Looks, die gezeigten Blousons und Faltenröcke erinnerten an Cheerleader-Uniformen.

Nostalgisch bis märchenhaft

Derek Lam widmete seine Entwürfe, die mit Tellerröcken, Schlaghosen und Oversize-Sweatern Einflüsse der 50er bis 80er Jahre deutlich werden liessen, seinen New Yorker Heldinnen von Diane Keaton bis Mia Farrow. Bei Delpozo bahnten sich die Models in fantasievollen Kreationen, die verspielte Details und knallige Farben mit skulpturalen Formen verbanden, ihren Weg durch eine kühle Kulisse kahler Baumattrappen. Anders bei Tibi: Hier gaben sich vielmehr die für die Kollektion gewählten Farben frostig. Winterliche Nuancen wie Eisblau und Schneeweiss verliehen den minimalistischen Silhouetten von Kreativdirektorin Amy Smilovic extra Coolness.

Das Erbe Oscar de la Rentas

… trat Peter Copping in seinem Debüt für das Modehaus mit würdigem Bedacht an. Obwohl er dem Stil des im vergangenen Jahr verstorbenen Couturiers treu blieb, liess sich seine Handschrift in einer frischeren Interpretation erkennen. So verlieh er den glamourösen Roben, welche die DNA des Labels bilden, dank des grosszügigen Einsatzes von Spitze eine neue, freizügigere Form von Grandezza.

20. Februar, Ulrike Stolpe

Mehr Impressionen

 
Dresscode

Nike: Keep it Tight

Den guten Vorsatz, mehr Sport zu treiben, noch im Hinterkopf und die unausweichliche Bikini-Saison schon fest im Blick, machen wir uns ans Workout. Natürlich nicht ohne das passende Outfit. Schlabberige Jogginghosen sind eindeutig fehl am Platz, um unsere sportlichen Ziele zu erreichen. Tights, so knackig wie die Figur, an der wir darin arbeiten wollen, müssen her. Doch Tight ist nicht gleich Tight. Wir verraten, welche die Richtige für dich ist.

Der Running Buddy

Du drehst am liebsten draussen deine Runden, um fit zu werden? Dann brauchst du eine Running-Tight wie die Nike Epic Lux, die dir Bewegungsfreiheit und Sicherheit bietet, ob als Capri oder lange Tight. Die figurnahe Silhouette, das Feuchtigkeit abgebende Dri-FIT-Material mit Stretch-Anteil, eingearbeitete Ventilationszonen, kleine Taschen mit praktischen Zippern und Reflektorelemente helfen dir dabei.

Die Workout Wear

Jeden Move mitzumachen, ist deine Massgabe im Gym? Trainings-Tights wie die Nike Legendary liefern dir dafür den Full-Length-Support. Hinten höher geschnitten, mit formgebender V-Naht und integriertem Hüftband, haben sie die ideale Passform und geben Halt. Flache Nähte und weiches Dri-FIT-Material sorgen für angenehmen Komfort. Schliesslich soll dein ganzer Fokus auf dem Workout liegen.

Der Lifestyle-Liebling

Auch nach dem Run oder der Trainingseinheit im Fitnessstudio unterstützen Nike Lifestyle Tights deine Performance – diesmal auf der Strasse. Sie sitzen knackig eng wie eine Skinny Jeans, sind dank ihres soften Baumwoll-Jersey-Materialmix jedoch bequem wie eine Leggings. Das Hüftband sorgt für einen guten Sitz, die coolen Prints setzen Akzente in deinem Streetwear-Look.

19. Februar, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Style Watch

Amber Heard: Die neue Mrs. Depp

Amber Heard hat gut lachen. Die 28-jährige Texanerin, die von sich behauptete, eine Schwäche für wahre Individuen zu haben, hat sich mit Johnny Depp den stillen Rebellen Hollywoods geschnappt. Geheiratet wurde auf den Bahamas, ganz privat am Strand, natürlich in Weiss. Und so sicher sich Heard mit der Wahl ihres Ehegatten ist, so genau weiss sie auch, was ihr steht. Wir haben uns ihren Look mal genauer angeschaut.

Feminin, frei und verführerisch

Seitdem sich die Beiden am Set zu «The Rum Diary» kennen und lieben gelernt haben, ist der Style der schönen Blonden zunehmend bohemian geworden, freier, aber dennoch ladylike. Lange Maxiröcke oder Spitzenkleider kombiniert sie zu hochgeschlossenen Blusen oder simplen Shirts und rundet den Look mit Accessoires wie Ketten und Schlapphut ab. Daneben spiegeln hochgekrempelte Jeans zu lockeren Tuniken und Ballerinas ihren femininen Look wieder. Während sie es privat relativ entspannt hält, zeigt sich Amber Heard auf dem roten Teppich von ihrer sinnlichen Seite. Hier kokettiert sie mit figurbetonten Kleidern in Schwarz, Creme oder Weiss, die mit Cut Outs oder raffinierten Schnitten ihre Reize betonen. High Heels und rote Lippen erledigen den Rest.

18. Februar, Léa Estruch

© Getty Images
Trendzoom

Die Renaissance des Brokats …

… kommt, anders als man es angesichts der Opulenz des Stoffes vielleicht erwarten möge, im Frühling, wo alle Zeichen auf unbeschwerte Leichtigkeit stehen. Denn Modehäuser wie Prada und Lanvin interpretieren die kunstvolle Ornamentik in der kommenden Saison in neuer Nüchternheit.

Diese zeigt sich zum einen in reduzierteren Silhouetten wie schmal geschnittenen Tops, Pencil Skirts, strukturierten Blazern und geradlinigen Shiftkleidern. Zum anderen unterstreichen unkonventionelle Details wie offene Nähte die nonchalante Auslegung des barocken Trends. Sportive Anleihen, siehe die Kniestrümpfe bei Prada, lockern das Erscheinungsbild zusätzlich auf. Generell gilt: Auf zu viel schmückendes Beiwerk verzichten und die Erhabenheit des edlen Musters für sich sprechen lassen – angefangen bei dezentem Make-up bis hin zu schlichten Stilpartnern in gedeckten Farben.

17. Februar, Sara Bongiovanni

© Getty Images
Story

Get Fit For Fashion

Spätestens seit Kate Moss für das Cover der französischen Vogue lässig in Nike Sports Bra und Turnhose posierte, wissen wir: Sports Fashion ist Trend. Wenn nicht gar DER Trend der letzten Jahre. Wieso, weshalb, warum und wie einfach sich die neue Sportlichkeit im Alltag umsetzen lässt, verraten wir hier.

Prêt-à-Sporter: der Pro Classic Bra

Streetstyle-Ikonen wie Chiara Ferragni oder Hanneli Mustaparta wissen schon längst um die coole Ausstrahlung des Sport-BHs. Der sorgt auf den Strassen für unangestrengten Sportsgeist. Unser Favorit: das cleane Schwarz-Weiss-Modell von Nike. Ob im Nineties-Chic zu Latzhose und flachen Sneakers, elegant zu hochgeschnittener Bundfaltenhose und Longblazer oder feminin zu Bleistiftrock und aufgeknöpfter Hemdbluse – ohne verlassen wir nicht mehr das Haus.

Und im Gym?

Tragen wir das Must-have formschön zu Print-Tights und Trainings-Shirt. Dank des ultra-soften Dri-FIT Materials und den speziellen Racerback-Trägern (die schaffen gleichzeitig Halt und dank der freien Schulterblätter viel Bewegungsfreiheit) bietet der schlichte Nike Pro Classic Bra idealen Halt für Sportarten mit mittlerer Belastung wie Tanzen, Spinning oder Kickboxen. Tipp: Liebhaberinnern von Yoga, Pilates und Bauch-Beine-Po-Kursen erhalten mit Soft-Impact-BHs bestes Tragegefühl, während Ausdauersportlerinnen in High-Impact-Modellen perfekten Komfort finden.

Sports Fashion im Zeitraffer

Turnschuhe zum Kleid: très chic. Bomberjacken zur Anzughose: unbedingt. Heute ist der so genannte Sports Chic aus den Kleiderschränken nicht mehr wegzudenken. Den Höhepunkt erreichte die lockere Stilbewegung bereits in den 80ern und 90ern Jahren: mit Sneakers, Tracksuits und jeder Menge Statement-Logos, die vor allem durch Künstler der Hip-Hop-Szene an Popularität gewannen. Als eine der ersten, die mit sportlichen Anleihen spielte, gilt übrigens keine geringere als Coco Chanel.

Mehr von der Nike Bra-Kollektion gibt’s hier.

16. Februar, Michelle Wenzel

© KARL LAGERFELD
Story

KARL LAGERFELD: Prêt-à-porter für jedermann

Selbst mit geschätzten 76 Jahren (sein wahres Alter bleibt ein wohl gehütetes Geheimnis) ist Karl Lagerfelds kreative Energie unerschöpflich: Neben der Arbeit als Designer für Chanel und Fendi betätigt sich der grosse Visionär unserer Zeit als Modefotograf und Verleger, entwirft zudem Mode und Accessoires für seine eigene Linie KARL LAGERFELD. Die Premiummarke trägt nicht nur seinen Namen, sie transportiert auch den unverwechselbaren Stil des Modeschöpfers direkt in unseren Kleiderschrank: cool, kantig, mit rockigem Touch.

Dem markanten Schwarz-Weiss-Look, wie ihn der Maestro selbst stets trägt, hauchen Akzente in leuchtendem Korallrot und pastellige Nuancen frühlingshafte Frische ein. Florale Muster unterstreichen das unbeschwerte Gefühl. Die Silhouetten sind modern und geradlinig – schmal geschnittene Hosen, kastige Blazer, lange Tops und ausgestellte Röcke bestimmen das Bild. Nicht nur in der Farbgebung lebt die Kollektion von Kontrasten: Das Skaterdress mit V-Ausschnitt bekommt dank applizierter Schmucksteine einen glamourösen Touch, kontrastfarbige Stoffeinsätze sorgen auf Sweatshirts für grafische Effekte. Nicht gerade bekannt für vornehme Zurückhaltung, schmückt der Designer T-Shirts, Taschen und Gürtelschnallen mit plakativen KARL LAGERFELD-Logos. Auch Katze Choupette hat ihren Auftritt: Als farbenfrohe Comic-Version ziert sie Taschen und T-Shirts.

12. Februar, Ulrike Stolpe

© adidas
Label to Watch

Performance Pop – mit adidas StellaSport

Noch bevor wir in die Versuchung geraten, unsere am Jahresanfang gesetzten Fitness-Vorsätze über Bord zu werfen, bringt uns adidas mit der jungen, frischen Sportkollektion adidas Stella Sport wieder auf den rechten Trimm-dich-Weg. Unter der kreativen Leitung von Stella McCartney entwickelte adidas eine Linie junger frischer Sportswear, die uns für das nächste Workout bereit macht.

Maximum Sport

Knallfarben haben es der britischen Designerin besonders angetan. In grafischem Blockdesign arrangiert sie Dunkelrot zu Pink, Königsblau zu Grün oder Neongelb zu Grau, fügt noch coole Statement-Prints hinzu und macht damit Tank Tops, Hoodies, Tights, Sport-BHs oder Accessoires zu echten Trainings-Highlights, die im Gym garantiert jeden Blick auf sich ziehen. Dass die Kleidung dabei nicht nur schön aussieht, sondern auch mit Funktionalität überzeugt, wird durch ClimaliteTM gewährleistet – ein schnelltrocknendes Material, das während des schweisstreibenden Cardio-Workouts für genausoviel Komfort sorgt wie beim entspannten Walk zum Lieblings-Smoothie-Laden danach.

Auf dem Erfolgs-Track

Dass die Konstellation High-Fashion und Sportswear noch nicht an Ausdauer verloren hat, beweist die Hauptlinie adidas by Stelly McCartney, die seit 10 Jahren für elegante und funktionale Designs steht. Mit der jüngeren Kollektion sollen jetzt auch aktive Mädels angesprochen werden, wie Stella McCartney betont: «Die adidas Stella Sport-Kollektion ist lebhaft, auffällig und setzt die richtigen Akzente. Genau das wollten wir erreichen und Performance und Style vereinen. Das Ergebnis: Performance Pop.»

13. Februar, Michelle Wenzel

© Getty Images
Style Watch

Nastrovje, Dasha!

Bei Russland unweigerlich an Prunk, Protz und Putin denken zu müssen, kann man niemandem verübeln. Modisches Understatement ist hier in etwa genauso angesehen wie ausländischer Vodka. Umso erfreulicher sind Frauen wie Dasha Zhukova – Kunstsammlerin, Magazin-Herausgeberin, Geschäftsfrau –, die im Besonderen mit stilvoller Gegenpolitik glänzt.

Zwischen Kunst und Mode

Ihr Leben liest sich wie das Einmaleins aus dem Jetset-Handbuch: In Moskau geboren und in den USA aufgewachsen, lebt Dasha Zhukova aktuell in London und ist mit dem Oligarchen Roman Abramowitsch verheiratet. Ihr Style ist dennoch alles andere als typisch russisch: Übertreibungen haben keinen Platz in ihrem Kleiderschrank. Vielmehr setzt die 33-Jährige auf klassische Teile, die durch kräftige Farben und Statement-Prints eine moderne Trendreferenz erhalten – etwa ein schlichter Strickpullover in Rotorange, den sie zu einem reduzierten Tellerrock in Rosa kombiniert und mit schwarzen Pumps abrundet.

Eine Frage der Balance

Die Liebe zur Kunst bringt Dasha gern in ihren Looks unter, vor allem mit mutigen Farb- und Musterkombinationen. Für eine Launch-Party in Beverly Hills wählte sie zum Beispiel ein royalblaues Shirt zum floralen Metallic-Skirt, bei einem anderen Event trug sie zur schmalen Karohose eine schwarze Bluse und einen cremefarbenen Leomantel. Sie weiss, dass die Balance entscheidend ist. Und diesen Spagat beherrscht Dasha Zhukova unprätentiös fehlerfrei.

11. Februar, Iris Molenaar

© Getty Images
Backstage

57. Grammy Awards: Die Nacht des Sam Smith

Gestern wurde in Los Angeles der wichtigste Musikpreis der Welt verliehen. Der Abräumer des Abends hiess Sam Smith: Der 22-jährige Brite nahm gleich vier Trophäen mit nach Hause, unter anderem für den Song des Jahres «Stay with me». Pharrell Williams und Beyoncé heimsten jeweils drei Preise ein, die R&B-Queen geht damit als meist nominierte Künstlerin in die Geschichte der Grammys ein. Wer neben seinem musikalischen Können auch optisch überzeugen konnte? Wir zeigen die gelungensten Looks.

Suit up, Ladys

Während Beyoncé, Nicki Minaj, Lady Gaga und Kim Kardashian tief dekolletiert (gelinde gesagt) nicht mit Reizen geizten, erschien Pharrell Williams‘ Gattin Helen ganz unprätentiös im hochgeschlossenen adidas-Bodysuit. Ebenfalls für den Anzug, wenn auch in der eleganteren Smoking-Variante, entschieden sich Schauspielerin Anna Kendrick (klassisch schwarz), Danielle Haim (in Weiss als schöner Kontrast zu ihren in schwarz gekleideten Band-Schwestern) und die kalifornische Sängerin Jenny Lewis (in den Farben des Regenbogens). Das wohl coolste Duett des Abends gaben Sia und ihr Mini-Me Maddie Ziegler, die beide im schwarzen Anzug – Sia im Cape, Maddie im Frack –, mit wasserstoffblonder XL-Perücke und Tattoos die Geschlechterrollen auf den Kopf stellten. Ciara glänzte dagegen als heisse Amazone in einer skulpturalen Alexandre-Vauthier-Tüllrobe inklusive langer Schleppe.

Der Best-Dressed-Award

… geht jedoch eindeutig an Rihanna. Die Sängerin, die üblicherweise eher mit zu wenig Stoff für Aufsehen sorgt, sah im ausladenden, pinkfarbenen Cupcake-Bustierkleid von Giambattista Valli und mit bravem Chignon dazu schlichtweg um-werf-end aus. Für ihre spätere Performance mit Paul McCartney und Kanye West wählte sie ebenfalls einen maskulinen Zweiteiler. Gefällt uns, die neue Angezogenheit.

9. Februar, Ulrike Stolpe

Mehr Impressionen

© bugatti shoes
Label to watch

bugatti shoes

Im Vertrauen: Wir lieben Stiefeletten. Ob coole Chelseas zur Skinny Jeans, rockige Biker Boots zur Lederröhre oder feminine Ankle Booties zur Culotte – wir können einfach nicht genug der Schuhlieblinge im Schrank haben. bugatti shoes erweitert die Riege in der kommenden Saison mit leichten Sommer-Boots: knöchelhoch oder lässig geshoppt, mit Lasercuts, Flechtdetails oder Bändern verziert, in sanften Erdtönen gehalten, die Natürlichkeit ausstrahlen.

Doch damit der Schuh-Versuchungen nicht genug: Leichte Sneaker im Vintage-Look wollen mit uns beschwingt durch den Frühling gehen. Leinenschuhe präsentieren sich in maritimer Optik oder im farbenfrohen Ethno-Look, spitze Ballerinas in geradlinigem Design, Pumps in Metallic-Nuancen oder klassischem Schwarz-Weiss-Muster. Dazu kommen der Tragekomfort und die traditionelle Handwerkskunst, für die bugatti shoes seit der Gründung der damaligen «Werkstatt Johann Müller für Massschuhe» im Jahre 1928 steht.

6. Februar, Ulrike Stolpe

© TOM TAILOR
Story

TOM TAILOR: Be confident, dress in style

Die schlichte Hemdbluse zur Jeanslatzhose, Hosenbeine und Ärmel jeweils locker gekrempelt, dazu elegante Pumps – mit urbanen Looks wie diesem begeistert uns TOM TAILOR in der kommenden Saison. Insgesamt präsentiert sich die Marke cleaner und moderner. Die Kollektionswelten bieten vielfältige Looks, die sich am internationalen Zeitgeist orientieren, ohne dabei den Kern der Marke aus den Augen zu verlieren: Lieblingsstücke für jeden Tag zu kreieren.

Dieses Anliegen kommt vor allem in den lässigen Jeans, farbenfrohen Pullis, femininen Kleidern und raffiniert gemusterten Blusen der Kollektion zum Ausdruck. Bei den Contemporary Looks steht das klassische und kontraststarke Farbdoppel Schwarz und Weiss im Mittelpunkt. Die reduzierte Farbwelt wird hier durch klare Schnitte und moderne Materialien ergänzt – so entstehen zeitgenössische, selbstbewusste Looks.

5. Februar, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Style Watch

Emma Watson: Eine wie keine

Sie ist klug (hat einen Abschluss der Elite-Uni Brown), talentiert (in der Verfilmung des Disney-Klassikers «Die Schöne und das Biest» wird sie die Rolle der Belle übernehmen) und macht sich für die Gleichberechtigung stark (Stichwort «HeForShe»): Emma Watson ist der etwas andere Hollywood-Star. Bodenständig, fernab von Skandalen, facettenreich. Das beweist sie auch mit ihren Auftritten auf dem roten Teppich: Ob mädchenhaft und feminin oder verrucht und sinnlich – die Schauspielerin bleibt dabei doch immer eins: authentisch.

Frau mit Modeköpfchen

Auf dem Tribeca Film Festival bezauberte die Schauspielerin in einem rosafarbenen Ensemble aus grafischem Bahnentop und schimmernden Minirock, das ihre femininen Züge und die schlanken Beine unterstrich. Für eine Modenschau brachte sie ihre sinnliche Seite zum Vorschein – mit einem Crop-Top und dazu passendem Rock aus schwarzer Spitze sowie kurzer Lederjacke präsentierte sich die Britin als coole Femme Fatale. Tipp: Kleine Frauen wie Emma sollten auf High Heels, fliessende Stoffe und monochrome Farbwelten setzen, da das optisch streckt.

Filmstar mit Botschaft

Ihre bewegende Rede vor den Vereinten Nationen letzten September war ein wohl artikulierter Weckruf! Im weissen Business-Dress avancierte sie zum modernen Gesicht des Feminismus und zeigte, dass Emanzipation nichts mehr mit altbackenen Stereotypen zu tun haben muss. Ende Januar sprach sie in Davos zu dem Thema und führt mit ihrer «HeForShe»-Kampagne den Kampf für die Gleichstellung beider Geschlechter weiter. So viel Einsatz finden wir bewundernswert.

4. Februar, Léa Estruch

© Getty Images
Trendzoom

Girls who (look) like boys

Frauen sind vielleicht nicht die besseren Männer – oder zumindest lassen wir sie in dem Glauben, dass es so ist –, wir sehen in seinen Klamotten jedoch ziemlich gut aus. Das wurde uns zuletzt wieder auf der Pariser Modewoche der Herren bestätigt. Ob Altmeister Giorgio Armani oder Alexandre Mattiussi für Ami: Die Designer schickten Frauen in Männerklamotten auf den Laufsteg und kokettierten mit Geschlechterrollen.

Maskulin, feminin, unisex

Dass man in der Mode gern mit den Grenzen der Identitäten spielt, ist ja ein alter Hut. Gerade die Menswear bietet eine Fülle klassischer Pieces: Übergrosse Jacken, elegante Bundfaltenhosen oder locker sitzende Jeans stehen eben nicht nur ihm ausgezeichnet, sondern auch ihr.

Another (Wo)man

Alexandre Mattiussi vom Pariser Label Ami machte in seiner Kollektion vor, wie der «Boy-meets-Girl»-Look mühelos gelingt: Man nehme eine helle Boyfriend-Jeans und kombiniere die zum legeren Rollkragenpulli. Darüber kommt ein dunkelblauer Oversized-Blazer, sportliche Schnürer runden das Ensemble ab. Giorgio Armani hingegen, der seine Kollektion passenderweise «Romance» nannte und auf Model-Paarungen setzte, legte seinen Fokus auf hochgeschnittene Wollhosen, die er um leichte Cardigans und edle Business-Jacken ergänzte.

Eine Frage der Details

Damit der Männer-Look nicht seine Frauenquote verliert, helfen kleine Tricks: Die Hose etwa hochkrempeln und mit High Heels die nackten Knöchel akzentuieren. Bei der Hemdbluse die oberen Knöpfe geöffnet lassen, so wird dem Outfit die Strenge genommen. Gürtel sind ideal und betonen die Körpermitte (und damit die weibliche Form). Das beste Finish für jeden Garçonne-Auftritt? Rote Lippen!

3. Februar, Gallianne Chateaux

© Copenhagen Fashion Week
Trendzoom

Modewoche Kopenhagen

Die dänische Modemetropole, bekannt für einen beneidenswert unangestrengt-coolen Look, viel Schwarz und die Vorliebe für Sneakers, erweitert ihren Stilhorizont. Das ist zumindest das Fazit der Kopenhagener Modewoche, die gestern zu Ende ging. Weiterhin tragbar, gibt sich die skandinavische Mode im kommenden Herbst/Winter femininer, farbenfroher, fast schon verspielter. Wir waren vor Ort und haben die wichtigsten Trends zusammengetragen:

Die neue Farbenlehre

Es wird die wohl anmutigste Liaison der kommenden Herbst-/Wintersaison: warme Brauntöne im Duett mit kühlem Blau. Bei Designers Remix treffen vollmundige Cognac-Nuancen auf strahlendes Royalblau, kräftiges Rostrot und tiefes Navyblau ergänzen sich in den Kreationen von By Malene Birger. Auch solo gibt Blau den Ton an: zum Beispiel als azurblaues 70er Jahre Wildleder-Ensemble bei Baum & Pferdgarten.

Wir geben uns ladylike

Feminines Power Dressing statt minimalistisches Understatement lautet das Motto. Bei Ganni äussert sich das in Femme-Fatale-Looks – inspiriert von Kim Basinger im Filmklassiker «9 ½ Wochen» – wie einem knallroten Jumpsuit aus glänzender Seide, einem ausgestellten Lackleder-Mini zum drapierten Turtleneck-Shirt oder einem transparenten Chiffon-Top zum bestickten Tellerrock, das Ganze gewürzt mit verführerisch geschnürten High Heels. Mit Marlenehosen zum hochgeschlossenen Seidenshirt, strengem Zweiteiler auf nackter Haut und expressiven Prints zeichnen die Entwürfe By Malene Birgers das Bild der selbstbewussten Powerfrau. Die Kollektion von Bruuns Bazaar spielt mit dem Kontrast maskuliner Silhouetten und femininer Details. Hier werden Micro-Shorts zur kastigen Wolljacke mit Workwear-Appeal getragen, unter einem burschikosen Jeanshemd blitzt ein weisses Spitzenshirt hervor, das Ensemble wird von einer seidig glänzenden Bügelfaltenhose und Stiefeln mit überdimensionaler Schleifenverzierung komplettiert. Apropos komplett: Accessoires wie akzentuierende Taillengürtel und schmale, locker um den Hals gelegte Foulards unterstreichen die neue Weiblichkeit.

2. Februar, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Backstage

Haute Couture: Das ist Paris!

Zeiten ändern sich – davon bleibt auch die Mode nicht verschont. Im Gegenteil: Wie kaum eine andere Kunstform dient sie als verlässliches Barometer gesellschaftlicher wie wirtschaftlicher Entwicklungen. Nach Jahren der Krise öffnet sich nun auch die konservative Haute-Couture-Welt und verzaubert mit neuen Ansätzen und alter Handwerkskunst. Von Supermodels, Papierblumen und Space-Kleidern: unsere Highlights der Schauen aus Paris.

Superstars

Als Eva Herzigova und Amber Valletta für Atelier Versace auf dem Laufsteg erschienen, fühlte man sich kurz in die Neunzigerjahre zurückversetzt. In sinnlichen, körpernahen Kleidern ohne Ecken und Kanten präsentierten sich die beiden Supermodels schön wie nie und zelebrierten in den femininen Entwürfen der Designerin Donatella Versace ein selbstbewusstes, modernes Frauenbild. Karl Lagerfeld bediente sich romantischerer Bilder und inszenierte eine Traumwelt aus weissen Papierblüten und feenhaften Kleidern à la Alice im Wunderland.

Out of Space

Aber nicht nur typisch-couturige Roben, auch coolere Looks mit Zitaten der Space-Age-Ära der 50er, 60er und 70er Jahre sorgten für Begeisterung unter den Zuschauern. Für Dior reiste Designer Raf Simons in die Vergangenheit, nannte seine Haute Couture-Kollektion «Moonage Daydream» und schickte die Models in A-Linien-Kleidern, grellen Grüntönen oder Petticoats mit Cut-Outs auf den Laufsteg. Für Begeisterung sorgte auch Giorgio Armani: Bekannt dafür, sich von den Dingen in seinem direkten Umfeld inspirieren zu lassen, spielte er mit dem Bambusmotiv sowohl als Print, als auch in Farben und Formen. Seine Abendkleider tauchte der Italiener in ein «chinesisches Blau» – so bezaubernd, dass wir den ein oder anderen Entwurf sicher bei der Oscar-Verleihung wieder sehen werden. Wir können es kaum erwarten!

30. Januar, Léa Estruch

Mehr Impressionen

© Fredrik Etoall; Sony Music
Top 3

Lass mal wieder tanzen!

Musik an, Welt aus und sich einfach dem Takt hingeben. Die neuen Platten von Tove Lo, Mark Ronson und Belle and Sebastian laden jetzt genau dazu ein. Von ansteckendem Elektropop über geschmeidigen Retro-Soul bis hin zum britischen Twee-Pop – hier ist unser Sound-Dreier zum Mitsingen, Grooven und Hüftenschwingen.

Tove Lo – Queen of the Clouds

Nachdem sie die Welt erfolgreich mit ihren «Habits» high machte, bringt unsere Lieblingsschwedin endlich ihre Debütplatte auf den Markt. 3 Fragen an die Senkrechtstarterin: Hallo Tove, was trägst du gerade? Ich trage eine schwarze Seidenrobe, passende Unterwäsche (!) und einen Blumenkranz. Wirklich. Was können wir von deinem neuen Album erwarten? Mich, aufgeteilt in drei Kapitel: The Sex, The Love und The Pain. Es ist eine sehr persönliche Platte, auf der ich in jedem Song mein Herz ausschütte. Das Album wirkt dennoch nicht traurig, sondern bleibt sehr sexy. Was ist das Beste, das je ein anderer über dich geschrieben hat? Das ist schwierig. Am glücklichsten bin ich, wenn mir jemand sagt, dass er meine Songs mag.

Mark Ronson – Uptown Special

Um es mit den Worten Fatboy Slims auszudrücken: Mark Ronson ist ein echter «Funk Soul Brother". Das hat der DJ und Produzent bereits mit seinen Arbeiten für Amy Winehouse oder Lily Allen bewiesen. Jetzt folgt seine 4. Scheibe und die «funkt» genauso wie wir es von ihm gewohnt sind. Musikalische Unterstützung bekam er dabei von Stevie Wonder, inklusive Mundharmonikavorspiel, Mystikal und Bruno Mars, während Pulitzer-Preisträger Michael Chabon textlich zur Seite stand.

Belle and Sebastian – Girls In Peacetime Want To Dance

Der erste Gedanke beim Hören des neuen Belle-and-Sebastian-Albums? Irgendetwas ist anders! Die britische Band um Stuart Murdoch scheint einen leichtfüssigen Richtungswechsel eingeschlagen zu haben. Die neuen Töne sind weniger leise, dafür etwas poppiger, etwas mehr Disco, tanzbarer – und trotzdem in dem für die Band typischen Indie-Folk-Rahmen. Murdoch singt auf der Platte «Be popular - play pop, and you will win my love». Uns hat er überzeugt.

29. Januar, Michelle Wenzel

© Getty Images
STYLE WATCH

Gwyneth Paltrow

Die Schauspielerin sorgte im vergangenen Jahr vor allem aufgrund ihrer Trennung von Chris Martin für Schlagzeilen. Doch wie heisst es so schön: Auf Regen folgt Sonnenschein. Und wenn wir uns die strahlende 42-Jährige so anschauen, scheint 2015 ein gutes Jahr für sie zu werden – beruflich und modisch auf alle Fälle, wie wir hier zeigen.

All American Girl

Gwyneth mag coole und feminine Looks mit 70’s-Flair. Ob im sexy Hosenanzug mit (fast) nix darunter oder weissem Crop-Top, kombiniert zu schwarzem A-Linien Rock (gerne mit hoher Taille) und offenen High Heels – die zierliche Blondine weiss sich und ihre Top-Figur perfekt in Szene zu setzen. Farbiges i-Tüpfelchen: die roten Lippen.

Abseits der Glamour-Events greift der Hollywood-Star am liebsten zu lässigen Jeans, schlichten T-Shirts und figurbetonten Blazern. Coole Stiefeletten runden ihr Outfit ab. Viel Chichi braucht es dabei nicht – ein natürliches Make-Up, die blonden langen Haare und ihr Lächeln sprechen für sich.

Übrigens: Aktuell ist Gwyneth in der Actionkomödie «Mortdecai – der Teilzeitgauner» an der Seite von Johnny Depp im Kino zu sehen.

28. Januar, Elseline Tolhoek

© Getty Images
Flashback

Lauren Bacall: Die kühle Blonde

Goldenes Haar, durchdringender Blick, rauchige Stimme – Lauren Bacall als nur eine der grössten weiblichen Hollywood-Ikonen zu bezeichnen, gleicht schon fast einer Beleidigung. Sie ist unumstritten die Coolste. Letztes Jahr verstarb die Leinwandlegende. Nun widmet ihr das Museum des Fashion Institute of Technology in New York eine Ausstellung. Drei Gründe, warum diese Retrospektive ein absolutes Muss ist:

Eine Frau von Format

1943 bringt Diana Vreeland, Chefredakteurin des Harper‘s Bazaar, die damals 19-Jährige Bacall auf das Cover des High-Fashion-Magazins. Der Rest ist quasi Modegeschichte. Doch die junge New Yorkerin wollte mehr sein als nur ein «pretty face». Sie ging zum Film. Und mit ihrer kraftvollen, unterkühlten Präsenz schaffte sie es, selbst Grössen wie Humphrey Bogart (ihren späteren Ehemann) oder Kirk Douglas an die Wand zu spielen.

Die mit dem etwas anderen Hollywood-Glamour

Ohne Zweifel hinterliess Lauren Bacall auch modisch ihre ganze eigenen Spuren. Sie gehörte zu den wenigen Frauen, die in den 40er und 50er Jahren immer wieder in die Menswear ausbrachen. Weite Hosen mit hoch geschnittenen Taillen und gepolsterte Schultern akzentuierten ihr selbstbewusstes Auftreten. «Ich denke, ihr Stil war stark beeinflusst von ihrer Persönlichkeit – einfach und androgyn», erklärte Valerie Steele, Direktorin und Chefkuratorin des Museum am FIT. Doch Bacall wäre nicht «The Look» (so wurde sie oft von der Presse betitelt), wenn sie sich nur in eine Stilschublade hätte stecken lassen. Bodenlange Abendroben und feminine Kleider mit tiefem Ausschnitt zählten ebenso zu ihrem Power-Look und unterstrichen die unterschwellige Sexiness der Schauspielerin.

Lauren Bacall: The Look

Ab dem 3. März zeigt das Museum am FIT erstmals ausgewählte Stücke des Stilrepertoires Bacalls aus den 50ern und 60ern. Diese stammen aus einer Sammlung von 700 Teilen, gespendet von der Hollywood-Ikone selber zwischen 1968 und 1986. Neben exklusiven Teilen ihrer Filmgarderobe werden auch Highlights von u. a. Christian Dior, Pierre Cardin oder Yves Saint Laurent ausgestellt.

27. Januar, Michelle Wenzel

© Mercedes-Benz Fashion
Backstage

Die Trends der Berliner Modewoche

Viel wurde im Vorfeld diskutiert. Doch eine breite Riege bemerkenswerter Jungdesigner liess die Unkenrufe nach der zwischenzeitlichen Absage der «Bread & Butter» und dem Fernbleiben etablierter Labels wie Michael Michalsky verstimmen. Die vergangene Woche hat gezeigt: Ja, Berlin kann Mode. Und weissobendrein zu überraschen ‒ zum Beispiel mit dem Comeback der Cowboystiefel. Das tragen wir im Modeherbst 2015:

Die Seventies sind zurück

Puderfarbene und jeansblaue Siebziger-Jahre-Silhouetten wie Jumpsuits und Schlaghosen rückt Malaika Raiss für ihr gleichnamiges Label in einen zeitgenössischen, urbanen Kontext. Der Clou: Sie kontrastiert diese mit Wild-West-Boots. Eine mutige Kombi, die jedoch dank ihrer Schlichtheit funktioniert. Cool dazu: die Gürteltasche in minimalistischem Design. Auch Dorothee Schumacher besinnt sich in ihrer Kollektion auf die 70er, fokussiert dabei auf erwachsene Eleganz und subtilen Glamour. Die Keypieces: Kleider mit stilisierten Blumenprints, Trapezröcke, schmale Rollkragenpullover und kniehohe Lederstiefel in delikaten Gewürztönen.

Work it, Baby!

Im Rahmen der neuen deutschen Sachlichkeit, zu deren Vertretern auch die Labels Perret Schaad, Michael Sontag und Vladimir Karaleev gehören, propagiert Hien Le den Utility Chic: Der Purismus-Profi fand seine Inspiration in Kitteln, Schürzen und Blaumännern, wie sie in den 50er und 60er Jahren allgegenwärtig waren. Diese interpretiert er mittels schlichter Schnitte, klarer Farben und grossen, aufgesetzten Taschen in sportlich-modernem Appeal.

Gegensätze ziehen uns an

Im Fall von Marina Hoermanseder, die erst im letzten Winter in Berlin debütierte und bereits prominente Fans wie FKA Twigs und Lady Gaga vorweisen kann, ist es die charakteristische Verbindung der Orthopädie entlehnter, fetischbehafteter Elemente wie Riemen und Schnallen mit femininen Schnitten aus weich fallender Wolle oder Seide. Bestes Beispiel: das Rollkragenshirt mit korsagenähnlichem Schnallendetail zum High-Waist-Bleistiftrock. Noch plakativer äussert sich das eklektische Spiel mit Kontrasten bei Newcomer Bobby Kolade. Sein Signature-Piece: ein Hybrid-Mantel, zu einer Hälfte klassisch konstruiert aus grobem Wollstoff, zur anderen aus afrikanisch gemustertem Tuch, offen über die Schulter drapiert. Seine gesamte Kollektion glich einem stoffgewordenen Abbild des vielfältigen Berliner Lebensstils ‒ farbenfroh, weltoffen, mit einem Hang zur Avantgarde.

26. Januar, Ulrike Stolpe

Mehr Impressionen

© Getty Images
Style Watch

Noomi Rapace

Ohne jeden Zweifel: Noomi Rapace ist der spannendste Schweden-Export seit ABBA. Eine Frau von Format – nicht nur auf der Leinwand, wo sie als Lisbeth Salander in der Erstverfilmung der Millennium-Trilogie von sich reden machte. Düstere Rollen scheinen die Schauspielerin magisch anzuziehen, wie sie aktuell als misshandelte Ex-Freundin in «The Drop» zeigt. Apropos anziehen: Auch ihr Style hat Ecken und Kanten. Wir haben genauer hingeschaut.

Schwedens Antwort auf Debbie Harry

Die Teenager-Tage als gepiercter Punk hat die 35-Jährige längst hinter sich gelassen, das Faible für unkonventionelle Looks ist geblieben. Mal erscheint sie goldbehangen, mit Mickey-Mouse-Shirt zur Lederjogger auf einer Launchparty. Dann im maskulinen Zweiteiler auf einer Filmpremiere, den Blazer offen, als femininen Kontrast darunter ein spitzenverzierter Hauch von Nichts. Beim Lanvin-Defilee trägt sie Trenchcoat, Bluse, Hose und Pumps gewagt Ton in Ton – ein Look, der aufgrund seiner monochromen Farbgebung schnell schief gehen kann. Doch Noomi entzieht sich geschickt der Gefahr der Monotonie und sieht dank weich fliessender Silhouetten, tiefem Ausschnitt und nonchalanter Attitüde umwerfend aus. Dagegen fast züchtig posiert sie im ausgestellten Kleid in ihrer Lieblingsfarbe Schwarz auf einer Pressekonferenz. Die für ihre Rolle im Film «Unlocked», den sie gerade in Prag drehte, blondierten Haare und gebleichten Augenbrauen lassen ihren Look noch markanter erscheinen. Stets elementarer Bestandteil ihrer Outfits: High Heels.

23. Januar, Ulrike Stolpe

© Sabrina Theissen
Dresscode

Das Prinzip der Einfachheit

Raus aus der Extravaganz, rein in den relaxten Cosy-Chic! Wir ziehen uns zurück – mit Mänteln, Pullovern und Hosen aus softer Wolle. Getragen im leichten Layering. Das Styling: frei und ungezwungen. So funktioniert der entspannte Winter-Look.

Die Basics

Klare Schnitte, schnörkelloses Design und eine gedeckte Farbwelt bilden die Eckpfeiler des modernen Stylings. Wollhosen in Grau oder Steinweiss punkten dabei mit lockerem Sitz und gerader Silhouette. Pullover und Cardigans erzeugen durch groben, aber weichen Strick eine spannende Oberflächenstruktur. Bei Mänteln sind der Verzicht von übermässigen Details und die nuancierte Farbgebung aus Beige, Anthrazit oder Weiss (alternativ funktioniert auch eine elegante Salz-und-Pfeffer-Musterung) massgebend, um das lässige Understatement des Outfits zu betonen.

Der Lagen-Look

Trotz der Stille der Basics, wird der Look durch seine Kombinationsvielfalt umso spannender. Unser Outfitfavorit ist die Variante aus edler Bundfaltenhose, maskuliner Hemdbluse, kastigem Blazer und schwerem Wollmantel. Um aus der Ruhe des Looks auszubrechen, einfach ein kariertes Sweatshirt locker um die Hüften binden und derbe Stiefeletten dazu tragen. Unverzichtbar: dicke Wollsocken.

22. Januar, Michelle Wenzel

© Getty Images
Flashback

Catherine Deneuve: die «Belle de Jour»

Sie ist die «Grande Dame» des französischen Films, gab das liebreizende Mädchen in «Die Regenschirme von Cherbourg», das ihr 1964 den Durchbruch bescherte, ebenso wie die kühle Blonde in «Belle de Jour», deren unnahbare, distinguierte Aura ihr Image bis heute beherrscht.

Mademoiselle Deneuve, wie die 71-Jährige angeredet werden möchte, lässt sich auch nach 50 Jahren Filmschaffen auf kein Rollenschema festlegen. Und ebenso wenig auf ihr gutes Aussehen reduzieren, wenn schon dieses sie viele Jahre zum Beauty-Gesicht von Chanel machte. Während Brigitte Bardot etwa zur selben Zeit zum koketten Sexsymbol wird, verkörpert La Deneuve seit Anbeginn ihrer Karriere die distanzierte Schönheit – eine Rolle, die sie modisch mit burschikoser Hemdbluse und Rollkragenpullover statt tiefem Ausschnitt betont. Yves Saint Laurent ernennt sie, beeindruckt von ihrer unnachahmlichen Eleganz, zu seiner Muse. Bis zu dessen Tod im Jahr 2008 verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Doch wie die Diva einmal sagte: «Auch im herrlichsten Yves-Saint-Laurent-Kleid bleibe ich immer ich.» Und das ist auch gut so.

21. Januar, Léa Estruch

© Getty Images
STYLE WATCH

Zooey Deschanel

«New Girl» Zooey Deschanel ist die nächste, die sich in die Liste der Hollywood-Babybäuche einreiht. Mit ihrem Freund, dem Filmproduzenten Jacob Pechenik erwartet die Schauspielerin ihr erstes Kind. Im Sommer soll es soweit sein. Grund für uns, ihren Pre-Schwangerschafts-Look noch einmal unter die Lupe zu nehmen.

Mehr als ein Ass im Ärmel

Grosse blaue Augen, markanter Pony und ein Hang zu femininen Retro-Looks: Zooey Deschanel wirkt auf den ersten Blick wie das coole Mädchen von nebenan, bei der Individualität vor Anpassung steht. Das beweist die 35-Jährige auch mit ihrer bisherigen Rollenwahl. Von der naiv-unbeholfenen Lehrerin Jessica Day in «New Girl" bis hin zur eigenwilligen Summer in «(500) Days of Summer», Zooey Deschanel ist der Erfolgsgarant für Nischencharaktere und Indie-Produktionen. Neben der Schauspielerei beweist sie das auch mit ihrer Folk-Band «She & Him», die Ende 2014 ihr fünftes Studioalbum «Classics» veröffentlichten.

Sixties, Baby

Ähnlich wie ihre Serienfigur Jess liebt Zooey die femininen Styles der 60er Jahre. Verspielte Kleider, Röcke oder Shorts mit hoher Taille, die sie zusätzlich mit breiten Gürteln betont, und Blusen mit süssen Prints (wie etwa Polka-Dots) prägen ihren «Sixties-Girl-Next-Door»-Look. Dazu kombiniert sie schwarze Strumpfhosen, Ballerinas und zarte Haarbänder. Unser Tipp: An kühleren Tagen runden dicke Wollcardigans und taillierte Mäntel den adretten Look ab.

Übrigens: Zooeys Schwester, Schauspielerin Emily Deschanel (bekannt aus «Bones»), erwartet zurzeit ihr zweites Kind.

21. Januar, Gallianne Chateaux

© Mario Testino
Place to be

Modehauptstadt Berlin

Es ist wieder Modewoche in der deutschen Hauptstadt. Was es abseits der grossen Messen, elitären Fashionpartys und Runway-Shows von Labels wie Kaviar Gauche, Laurèl, Kilian Kerner zu sehen gibt? Wir verraten es.

Nicht nur auf dem Laufsteg hagelt es Premieren, wenn vielversprechende Jungdesigner wie Bobby Kolade und William Fan ihr Debüt geben. Erstmalig sind Arbeiten des Starfotografen Mario Testino in Berlin zu sehen. Unter dem Titel «In Your Face» werden ab dem 20. Januar 125 Bilder im Kulturforum am Potsdamer Platz gezeigt, die des Meisters ganze Bandbreite wiedergeben – provokante Szenerien inklusive.

Um den Einfluss der Kennedys als «Timeless Fashion Icons» dreht sich die gleichnamige Sonderausstellung im Museum The Kennedys. Vintage-Fotografien und originale Kleidungsstücke belegen das Stilbewusstsein der ehemaligen First Family.

Noch mehr modische Inspiration gefällig? Das Buch «Mode Metropole Berlin» (erschienen im L&H Verlag) beleuchtet die Entwicklung Berlins zur solchen und gewährt Einblicke in den Stil der Stadt. Handfeste Beispiele dafür gibt es rund um den Event-Hotspot am Brandenburger Tor und das Messegelände der «Seek» in der Arena (der Redaktionsfavorit für coole Leute und Looks). Unser Restaurant-Tipp zur Modewoche: das «Crackers» in der Friedrichstrasse.

19. Januar, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Dresscode

Girls – «We're the ladies»

Frech, unverblümt und humorvoll: Unsere Lieblings-Girls sind zurück. In der 4. Staffel stellen sich Hannah, Jessa, Shoshanna und Marnie wieder auf so wunderbar amüsante Weise neuen Herausforderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Zur Auffrischung geben wir nochmal einen kurzen Stilrückblick.

Hannah Horvath alias Lena Dunham

Schmückt sich nicht nur mit smarter Rhetorik, sondern auch mit einem unkonventionellen Look. Der ist durch und durch feminin und betont dabei ihre weibliche Figur. Sie mischt Farben und Prints wie keine andere, steht auf A-Linien-Röcke, gemusterte Overalls oder taillenhohe Skinny Jeans, die sie mit pastellfarbenen Blusen und bequemen Ballerinas kombiniert. Hannahs (1. Bild oben, im schwarzen Blümchenkleid) Stilcredo? Trage, worin du dich wohl fühlst.

Marnie Michaels alias Allison Williams

Auch wenn Marnie (2. Bild oben, im trägerlosen Cocktaildress) bereits in der ersten Folge der 4. Staffel (fast) nackte Tatsachen bewies, bleibt sie doch im Herzen konservativ. Auch ihr Look ist durch klassische Eleganz grundiert. Basics in eher neutralen Farben bestimmen ihren Dresscode: Hemdbluse zur Röhrenjeans, Etuikleid zu Pumps, Feinstrickpulli zum Bleistiftrock – so einfach lässt sich Marnies Style umsetzen.

Jessa Johansson alias Jemima Kirke

Wie macht sie das bloss? Jede andere würde in Jessas (2. Bild oben, im schwarzen Abendkleid) Klamotten lächerlich aussehen, aber die exzentrische Britin scheint ein Gespür dafür zu haben, Kleidung aus verschiedenen Kulturen und Jahrzehnten mühelos miteinander zu vereinen. Der Mix aus Vintage und Bohemian-Chic ist ihr Markenzeichen. Den lebt sie mit grosser Experimentierfreude durch Maxikleider, Tuniken, Palazzo-Hosen und jeder Menge Accessoires aus.

Shoshanna Shapiro alias Zosia Mamet

Ist wohl der Inbegriff des Girly Girls. Das zeigt sich in ihrer charmant-naiven Art sowie den mädchenhaften Modeentscheidungen. Shosh (2. Bild oben, im rotem Lederkleid) mag alles, was verspielt, farbenfroh und doch adrett ist – etwa Tops mit Spitzeneinsätzen, Kleider mit Rüschenelementen oder simple Haarbänder mit Schleifen.

Die nächste Folge von «Girls» wird am Sonntag auf dem US-Sender HBO ausgestrahlt. Wir können es kaum erwarten!

16. Januar, Elseline Tolhoek

Mehr Impressionen