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Spotlight

Strandgut

Vergessen wir Clutch, Shopper, Umhängetasche & Co., am Strand zählt nur, wo stilvoll am meisten reinpasst. Buch, Sonnencreme, Wasserflasche und aufblasbarer Ball finden in der Beach Bag problemlos Platz. Und weil sie auch noch gut aussieht, können wir mit der bunten Tasche direkt zur nächtlichen Strandparty bleiben.

29. Juli, Geertje van Es

© Ride my Unicorn
Event

#Jetztodernie

Was macht einen perfekten Sommertag aus? Für uns lautet die Antwort ganz klar: Abenteuerluft schnuppern, aus der Reihe tanzen, Dinge tun, die man schon immer mal machen wollte – zum Beispiel einen spontanen Helikopterflug mit Palina Rojinski am Steuer.

Noch mehr verrückte Aktionen und Stars hautnah gibt es hier: Einfach unseren #Jetztodernie-Zufallsgenerator klicken und mit etwas Glück stehen die Jungs von Dandy Diary, Sängerin Lena Meyer-Landrut, Skirennläufer Felix Neureuther oder Youtube-Phänomen Daaruum schon in den nächsten Minuten vor deiner Tür, um dich auf ein unvergessliches Erlebnis mitzunehmen – Styling inklusive. Allen anderen Teilnehmern winken Tickets für das Lollapalooza Festival am 12. und 13. September in Berlin. Mach dich bereit für den Sommer deines Lebens!

28. Juli, Ulrike Stolpe

© GETTY IMAGES
Trendzoom

Buttons up!

Volle Kraft voraus: Der 70s-Trend ist in diesem Sommer nicht zu stoppen und wird uns auch im Herbst erhalten bleiben! Wildlederjacken, Fransen, extremer Schlag und geknöpfte Denim-Röcke haben ihren grossen Auftritt. Letzterer ist eins unserer Lieblingsteile in der Sommerkollektion von Chloé, aber auch die australische Moderedakteurin Chloe Hill steht auf den Jeansrock in A-Linie. Lederboots, Clutch Bag und auffällige Muster komplettieren den Look.

28. Juli, Elseline Tolhoek

 
Preis-Highlight

Nachahmung …

… ist ja bekanntlich die aufrichtigste Form der Schmeichelei. So haben es uns diese Two-Tone-Heels besonders angetan – ähneln sie doch in gewisser Weise den berüchtigten «Rockstuds» von Valentino. Klar, dass wir die unbedingt haben müssen. Und so tragen wir unsere neuen Lieblings-Pumps feminin wie Olivia Palermo zu Print-Shorts und Seidentop oder verführerisch à la Dakota Fanning zum roten Fransenkleid.

27. Julie, Marie Delille

© Getty Images
Zitat der Woche

Caitlyn Jenner

«Wir sind alle verschieden. Das ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Das macht uns zu etwas Besonderem.» Mit diesen Worten nahm Caitlyn Jenner letzte Woche den ESPY-Award für ihren Mut entgegen. Es war ihr erster offizieller Auftritt als Frau. Caitlyn, früher bekannt als Olympiasportler Bruce Jenner, bedankte sich in der emotionalen und tränenreichen Rede für den Zuspruch, die Unterstützung ihrer Familie und machte gleichzeitig darauf aufmerksam, dass Transgender noch einen langen Weg der gesellschaftlichen Anerkennung vor sich haben. Zu sein, wer man wirklich ist – Caitlyn Jenner hat uns damit gezeigt, dass Einzigartigkeit den Menschen doch am besten steht.

24. Juli, Marie Delille

Spotlight

Sommersohlen

Sehen wir Espadrilles, denken wir sofort an Urlaub. Das mag zum einen an ihrer südeuropäischen Herkunft liegen. Oder daran, dass die leichten Bastschuhe pure Erholung für unsere Füsse bedeuten. Mit dem Tragen warten wir jedoch nicht erst bis zur nächsten Reise: Die geschnürte Variante mit grafischem Muster kombinieren wir jetzt ganz Seventies-like zum wallenden Maxikleid oder Festival-tauglich zu Denim Shorts und Fransentop.

23. Juli, Sara Bongiovanni

© Noisy May
Unser Must-Have

Let’s get Noisy!

Der Blick in unseren Kleiderschrank verrät: Denim in allen Farben, Waschungen und Schnitten gehört zu unseren Looks wie der Regen zum hiesigen Sommer. Jetzt erweitern wir unsere beachtliche Sammlung um ein neues Lieblingsstück von Noisy May. Dieses schöne Teil kommt ausnahmsweise mal nicht raw daher, sondern mit Ziernähten im Biker-Stil. Für einen wilden Undone-Look tragen wir die Jeans in Grau mit schwarzen Boots, Statement-Shirt und Fransenjacke.

22. Juli, Constanze Bilogan

 
Preis-Highlight

Locker bleiben

Was passiert, wenn ein bekannter Modeklassiker an Länge gewinnt? Richtig! Unser aktuelles Lieblings-Sommer-Piece entsteht: Bisher hat das T-Shirt-Kleid ein eher stiefmütterliches Dasein gefristet, doch damit ist nun Schluss. Im coolen Scandinavian Chic kombinieren wir es am Tag zu weissen Sneakers, Jeansjacke und Rucksack, am Abend kommen schwarze Stilettos, Lederjacke und ein messy Half Bun zum Kleid für einen femininen Ausgeh-Look.

21. Juli, Elseline Tolhoek

© Getty Images
Spotlight

Pretty in Pink

Bei Maggie Gyllenhaals Outfit vom diesjährigen Veuve Clicquot Polo Classic werden wir so richtig blass(rosa) vor Neid. Die Schauspielerin (37) zeigt uns, wie man Crop Tops jetzt sommerlich-elegant, erwachsen und businesstauglich zugleich stylt. Das schlichte Oberteil kombiniert Maggie zur hochsitzenden Cigarette Pants (die ganz dezent den Blick auf die bauchfreie Mitte zulässt) und dazu passendem Blazer in Rosé. Weisse Riemchensandalen und der Verzicht auf Schmuck runden den minimalistischen Look ab. So geht Dress for Success.

20. Juli, Michelle Wenzel

Unser Must-Have

Urlaubsreif

Es ist Ferienzeit und das Warten auf unseren Sommerurlaub versüssen wir uns durch imaginäres Packen. Flip Flops für den Strand, Shorts für die Städtetour und ein fliessendes Maxikleid für den romantischen Pärchen-Trip. Perfekt zum abendlichen Dinner passt diese Kimono-Jacke von Vero Moda: Die goldenen Pailletten ergänzen sich perfekt mit unserem Sonnenteint, zarten Armreifen und Ketten. Sonnenuntergang auf der Terrasse über dem Meer, dazu diese Jacke und ein kalter Weisswein – hach!

17. Juli, Constanze Bilogan

© Geox
Label to watch

Glanzleistung

Hören wir Geox, denken wir zuerst an die atmungsaktive Sohle. Schliesslich macht die Marke seit jeher mit Wärmeregulierung und Tragekomfort von sich Reden. Im kommenden Herbst zeigt Geox allerdings, dass auch Trendbewusstsein à la Metallic-Chic zu den Stärken der Brand gehört: Wir tragen die silbernen High Tops in Stepp-Optik zu Boyfriend-Jeans und oversized Pullover für einen glänzenden City-Look.

16. Juli, Constanze Bilogan

© Gallery Vassie
Place to be

Zeitlos schön

Dass man in Amsterdam nicht nur lecker Stroopwafeln essen, lässig Fahrradfahren und gut kiffen kann, sondern auch tolle Kunst geboten bekommt, beweist die aktuelle Retrospektive der Gallery Vassie. Bis 12. September werden hier ausgewählte Aufnahmen aus 60 Jahren Modefotografie ausgestellt: von Brian Duffys Schwarzweiss-Arbeiten für die Vogue bis hin zu Norman Parkinsons legendären Schnappschüssen von Audrey Hepburn. Wir packen Sonnenbrille, Shorts und Shirt schnell in den Weekender ein und schnappen uns den nächsten Flieger nach Amsterdam.

15. Juli, Geertje van Es

 
Preis-Highlight

Nackte Sohlen

Wir sind uns sicher: Bei diesen Schuhen werden wir kaum merken, dass wir überhaupt welche tragen! Sandaletten in Nude begleiten uns durch diesen Sommer und akzentuieren die erste Urlaubsbräune. Wir entscheiden uns für das hellbeige Riemchenmodell zu kleinem Preis und tragen es zum bedruckten, knöchellangen Rock und rosa Crop-Top. Wir lieben Nude und fühlen uns dabei ganz und gar nicht nackt!

14. Juli, Sara Bongiovanni

© Getty Images
Spotlight

Das Leben der Amy

«Am Ende wird’s ein bisschen ergreifend, was?» fragt eine junge Amy Winehouse fast prophetisch im Trailer zum Kinofilm «AMY». Und ergreifend war das viel zu kurze Leben der «Back To Black»-Sängerin allemal. Mit schonungsloser Emotionalität und von Herzschmerz durchtränkter Stimme wurde die Britin zum Weltstar. Doch so sehr sie die Musik liebte, der mit dem Erfolg verbundene Ruhm machte sie kaputt. Regisseur Asif Kapadia hat sich dem Werdegang des verstorbenen Ausnahmetalents angenommen und zeichnet in seinem Dokumentarfilm «AMY» (demnächst im Kino) ein feinfühliges Portrait einer jungen Frau, die vom schüchternen Teenager zum Superstar wurde und daran zerbrach. Absolut sehenswert.

13. Juli, Michelle Wenzel

© Getty Images
Backstage

Koffer packen

Der Trubel der Modewoche ist vorbei und wir freuen uns auf eine Extraportion Schlaf und ein entspanntes Wochenende. Wieder mal gaben sich Designer, Journalisten und Promis, wie «Victoria’s Secret»-Engel Doutzen Kroes, in Berlin die Klinke in die Hand und zeigten auf Fashion Shows, in Ausstellungen, bei Diskussionen oder Workshops, welche Trends, Tendenzen und Mode-Interpretationen uns im Sommer 2016 erwarten werden. Für Berlin und seine Streetstyle-Affinität galt einmal mehr: Die Strasse ist unser Laufsteg.

10. Juli, Constanze Bilogan

© Getty Images
Spotlight

Biste Mode

So heisst nicht nur das neue Album und die aktuelle Single der Band MIA. Auch Sängerin Miezes Outfit auf der Aftershow-Party von Designer Guido Maria Kretschmer verdient diesen Titel: Gewohnt gewagt kombiniert sie eine Bluse und Culotte mit floralem Print zu Leo-Schnürern und Army-Trench – und lässt das bunte Graffiti im Hintergrund dagegen ganz schön blass aussehen. Auffallen um jeden Preis? Nein, Mieze hat einfach Spass an Mode!

10. Juli, Ulrike Stolpe

Zitat der Woche

Tillmann Prüfer

... und doch gibt es ein Problem. Tillmann Prüfer, Style Director des ZEIT Magazins, fand am Donnerstag zur diesjährigen ZEIT Konferenz mitreissende Worte zum Thema «Fashion Fast Forward». Denn eigentlich, so hat man das Gefühl, hat die Mode verlernt, vorausdenkend zu sein, progressiv, unerwartet. Sie ist vorhersehbar geworden. Die Mode von heute ist, was wir im Hier und Jetzt gern gewesen wären. Statt die Fast-Forward-Taste zu sein, wie Tillmann Prüfer es symbolisch ausdrückte, zitiert sie zu sehr vergangene Zeiten (man denke an das Comeback der 80er, 90er, 70er). Mode aber solle vielmehr einen Schritt voraus sein, die Sehnsucht nach etwas stillen, dass heute nicht ist, morgen aber sein kann. Sie soll «Geschichten schreiben und nicht nur erzählen.» Die Rede ist von Optimismus, von Wagnis – eben einfach mal richtig Überschnappen. Und damit, so ist er sich sicher, «kommt das Beste noch.» Wir finden: starke Worte, starker Auftritt.

10. Juli, Michelle Wenzel

© Getty Images
Trendzoom

Verknotet

Auf der Modewoche in Berlin läuft in diesen Tagen über den Laufsteg, was uns im Sommer 2016 als Trend begegnen wird. Mit dabei sind aber auch alte Bekannte, wie zum Beispiel das geknotete Top von William Fan. Schon in diesem Jahr binden wir unsere Oberteile galant und im Stil der Sixties vor dem Bauch und kombinieren das Ganze mit einer karottenförmigen Mom Jeans. Übernächste Saison scheint die knotige Tendenz à la Fan in Richtung Kimono zu gehen – uns gefällt’s!

9. Juli, Constanze Bilogan

Unser Must-Have

Cool down

Bevor uns die Sommerhitze den geliebten Schönheitsschlaf raubt, hüllen wir uns in die neue Lieblingswäsche von «Uncover by Schiesser». Unsere Favoriten haben wir auch schon entdeckt. Das «Festival Flowers Mix»-Shirt mit buntem Blumen-Print etwa ist aus atmungsaktiven Modal und lässt uns in der Nacht wunderbar ruhen. Bei wem es noch weniger sein darf, der greift zum gesprenkelten Bandeau-Bra (der mit seinem Muster fast an ein Monet-Gemälde erinnert). Tipp: Beide Teile lassen sich auch easy zu kurzer Denim-Shorts für entspannte Stunden im Park oder am See kombinieren.

9. Juli, Michelle Wenzel

 
Label to watch

Schlag auf Schlag

Sarah Jessica Parker, Jessica Alba und Beyoncé können sich einfach nicht täuschen: Sie alle sind in Love mit den tollen Denim Styles des amerikanischen Labels Current/Elliott. Und auch wir freuen uns, dass die hochwertigen Jeans endlich bei uns zu finden sind. Jetzt müssen wir uns nur noch für ein Modell entscheiden – aktueller Favorit: die «Flip Flop». Sie macht ihrem Namen alle Ehre, denn wir tragen sie zu Zehentrennern und leichtem Top im Urlaub am Meer.

8. Juli, Constanze Bilogan

 
Event

Preview

Wie der Denim-Stoff von morgen aussieht, zeigt uns Levi’s schon heute und präsentiert im Zalando Fashion House seine kommende Herbst-/Winterkollektion. Die haben wir uns prompt angeschaut und bereits das ein oder andere Lieblingsteil entdeckt. Übrigens wird es dort morgen einen exklusiven Presse-Event geben, auf dem das Jeans-Label vorstellt, wie es seit mehr als 140 Jahren schafft, sein Denim-Erbe in einen zeitgenössischen Kontext zu bringen, wie viel Technologie das gute alte Kultmaterial braucht und auf welche Designs wir uns freuen dürfen. Wir sind gespannt.

7. Juli, Michelle Wenzel

Preis-Highlight

Independence Day

Vor genau einer Woche schrieben die USA Geschichte – und sagten «Ja» zur Homo-Ehe. Wurde auch Zeit. Und weil wir das Urteil so richtig gut finden, gibt es morgen am 4. Juli gleich doppelt Grund anzustossen: Im süssen Stars-and-Stripes-Bikini feiern wir bei kühlen Drinks und Sonne satt das Recht auf Freiheit, Gleichheit, Liebe und natürlich den 239. Geburtstag Amerikas. Cheers!

3. Juli, Michelle Wenzel

© Desigual
Spotlight

Heatwave

Hurra, endlich ist der Sommer da. Bei Temperaturen um die 35 Grad brauchen wir neben Sonnenbrille, Sonnencreme und einem leckeren Eis jetzt nur noch eins: den passenden Dresscode. Und der kommt in Form eines verspielten Volantkleides von Desigual, das damit jetzt genau den richtigen Schwung ins «Die Hitze kann uns gar nichts»-Outfit bringt. Luftige Riemchensandalen dazu und ab ins Freie!

2. Juli, Michelle Wenzel

© Getty Images
Flashback

Maxi-Flair

Spätestens seit 1968 gehört das Maxikleid zum Stilrepertoire fast jeder Frau: Die New York Times zeigte eine wunderschöne Spitzenvariante des Designers Oscar de la Renta für Elizabeth Arden Salon. Designer wie YSL, Dior und Halston folgten ihm auf dem Fuss, Stilikone Grace Kelly prägte den klassischen Maxikleid-Look. Und auch wir lieben denn zeitlosen Trend und tragen das wallende Kleid mit Ledersandalen, Schlapphut und grosser Sonnenbrille.

1. Juli, Elseline Tolhoek

© Getty Images
Unser Must-Have

Do it like Carrie

Sie wird für uns immer ein Quell unerschöpflicher Inspiration bleiben: Carrie Bradshaw eröffnete uns in «Sex and the City» ihre fabelhafte Welt aus Traum-Outfits und Traumtypen vor Traumkulisse. Als Königin der Accessoires weiss Carrie, ihre Looks mit Details perfekt abzurunden. Sie liebt extravagante Schuhe, bunte Schals und ausgefallenen Schmuck. So wie diese Kette von House of Harlow (dem Schmuck-Label von It-Girl Nicole Richie), die wir elegant à la Carrie in unseren tiefen Ausschnitt fallen lassen.

30. Juni, Gallianne Chateaux

Spotlight

Sexy Time

Es geht doch nichts über kleine aufregende Details in Sachen Outfit. Und da drunter bekanntlich genauso wichtig ist wie drüber, wählen wir auch unsere Lingerie mit Bedacht. Unser Favorit: Schwarze Dessous aus zarter Spitze, denn die sind sexy und trotzdem stilvoll. Da ist es auch nicht schlimm, wenn man ein kleines bisschen mehr davon unter unserem Top oder Kleid sieht.

29. Juni, Constanze Bilogan

© Getty Images
Trendzoom

Orient-Express

Leuchtende Farben und exotische Muster – Paisley erinnert uns an ferne Länder, Gewürzmärkte und einen Urlaub in Marrakesch. Boho-Look ist die erste Assoziation bei diesem opulenten Muster, allerdings liefert uns diese Sommersaison eine minimalistischere Version des Hippie-Klassikers. Mit einer Sonnenbrille bewaffnet tragen wir die Paisley-Bluse zum schlichten Look. Enthusiasten wählen rechteckige Mules zum Outfit, aber auch extra hohe Sandaletten sehen wir gerne.

26. Juni, Léa Estruch

© Markus Jans
Interview

«Fast 80% meines Kleiderschranks sind blau»

Dass Kristof Martin kein Typ ist für Schwarz-Weiss-Denken, beweist er nicht nur bei seinem eigenen Look. Als Fashion-Experte bei Zalon, dem kostenlosen Styling-Service von Zalando, kreiert er individuelle Outfits für jeden Anlass – alltagstauglich, aber immer besonders. Was ihn dazu inspiriert und welches Kleidungsstück in keinem Kleiderschrank fehlen sollte, hat er uns im Interview verraten.

Du bist gerade zum Stylisten des Monats gekürt worden. Was war dein schönstes Erlebnis bei Zalon?

Es gibt ehrlich gesagt nicht «das schönste Erlebnis», sondern eher viele kleine schöne Erlebnisse, die während meiner Arbeit immer wieder vorkommen. Das sind natürlich tolle Gespräche mit den Kunden und das Gefühl zu haben, auf einer Wellenlänge zu sein. Schön ist, wenn ein Kunde voller Stolz die Box, die ich ihm geschickt habe, auf Instagram oder Facebook postet. Toll sind auch E-Mails von Kunden mit positivem Feedback und wenn sie mich wieder buchen, weil sie beim ersten Mal so zufrieden waren.

Wie sieht dein Arbeitstag aus?

Ich gehe eine Runde joggen und frühstücke, um fit in den Tag zu starten. Als nächstes setze ich mich an meinen Laptop, studiere kurz die Termine, die ich an dem Tag habe und dann geht es los. Zwischen 12:30 und 14:00 mache ich meist eine ausgedehnte Mittagspause in einem der kleinen Restaurants im Charlottenburger Kiez, am liebsten beim Italiener. Nach einem kurzen Spaziergang um den Lietzensee geht es dann mit den nächsten Calls bis in den Nachmittag hinein weiter. Nach dem letzten Termin stöbere ich dann noch ein wenig auf einigen Mode-Blogs, um immer up to date zu bleiben und nicht zu verpassen, wie sich die grosse, weite Fashionwelt so entwickelt.

Wie gehst du auf die Kunden ein?

Jeder Kunde ist anders. Und genau darin besteht auch der Reiz bzw. die Herausforderung, auf wirklich jeden Kunden so individuell wie möglich einzugehen, seinen Stil, seine Wünsche und Vorlieben zu berücksichtigen und am Ende eine schöne Box für den Kunden aus dem Hut zu zaubern!

Woher nimmst du deine Ideen?

Meine Inspiration und Ideen für die tägliche Arbeit hole ich mir beispielsweise auf Blogs wie «The Sartorialist». Eine weitere, sehr wichtige Inspirationsquelle für mich ist die Strasse an sich. Ich halte mich sehr gerne in verschiedenen Bezirken Berlins auf. Ob Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg – überall sind die Leute anders und haben einen unterschiedlichen Kleidungsstil. Dieser Einfluss wirkt sich natürlich auch auf meine Arbeit aus.

Wie ist dein persönlicher Stil?

Ich mag geradlinige und cleane Schnitte und trage sehr gern hochwertige Labels aus dem skandinavischen Raum, die diesen Stil widerspiegeln. Farblich gesehen bin ich ein grosser Fan von Dunkelblau – ich glaube fast 80% meines Kleiderschranks sind blau! Was Schuhe angeht, gibt es Tage, da habe ich Lust auf Boots, an nächsten Tag mag ich lieber ein Paar Sneaker wie den adidas Stan Smith, den ich in verschiedenen Ausführungen habe. Grundsätzlich wird mein Stil jeden Tag sehr stark durch mein Gefühl beeinflusst. Ausserdem versuche ich durch kleine Details, mich ein Stück weit neu zu erfinden. Das kann ein Armband sein, ein neuer Gürtel, ein witziges Paar Socken oder ein gekrempeltes Hemd. Diese Details lassen ein Outfit gleich ganz anders wirken.

Wer ist deine Stilikone der Saison?

Bei den Frauen fallen mir natürlich Cara Delevingne oder Chiara Ferragni ein. In der Männerwelt waren «Maroon 5»-Sänger Adam Levine und Schauspieler Ryan Gosling dieses Jahr sehr stylisch unterwegs. Ob mit Anzug im typischen Dandy Look oder im Casual Style, die Jungs wissen, wie man sich kleidet.

Was ist das Must-have für diesen Sommer?

Gestreifte Hemden oder Longsleeves, also der klassische Marine-Look. Zu Jeans, Chino oder für Frauen zu einem Rock kombiniert, passen die immer.

Hast du ein Stilcredo?

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, Inspirationen und Eindrücke von aussen aufzusaugen. Man sollte aber nie versuchen, einen Stil 1:1 zu kopieren! Das wirkt nicht authentisch und strahlt auch so nach aussen. Daher mein Credo: Sei du selbst und kleide dich, wie du dich wohlfühlst, so siehst du immer toll aus.

29. Juli, Ulrike Stolpe

© Converse
Label to watch

Converse: Ready for more

Wir haben in ihm Basketball gespielt, Konzerte gerockt und ihn zuletzt sogar selbst gemacht (Stichwort «made by») – heute geht der legendäre Oldschool Sneaker Chuck Taylor All Star von Converse in die nächste Runde und sorgt dank neuer Sohle für ein noch angenehmeres Laufgefühl.

Same Same But Better

Optisch bleibt der Chuck Taylor All Star II gewohnt cool und wird durch minimale Änderungen wie dem höheren Foxing, die einfarbig-matten Ösen und das hochwertige All Star Patch modernisiert. Neu ist jedoch, dass man sich für den Turnschuhklassiker bei der aus dem Running-Bereich bekannten Nike-Lunarlon-Sohle bedient: Diese garantiert eine gleichmässige Kraftverteilung, stabilisiert gleichzeitig den Fuss und dämpft ihn. Ein mit Schaumstoff gefütterter Bund, die fixierte Schuhzunge und das perforierte Aussenmaterial aus Wildleder sind weitere Highlights, die den Kultschuh zu unserem Sneaker der Stunde machen. Dass der Chuck Taylor trotz technischem Update seine Authentizität nicht verliert, war den Machern auch besonders wichtig, wie es aus dem Hause Converse heisst: «Während des Entstehungsprozesses waren wir bestrebt, jedes Detail so zu kreieren, dass das Endergebnis ein Chuck Taylor bleibt, dem Konsumenten jedoch zusätzlichen Mehrwert bietet.»

Einer für alle

Wir lieben den Chuck Taylor All Star, vor allem im Stilbruch: Inspiriert von Stilikone Mick Jagger, tragen wir den Sneaker vielleicht nicht zur Hochzeit, aber unerschrocken zu Blazer und Bundfaltenhose in 7/8-Länge. Femininer, aber nicht weniger abgerockt, wird’s im Mix zum 90er-Jahre-Schlauchkleid und sportlichem Blouson.

28. Juli, Michelle Wenzel

© Getty Images
Style Watch

First Lady of Fashion

Perlenketten, adrette Kostüme und Pillbox-Hüte: So kennt man Jackie Kennedy Onassis. Wir jedoch sind ganz hin und weg von dem unangestrengt-coolen 70er-Jahre-Look der Modeikone und präsentieren anlässlich ihres morgigen Geburtstags die drei Stilregeln der Jackie O.

#1 Hab keine Angst vor lauten Mustern

In den 50ern und 60ern wertete Jackie mit Farben wie Gelb, Mintgrün oder Rosa ihre konservativen Outfits auf, bis in den 70ern noch grafische Prints dazukommen. Ob Paisley-, Gingham-, Blumen- oder geometrische Muster: Jackie liebte die Vielfalt. Für ein Dinner kombinierte sie ein rotes, bodenlanges Print-Kleid stilsicher zu schimmernden Kitten Heels, am Heathrow-Flughafen erschien sie 1976 in einer dunkelblauen Hemdbluse, die sie ganz ladylike zur weiten Marlenehose stylte. Ein Look, der auch im Büro wunderbar funktioniert.

#2 Always keep it classy

Ob nun in ihrer Funktion als First Lady neben John F. Kennedy oder an der Seite ihres späteren Ehemannes Aristoteles Onassis – Jackie O. war stets eine Frau mit Klasse. Sie setzte auf zeitlose Stücke, die wiederkehrend ihren Stil definierten: die für sie berühmte Sonnenbrille mit den XXL-Gläsern zum Beispiel, hinter denen sie sich von den Paparazzi versteckte oder die Schultertasche von Gucci, die später sogar nach ihr benannt und zur legendären It-Bag wurde.

#3 Setze die richtigen Akzente

Mit wenigen Details einen glamourösen 70s Style zu kreieren, war für Jackie ein leichtes: Mit einem schmalen Taillengürtel akzentuierte sie lockere Blusenkleider ganz feminin. Das perfekte Finish: feine Kreolen oder lange Ketten in Gold.

27. Juli, Michelle Wenzel

© Only
Label To Watch

Palm Springs

Was passt besser zum Sommer als tropische Blütendrucke? Das dachten sich auch die Macher des dänischen Labels Only und holen mit dem botanischen Print fernes Karibik-Feeling ganz einfach in unseren Kleiderschrank. Ob auf ärmellosen Maxikleidern, schlichten Blusen oder femininen Röcken – ein kleiner Leitfaden, wie euch der aktuelle Mustertrend garantiert nicht auf die Palme bringt.

Im coolen Statement-Look

Besonders leicht lassen sich Palmen-Prints als Solomuster im Outfit integrieren. Ein langes Kleid blüht dabei easy zu lässigen Slip-ons auf. Wer die Kombi mit anderen Teilen vorzieht, sollte darauf achten, dass die Styling-Partner einfarbig sind – etwa eine bedruckte Stoffhose zum gelben T-Shirt. Etwas mutiger wirken Palmen-Prints übrigens im Allover-Look, wie eine Shorts-Tunika-Kombi in selber Musterung.

Im gewagten Mustermix

Es darf noch mehr auffallen? Kein Problem! Am schönsten funktionieren Palmendrucke zu grafischen Print-Arten wie Streifen oder Karos. Ganz wichtig hierbei ist, dass eines der beiden Muster in Schwarzweiss gehalten wird. Sonst wirkt das Outfit schnell überladen. Für alle zusätzlichen Accessoires gilt: weniger ist mehr.

23. Juli, Michelle Wenzel

© Getty Images
Top 3

Was hatten die denn an?

Wer kennt sie nicht – die modischen Jugendsünden, die man tief im textilen Nirvana vergraben hat. Problem nur, wenn du ein Promi bist und all deine Style-Fehltritte für die Ewigkeit festgehalten sind. So auch bei Christina Aguilera, Britney Spears und Paris Hilton: Gerade in den Nullerjahren haben uns die drei Damen gezeigt, was gar nicht geht. Wir blicken (amüsiert) zurück.

Die Gavroche-Mütze

2002 hat Christina Aguilera die klassische Schirmmütze – sagen wir mal – recht «Dirrty» interpretiert. Nicht nur, dass sie die weisse Kappe über einem weissen Bandana trug, die Sängerin kombinierte freizügig Butterfly-Top und Mikro-Mini dazu. Unser Tipp: Gavroche-Mützen sind das perfekte Accessoire für einen femininen Garçonne-Look mit Pariser «je ne sais quoi». Schwarze Cigarette Pants wählen, helle Hemdbluse dazu, Pumps und rote Lippen – c’est très chic.

Double Denim

Er zählt wohl zu den berüchtigtsten Mode-Auftritten der 2000er: Britney Spears und Justin Timberlake bei den MTV Video Music Awards im Double-Denim-Look! Wir verstehen ja, dass man sich als Paar präsentieren möchte, aber in gleicher Jeans-Kluft? Das ist dann doch zu viel des Guten. Unser Tipp: Wenn Partner-Look, dann bitte subtil. Sie trägt einen Jeansrock zum leichten Carmen-Top, er eine Chino zum hellen Jeanshemd – weniger ist hier definitiv mehr.

Der Trainingsanzug

Paris Hilton hatte in den Nullerjahren bekanntlich keine Probleme, mit ihren Reizen zu geizen. Umso erstaunlicher ihr Aufzug im plüschrosafarbenen Tracksuit (bauchfrei natürlich), inklusive mintfarbener Flip-Flops und Hündchen auf dem Arm. Mittlerweile haben wir aus ihren Fehlern gelernt und wissen, wie man Funktionswear cool stylt. Unser Tipp: Statt der Sweatpants in Pink, greifen wir zum grau-melierten Modell, das am Hosenbein entweder hochgekrempelt wird oder ein Gummibündchen hat, und kombinieren es easy zu Boxy Shirts und hohen Schuhen.

22. Juli, Léa Estruch

© Getty Images
Dresscode

«Seeking Love, Finding Overalls»

… betitelte «Man Repeller»-Bloggerin Leandra Medine ihr erstes Buch. Denn während wir Frauen den Einteiler lieben, weil er so unkompliziert ist und lässig aussieht, gilt gerade der Denim-Overall mit dem burschikosen Schnitt und seiner Tankwart-Assoziation nicht unbedingt als Männermagnet. Doch keine Sorge, mit dem richtigen Styling wird dieser garantiert zum «overall success»:

Die Journalistin Stephanie LaCava spielt mit dem Klischee der einstigen Arbeiterkluft und trägt zum Jeans-Jumpsuit ein sportliches Cap. Mit hohen Absätzen jedoch bricht sie den Look und streckt noch dazu die Silhouette. Das offene Haar und eine edle Chain Bag sorgen zusätzlich für die feminine Note. Wer flache Schuhe wie Sneakers bevorzugt, krempelt die Hosenbeine leicht, lässt die obersten Knöpfe des Overalls offen und akzentuiert die Figur mit einem schmalen Taillengürtel. Ein hochangesetzter Zopf, mattes Rot auf den Lippen und schöner Schmuck wie eine filigrane Kette oder Chandelier-Ohrringe addieren subtilen Sex-Appeal und machen den Stilbruch perfekt.

20. Juli, Geertje van Es

© Getty Images
Trendzoom

Im Garten …

… von Marni und Max Mara pflücken wir uns jetzt die schönsten Keypieces der Saison raus. Die beiden italienischen Designer Labels beweisen, wie artenreich die Pflanzenwelt und damit ihr Einfluss auf die Mode ist: von sportlichen Kreationen mit plakativem Botanik-Print bis hin zu floralen Komplett-Looks. Wir zeigen, wie der Muster-Trend auch abseits des Laufstegs gelingt.

Weniger verspielt, dafür mit coolem Understatement interpretiert Marni das Print-Thema. Ein Lederblouson in der grün-weissen Mustervariante, die fast wie gemalt wirkt, wird hier im extravaganten Allover-Ensemble zum asymmetrischen Minirock gestylt und sorgt damit für einen starken Auftritt. Um dieser Dominanz entgegenzuwirken, helfen unifarbene Basics als Ruhepol. Auch Laura Lusuardi verwendet für Max Mara den Pflanzen-Print grosszügig und geht sogar noch einen Schritt weiter – mit gemusterten Schuhen und Accessoires. Wir bevorzugen es dann doch etwas reduzierter mit einem geradlinigen Etuikleid im Hibiskusblüten-Print. Keilsandaletten und Fransentasche verleihen cooles Hippie Flair.

17. Juli, Sara Bongiovanni

© Getty Images
Style Watch

Dree Hemingway

Was haben Dree Hemingway und Keira Knightley gemeinsam? Von ätherischer Schönheit mal abgesehen, sind beide als Kampagnenmodels gefragt, schauspielern und daten einen Musiker – noch dazu aus der gleichen Band (Keira ist mit Klaxons-Keyboarder James Righton verheiratet, Dree frisch in deren Gitarristen Simon Taylor-Davis verliebt). Doch während Keira sich erstmal eine Babypause gönnt, ist Dree gerade zum neuen Gesicht des Eau de Parfum von Chloé gekürt worden und ab heute in «Gefühlt Mitte Zwanzig» im Kino zu sehen. Statt einer Filmkritik werfen wir jedoch ein Auge auf ihren Style, denn der ist schon jetzt oscarreif.

Bohemian meets Tomboy

«Ich liebe Vintage und vor allem mag ich es, verschiedene Stile zu mixen», erklärt die 27-Jährige ihren eklektischen Look. Festlegen will sich die Urenkelin von Schriftsteller Ernest Hemingway auf keinen Fall: heute Hippie mit Flared Jeans und romantischer Bluse, morgen Rockerbraut mit Lederjacke, Skinny Jeans und Boots. Tagsüber das burschikose Denimdress mit derben Slippern, abends das rote Paillettenkleid zu filigranen Riemchen-Heels. Dree vertraut ihrem Instinkt und überrascht mit ungewöhnlichen Details. So erschien sie auf einem piekfeinen Poloturnier im halbtransparenten, bodenlagen Spitzenkleid – mit einem Yankees-Cap auf dem Kopf. Ein anderes Mal kombiniert sie einen schwarzen Ledermini ganz nonchalant mit einem weiten Sweater und lässt ein Bandana lässig aus der Rocktasche heraushängen. Drees Wohlfühl-Piece zu egal welchem Look: ein abgeranztes Paar Converse Chucks.

16. Juli, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Flashback

In Strandlaune

Strand – das ist so ziemlich alles, woran wir gerade denken können. Ob als Ausgangspunkt, um sich in die Wellen zu stürzen, um nochmal Kind zu sein und stundenlang Sandburgen zu bauen oder einfach nur, um auf der faulen Haut zu liegen und eine Dosis Vitamin D zu tanken. Unser Fernweh nach Sand unter den Füssen und Salz auf der Haut stillen wir vorerst mit diesen tollen Retroaufnahmen grosser Filmpaare. Sie zeigen, dass es am Strand zu zweit noch immer am schönsten ist und was dabei auf keinen Fall fehlen darf.

Sean Connery & Ursula Andress

Als Ursula Andress aka Honey Ryder im cremefarbenen Bikini aus den Fluten stieg, war es nicht nur um Sean Connery alias James Bond geschehen. Die legendäre Szene aus «007 jagt Dr. No» ging in die Filmgeschichte ein und begründete den Siegeszug des textilen Zweiteilers, der bis heute ganz klar unser wichtigstes Utensil am Strand ist.

Meg Ryan & Tom Hanks

In der Verwechslungskomödie «Joe gegen den Vulkan» tanzten Meg Ryan und Tom Hanks nicht auf selbigem, sondern stürzten sich hinein. Hollywood sei Dank entkamen sie der heissen Lava unbeschadet. Und mit einem Strohhut à la Meg bewahren auch wir in der prallen Sonne einen kühlen Kopf. Nicht vergessen: Sonnencreme und Sonnenbrille sind am Strand ein Muss!

15. Juli, Léa Estruch

Mehr Impressionen

© Getty Images
Story

Queen Riri

Während die britische Zeitung «The Guardian» Rihanna noch zu DEM Popstar des 21. Jahrhunderts kürt, haut selbige mit ihrem neuen Video zu «Bitch Better Have My Money» mächtig auf den Putz: nackt, gewalttätig und ziemlich durchgedreht ist das Ganze und nach dem ersten Anschauen sind wir leicht verstört, aber doch begeistert. Und schauen es nochmal. Und nochmal.

Knarren, Drogen, R’n’B

Im siebenminütigen Video (Rihanna führte Co-Regie) entführt die Sängerin die Ehefrau ihres korrupten Buchhalters (gespielt vom charismatischen «Hannibal» Mads Mikkelsen), um ihn zu erpressen. Es folgen Alkohol, Sex, Drogen und Folter und es wird klar: Mit nur 27 Jahren hat sich Riri zum einflussreichen Popstar mit provokantem Bad-Girl-Ruf gemausert. Um in der Entertainment-Welt noch aufzufallen, muss man schocken – auch optisch.

Fashion-Chamäleon

Als Muse von Dior kann Rihanna in kürzester Zeit zwischen raffinierter Schönheit, glamourösem Popstar und abgefahrener Kunsterscheinung hin und her springen und so ihren Stil ständig variieren. Vor kurzem erschien sie bei einem Boxkampf in New York in lässiger Streetstyle-Manier mit Jeansjacke, Schmuck und wallender Mähne. Besonders schön ist auch ihr Hand-Tattoo im Henna-Stil. Und während wir uns sicher nicht ihres mit Swarovski-Steinen besetzten «Nacktkleides» annehmen, mit dem sie beim Empfang des «CFDA Fashion Icon Awards» im letzten Jahr für Aufsehen sorgte, lieben wir den entspannten R’n’B Style. Also legen wir ein bisschen roten Lippenstift auf und erwecken das Bad Girl in uns.

14. Juli, Léa Estruch

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Backstage

Die hohe Kunst der Haute Couture

Drehte sich in Berlin vergangene Woche alles um die Trends für die Sommersaison 2016, widmete man sich in Paris der Königsdisziplin: massgeschneiderter Luxusmode alias Haute Couture. Grosse Roben, grossartig inszeniert, einfach grosse Kunst. Das sind unsere Favoriten:

Rien ne va plus!

Als Meister der Inszenierung enttäuschte Karl Lagerfeld auch bei der Präsentation der Haute-Couture-Kollektion von Chanel nicht. Im Grand Palais liess er ein Spielerparadies à la «Casino Coco» entstehen. Angesichts der Roulette-Tische mit geschniegelten Croupiers, an denen Stars wie Julianne Moore, Vanessa Paradis, Kristen Stewart und Rita Ora die Jetons stapelten, wurden die metallisch glitzernden, 3D-bedruckten Tweed-Kreationen beinah zur Nebensache. Aber nur beinah.

Tausend und eine Nacht

Ungewöhnlich war auf der Elie-Saab-Show lediglich der Soundtrack: Zu Nirvanas «Come As You Are» zeigte der libanesische Couturier gewohnt opulente Roben, floral bestickt und akribisch verziert mit Perlen, Pailletten und Pelz. Vollendet wurden die märchenhaften Kreationen von den goldenen Haarreifen, die die Models in wahre Laufstegprinzessinnen verwandelten.

Garten der Lüste

Raf Simons liess sich für Dior von Renaissance-Maler Hieronymus Bosch und seinem «Garten der Lüste» inspirieren. Davon zeugte nicht nur das Setting mit den bunten Glasfenstern, dem lilafarbenen Teppich und den darauf drapierten Fruchtattrappen, sondern auch die an mittelalterliche Gewänder erinnernden Schnittformen der Entwürfe: lange Kleider, teils fliessend, teils mit weit ausgestelltem Rockteil, hochgeschlossen und mit weiten Ärmeln. Darüber trugen die Models dramatische Capes, bodenlange, schwere Samtmäntel oder kurze, Kettenhemden-ähnliche Tops. «Dior ist immer ein Märchen, egal was ich tue», brachte der Designer selbst die Kollektion auf den Punkt.

10. Juli, Marie Delille

Mehr Impressionen

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Backstage

Glanz und Gloria in der deutschen Hauptstadt

Die Berliner Modewoche geht heute zu Ende. Die Kollektionen von Designern wie Bobby Kolade und Marina Hoermanseder, die Markenvielfalt auf Messen wie der Premium und Seek, spannende Panels im Zalando Fashion House und auf der ZEITmagazin Konferenz, rauschende Partys und gutangezogene Menschen liessen in der deutschen Hauptstadt vier Tage lang die Funken sprühen. Das waren unsere Highlights.

Futuristisch, farbenfroh, freizügig: Während seiner zweiten Show auf der Berliner Modewoche überzeugte uns Jungdesigner Bobby Kolade mit avantgardistischen Entwürfen zwischen sportlich und spacig. Am Ende liess der kreative Goldjunge zwar nur Silber regnen, aber Spass gemacht hat es allemal. Im Garten des Kronprinzenpalais zeigte Marina Hoermanseder, wie gut Leder und Bondage-Elemente mit Pastellfarben und barocken Silhouetten harmonieren.

Den besten Laufsteg gab es bei Holy Ghost. Im Beach Club Haubentaucher flanierten die Models in Looks wie aus Tausend und einer Nacht über den Runway inmitten des Pools. Obwohl es die ein oder andere angesichts hochsommerlicher 33 Grad sicher gelockt hat, blieben Sprünge ins Wasser jedoch aus – schade. Die beste Front Row entdeckten wir bei Dorothee Schumacher. Hier konkurrierten die immer stilbewussten Bloggerinnen Maja Wyh und Pernille Teisbaek mit den floralen Prints auf dem Catwalk.

Zum Schmunzeln brachte uns style.com-Editor at large Tim Blanks auf der ZEITmagazin Konferenz mit seinem Geständnis, er sei «eine analoge Kreatur in einer digitalen Welt». Und der Londoner Designer Erdem Moralioğlu verriet uns, wie man bei der Queen Eindruck schindet. Mit Kennerblick und Selbstironie rang er ihr bei einem Empfang im Buckingham Palace ein Lächeln ab: «Ich war noch nie irgendwo eingeladen, wo mich ein Velázquez (spanischer Porträtmaler des Barock, Anm. d. Red.) von hinten anstarrt.»

Etwas fürs Auge waren nicht nur die Looks auf dem Runway, sondern auch die Fashion-Film-Screenings im Zalando Fashion House. Gefeiert haben wir natürlich auch ordentlich. Danke Berlin!

10. Juli, Ulrike Stolpe

© Thilo Ross/Not Just A Label
Story

Zeig mir, was du trägst ...

... und ich sage dir, welche Musik du hörst – das war einmal. Während man früher noch genau zuordnen konnte, dass langhaarige Hippies Janis Joplin, Baggy-Jeans-tragende Teenies Hip Hop und Punks die Sex Pistols hören, sind die Grenzen zwischen den einstigen Stereotypen mittlerweile verschwindend gering. Musiker tragen teure Luxuslabels und Designer werben mit ihnen auf ihren Shows in der Front Row sitzend oder in Kampagnen. Ein zentrales Thema, das heute im Zalando Fashion House zur Panel-Diskussion «Culture Clash: Music & Fashion» debattiert wurde. Wir waren dabei.

Apropos Sex Pistols: Die britische Punkrock-Band war es auch, die die Verbindung von Musikern zu Designern und andersherum ins Rollen brachte. Damals in den 70er Jahren, als sie in der Fashion-Boutique «Sex» von Vivienne Westwood und Malcom McLaren ein und ausgingen. Heute ist die Symbiose aus Mode und Musik schon fast selbstverständlich. Man denke an Hedi Slimane, der sich bereits für Dior Homme vom androgynen Stil der Rockmusik inspirieren liess und diese Ästhetik auch bei Saint Laurent weiterführt. Mit Sängern wie Courtney Love und Marylin Manson (siehe Screen im Foto) als Werbegesichter für das besagte Label zu arbeiten, ist dabei nur die logische Schlussfolgerung.

Die Frage der Authentizität stand natürlich noch im Raum. Die New Yorker DJane und Künstlerin Joie Iacono, die am Panel teilnahm, zog dabei Parallelen zu Marc Jacobs‘ Arbeit für Perry Ellis Anfang der 90er, der mit seiner berühmten Grunge-Kollektion beide Welten miteinander auf authentische, unaufgesetzte Weise vereinte. «Mode und Musik», so Iacono, «helfen gegenseitig, Kultur zu formen.» Henning Lahmann, Gründer von No Fear Of Pop, fügte dem hinzu, dass solche Kooperationen heutzutage auch «weniger kalkuliert wirken.» Möglich wurde das vor allem durch das Internet, insbesondere sozialer Plattformen wie Instagram oder Twitter. Sie schürten eine Demokratisierung von Stilen und Codes, die es ermöglichten, dass Musikkünstler wie Rihanna eben auch mal in einem Gothic-Look auf einer Preisverleihung erscheint (ein Dresscode, der früher einer rein weissen Jugendkultur zugesprochen wurde).

Unser Fazit: Musik und Mode sind popkulturell gesehen zwei wichtige Disziplinen, die perfekt harmonieren, sich gegenseitig beeinflussen, Grenzen sprengen und unseren Heartbeat für Neues erweitern.

9. Juli, Michelle Wenzel

© Thilo Ross/Not Just A Label
Story

Zukunftsmusik

Ein Smartphone hat inzwischen jeder. Bald tragen wir auch Smart Fashion – davon ist Googles Creative Evangelist Jeremy Abbett überzeugt. Was sich dahinter verbirgt? Die immer stärker ausgeprägte Verbindung von Mode und Technologie, oder vielmehr: tragbare Technologie, wie der Experte bei seinem Vortrag THE SHAPE OF THINGS TO COME im Zalando Fashion House in Berlin erklärte.

Seit Menschengedenken hat Technologie Einfluss auf die Mode genommen. Die Notwendigkeit uns zu bekleiden, führte beispielsweise zu Erfindungen wie dem Reissverschluss oder Druckknöpfen. Simple Features, die wir heute für selbstverständlich nehmen.

In seinem Vortrag betonte Abbett, dass sich Reissverschlüsse schon bald ganz ohne menschliches Zutun schliessen werden. Und das Zusammenspiel von Design und Technologie schreitet weiter fort. Denken wir etwa an Touchscreen-fähige Handschuhe, mit denen wir jetzt schon unseren Schnappschuss von der Skipiste direkt auf Instagram posten können. Dafür verantwortlich sind spezielle Materialien oder eingebaute Mikrochips, die die Mode nicht nur gut aussehen lassen, sondern auch interaktiv machen, Berührungen simulieren und Kleidung so buchstäblich zu einer zweiten Haut werden lassen. Zum Teil ist das noch Zukunftsmusik – zumindest für die breite Masse – aber in jedem Falle ziemlich smart. Wir sind gespannt und sicher ganz vorne mit dabei.

9. Juli, Ulrike Stolpe

© Lena Elster
Story

«ES GEHT NICHT MEHR NUR UM SCHÖNE BILDER!»

Welche Ästhetik macht moderne Modefilme aus? Wie wichtig ist die Aussage? Und wie transportiert man den eigenen Stil in bewegte Bilder? Die Podiumsdiskussion FASHION IN VISUAL CULTURE im Zalando Fashion House in Berlin lieferte uns spannende Antworten. Mit dabei: Fotografin und Filmemacherin Astrid Salomon, Co-Gründer des Berlin Fashion Film Festivals Niccolò Montanari und Fotograf Michael Dürr.

Zusammen mit Kam Dhillon von Not Just A Label sprachen sie über Stereotypen in Modefilm und Fotografie und welchem Wandel beide Disziplinen unterliegen. Die wichtigste Erkenntnis: Ja, es findet ein Wandel statt. Astrid Salomon begrüsst das Neudenken und ist sich sicher: «Bei Modefilmen geht es längst nicht mehr nur um schöne Bilder. Es geht um den Inhalt, die Message, die Idee – um die Seele dahinter.» So auch in «Change Is A Beautiful Thing» von Kathryn Ferguson. Der Kurzfilm griff das Thema des Alterns und inwiefern Schönheit mit dem Älterwerden definiert wird auf. «Mit 40 habe ich mich gefunden, wohl in meinem Körper und endlich selbstbewusst gefühlt», erzählt eine der Protagonistinnen und fasst die Beauty-Problematik treffend zusammen: «Wenn man mit sich im Reinen ist, scheint das auch nach aussen.» Ein Punkt, in dem sich alle Beteiligten einig sind und den sie als essentiellen Antrieb für Modefotografie wie auch für bewegte Bilder sehen: Sei, wie du bist und akzeptiere die Vielfalt. Denn erst das macht Bilder aufregend. Dem können wir nur zustimmen und freuen uns auf weitere spannende Diskussionen im #zalandofashionhouse.

7. Juli, Michelle Wenzel

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Trendzoom

Enthüllungs-Story

Mit seinen Reizen soll man ja bekanntlich nicht geizen. Doch statt demonstrativer Nacktheit machen wir es lieber wie bei Blumarine und Aquilano.Rimondi gesehen und spielen mit dezenten Einblicken. Von flirty Ausbrennmustern bis hin zu semi-transparenten Materialien: So unwiderstehlich setzen wir jetzt unseren Hang zu wenig Stoff in Szene.

Der Rock-Star

Am einfachsten lässt sich der Trend in Form eines Midi-Rockes umsetzen, der durch verspielte Spitze den Blick auf die nackte Haut darunter freilegt. Dazu kombinieren wir eine längere, schlichte (und vor allem blickdichte) Tunika und stecken sie elegant in den Rock. Etwas nonchalanter wird das Outfit, indem das Oberteil über den Rock fällt und durch einen Gürtel in der Taille akzentuiert wird.

Der Blickfänger

Noch verführerischer zeigt sich der Transparenz-Trend, wenn man zu Hosen oder Kleidern aus fast durchsichtigen Materialien greift. Hier wird die richtige Unterwäsche zum A und O. Unser Tipp: Schwarze Slips mit hohem Bund oder nahtlose Bustier-BHs zaubern nicht nur eine tolle Silhouette, sondern scheinen ganz fein unter dem enthüllenden Stoff hervor und machen den Look damit umso aufregender.

7. Juli, Sara Bongiovanni

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Style Watch

Laut, lauter, Katy Perry

Schüchtern war sie ja nie. Bereits mit ihrer Debütsingle «I Kissed A Girl» – der Züngelhymne schlechthin – wusste Katy Perry, auf sich aufmerksam zu machen. Ihr knallbunter Look erledigte den Rest und machte sie zum Fashion-Darling. Designer Jeremy Scott findet die Sängerin so cool, dass er sie sogar zum Gesicht der Herbst-/Winter-Kampagne von Moschino ernannte. Ohne Frage: Der Winter wird laut! Wir verraten, wie Katy Perrys Look auch im Alltag funktioniert.

Sei dein eigenes Statement

Grossfläche Prints, leuchtende Farben sowie figurbetonte Silhouetten definieren den Stil der Kalifornierin. Und ob es nun enge Bodycon-Kleider (gerne auch mal aus Lack) sind, die sie auf Events trägt, Cupcake Bras wie im Video zu «California Gurls» oder taillenhohe Röcke zu Bustiertops wie beim Super Bowl dieses Jahr – Hauptsache, es knallt. Mode soll ja Spass machen. Wer es Katy Perry also gleichtun möchte, achtet einfach darauf, ein Teil mit dominantem Muster und starker Farbgebung zu wählen und dieses durch ein Basic zu ergänzen. Unser Outfit-Tipp: Ein poppiges Grafik-Shirt nehmen und mit schwarzem Minirock sowie Statement-Ohrringen abrunden.

6. Juli, Léa Estruch

Place to be

Zalando Fashion House

Für alle, die vom 7. bis 10. Juli in Berlin sind, haben wir jetzt ein besonderes Highlight in eigener Sache: Während die Hauptstadt wieder zum Mittelpunkt der deutschen Modeszene wird, findet neben Schauen und Messen zum ersten Mal auch das Zalando Fashion House statt. In Kooperation mit der Londoner Designer-Plattform Not Just A Label erwartet hier alle Modebegeisterten ein exklusiver Showcase im Herzen Berlins.

Was so geht

Gästeliste? Gibt’s bei uns nicht! Jeder ist willkommen. Im ehemaligen Kaufhaus Jandorf in Mitte stellen wir auf über zwei Etagen ausgewählte Teile der Herbst-/Winterkollektionen 2015 vieler cooler Brands aus. Darüber hinaus sind unsere Zalon-Stylisten vor Ort und beantworten alle Fragen rund ums Thema Styling. Spannende Film Screenings und Previews, Workshops, Stage-Interviews sowie Symposien mit Fashion Insidern machen das Zalando Fashion House zum interaktiven Mode-Event. Für die Abkühlung zwischendurch ist auch gesorgt – mit Eiscreme for free.

Die Redaktions-Lieblinge zur Modewoche

Wer jetzt noch nicht genau weiss, was stiltechnisch zur Modewoche geht, der kann sich von unserer Top 3 für den coolen Anti-Hitze-Look inspirieren lassen. Ein kurzer Jumpsuit ist der ideale Kleidersatz, um am Brandburger Tor das Fashion-Volk zu begutachten oder um im Park einfach kurz die Seele baumeln zu lassen. Immer dabei (ob im Freien oder bei den Schauen): die perfekte Sonnenbrille. Die sorgt nicht nur für Durchblick, sondern kaschiert auch elegant die Folgen der letzten (Party-)Nacht. Transparenter Rahmen, Metallic-Gläser: top! Und zu guter Letzt – Plateausandaletten. Die garantieren, dass wir trotz des berüchtigten Berliner Kopfsteinpflasters immer Haltung bewahren.

Also: Zalando Fashion House vormerken, weitersagen und vorbeikommen!

Alle Infos auf einen Blick:

Zalando Fashion House

Kaufhaus Jandorf (Brunnenstr. 19-21, Berlin-Mitte)

7. – 10. Juli, 11 bis 20 Uhr

Dresscode: Come as you are

Zur Website: www.zalando.de/fashionhouse

3. Juli, Michelle Wenzel

© G-Star
Label To Watch

Multi-Denimsional

Viele von uns haben sie im Schrank: die Jeans von G-Star RAW, dunkel, roh – Denim in seiner Reinform. Und während die Vorläufer der Jeans eigentlich für Arbeiter und Goldgräber am Ende des 19. Jahrhunderts konzipiert wurden, ist das robuste Material inzwischen nicht mehr aus unserer Garderobe wegzudenken. Noch dazu wird es immer weiter entwickelt: Jetzt kommt G-Star RW exklusiv für Zalando mit einer Kollektion um die Ecke, die sich gewaschen hat.

3D Denim Division

Den Einsatz von 3D-Technik für die einwandfreie Passform hat G-Star nicht erst gestern für sich entdeckt. Seit einiger Zeit perfektioniert die Marke ihre Jeans mithilfe neuester Technologien für einen massgeschneiderten Sitz. In der exklusiv bei Zalando erhältlichen Kollektion der 3D Denim Division finden sich altbekannte Modelle: die «Elwood», «Arc» und die «Type C» bringen, mit dem 5-Pocket-System, klassische Details der ursprünglichen Arbeiterkleidung mit. Besonderes Highlight ist die Arc 3D Slim Jeans aus bearbeitetem, grauem Denim! Wir freuen uns auf eine neue Lieblingsjeans im Kleiderschrank – die gesamte Kollektion wird ab dem Herbst bei uns erhältlich sein.

3. Juli, Constanze Bilogan

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Trendzoom

Besondere Schwingungen …

… empfangen wir von den Laufstegen aus New York und Paris. Dort präsentierten Labels wie Proenza Schouler und Giambattista Valli Fransen-Looks, die uns ausnahmsweise mal nicht an den Wilden Westen erinnern. Vielmehr versprühen die langen Bänder an Rocksäumen und Kleidern den Charme der «Roaring Twenties», der Wilden Zwanziger!

Das New Yorker Designer-Duo Jack McCollough und Lazaro Hernandez von Proenza Schouler verhalf langen Kleidern durch hoch angesetzte, ausgefranste Säume zu luftiger Halbtransparenz mit subtilem Sexappeal. Die kühle Farbwelt aus Steingrau, Marineblau und Schwarz unterstrich dabei den elegant-cleanen Tenor der Kreationen. Wie durch den Reisswolf gejagt, erschienen die Kleider Giambattista Vallis, die mit fedrigem Top und Rockteil gleich doppelt für Schwung auf dem Catwalk sorgten.

Wie der Look im Alltag funktioniert? Die dänische Bloggerin Pernille Teisbaek (lookdepernille.com) liefert uns die Stilvorlage: Im schwarzen Fransenkleid, markant kombiniert zu blauer Bikerjacke und weissen Sneakers, verwandelt sie sich in ein modernes Flapper-Girl. Roarrr!

2. Juli, Ulrike Stolpe

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Style Watch

Alexalicious

Alexa Chung ist ein Multitalent: Stilikone, Moderatorin, Autorin, Model – die Liste ist lang und verrät, dass Langeweile nicht zu Alexas Wortschatz gehört. Dabei jettet sie nicht nur um die Welt, sondern ist gerade frisch vom Glastonbury Festival in ihrer Heimat England wiedergekehrt, wo sie an der Seite von Daisy Lowe, Pixie Geldof und Poppy Delevingne die Nacht zum Tag machte. Aber nicht nur feiern kann Alexa, sondern auch mit Stilsicherheit punkten. So funktioniert der Style der 31-Jährigen:

Clean Boho

Ihre Show «It’s on with Alexa Chung» verhalf ihr und ihrem aussergewöhnlichen Look 2009 auch zu internationaler Bekanntheit. Seitdem sehen wir ihre elfenhafte Figur in Fotostrecken und vor allem auch auf ihrem Instagram-Profil (@chungalexa), wo sie uns ihr Händchen für cleane, aber doch hippieske Boho Looks zeigt und zarte Kleider deshalb bei uns wieder ganz hoch im Kurs stehen! Alexa liebt filigrane Muster, schafft es aber immer wieder, ihrem Look die nötige Bodenständigkeit zu verleihen – am liebsten mit spitzen, schwarzen Flats, die sie sowohl zum Kleid als auch zum schlichten Jeans Outfit kombiniert.

Trend with a Twist

Zwar bewegt sich Alexa Chungs Look immer nah am gängigen Trend, ohne jedoch Einzigartigkeit und Kreativität einzubüßen. Auf der Piaget-Party im Mai erschien die Britin ganz in Weiß und trug ein Kleid in Vintage-Optik mit Carmenausschnitt. Goldene Knöpfe, weiße Träger und der geradlinige Umschlag des Kragens verliehen dem romantischen Look die nötige Frische, offenes Haar machte Alexas Erscheinung mühelos elegant. We love her Brit Chic!

1. Juli, Constanze Bilogan

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Top 3

Money Girls

Das ist Frauenpower nach unserem Geschmack: Der amerikanische Finanzminister Jacob Lew macht sich dafür stark, dass zukünftig eine Frau den Zehn-Dollar-Schein zieren wird. Wem die Ehre zuteilwerden wird, ist noch offen. Wir hätten da auch ein paar Vorschläge:

Marilyn Monroe

Filmstar, Sexsymbol, die wahrscheinlich berühmteste (falsche) Blondine der Welt, die schon «Happy Birthday» für den Präsidenten sang: reichlich gute Gründe, warum Marilyn auf dem Geldschein verewigt werden sollte.

Beyoncé

Ihre fünf Soloalben landeten allesamt auf Platz 1 der amerikanischen Billboard-Charts, sage und schreibe 20 Grammys stehen auf ihrem Kaminsims und machten sie im vergangenen Jahr zur bestverdienenden Sängerin der Welt. Auch wenn Taylor Swift ihr den Thron gerade streitig macht, bleibt Queen Bee unsere persönliche Nummer 1.

Angela Davis

Einen afroamerikanischen Präsidenten haben die USA bereits. Die farbige Bürgerrechtlerin Angela Davis engagiert sich für die Rechte von Gefangenen, setzt sich für die Abschaffung der Todesstrafe ein und geht offen mit ihrer Homosexualität um. Ihr Konterfei auf dem Zehn-Dollar-Schein wäre ein deutliches Zeichen der Gleichberechtigung und Freiheit!

30. Juni, Léa Estruch

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Dresscode

Comme des garçons

Schauen wir uns auf den Strassen Mailands, Florenz‘ und Londons um, dann wird eines ganz deutlich: Frauen in Menswear – das ist ziemlich cool. Vom Business Look bis hin zur Trendvariante – nichts ist schöner, als sich aus seinem Kleiderschrank zu bedienen. Wir zeigen, wie es geht.

Simply the Best

Klassiker wie der Blazer oder eine Bermuda-Shorts lassen sich ganz easy umfunktionieren. Besonders ein maskulin geschnittenes Jackett kann fast zu jedem Outfit kombiniert werden: Lässigen Alltags-Looks aus Jeans und Shirt verleiht es einen formellen Touch, getragen zu Abendkleid oder Overall wird daraus eine elegante Ausgehoption. Wer noch einen Schritt weitergehen will, kombiniert Blazer und Bermuda-Shorts miteinander. Eine weisse Hemdbluse und Sandalen oder Oxford-Schnürer komplettieren den modernen Dandy-Look.

Gegensätze ziehen an

Das Geheimnis hinter dem perfekten Menswear-Look liegt in dem Spiel aus maskulin und feminin. Wie cool dieser Kontrast wirkt, beweist zum Beispiel Clara Racz, die ein lockeres, blaues Leinenhemd zur floral bedruckten Seidenhose, Statement-Kette und Retro-Sonnenbrille stylt. Unschlagbares Detail für subtile Sexiness im Look: rote Lippen.

29. Juni, Benedetta Braccini

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Interview

«Ich schere mich nicht um Trends»

Er war Präsident der Jury in der 5. Auflage des E-Fashion Awards am 10. Juni in Paris. Welche Eindrücke der französische Designer Alexis Mabille aus diesem exklusiven internationalen Modewettbewerb mitgenommen hat und was seine Arbeit als Modeschöpfer ausmacht, verriet er uns im Interview.

Die Finalisten des E-Fashion Awards haben zum Thema «Hackers de la Mode» gearbeitet – also im Sinne von Computer-Hackern bestehende Grenzen überwinden. Wie finden Sie das Thema?

Das ist ein weit gefasstes und schwieriges Thema, aber gleichzeitig auch sehr interessant, weil jeder es auf seine Weise interpretieren kann. Wir hatten sehr romantische Entwürfe, andere dagegen waren um einiges radikaler. Um unsere Entscheidung zu treffen, haben die Jury und ich uns auf das Zusammenspiel von Idee und tatsächlichem finalem Kleidungsstück konzentriert – wir wollten da echte Kohärenz sehen.

Die Nachwuchstalente sind mit jeweils drei Modellen angetreten. Wie fühlten Sie sich bei Ihrer ersten eigenen Fashion-Präsentation 2008?

Ich war nie besonders aufgeregt! Wenn Sie lieben, was Sie tun und ganz unprätentiös an die Sache herangehen, eben weil Sie mit dem Ergebnis zufrieden und stolz auf Ihre Arbeit sind, dann gibt es gar keinen Grund für Aufregung. Vor einer Show steigt natürlich immer das Adrenalin, jedoch eher im positiven Sinne.

Warum Mode?

Ich habe schon als Kind genäht und träumte von einem Beruf im Bereich Mode oder Theaterkostüm. Als ich für mein Studium nach Paris kam, habe ich daher schon eine Menge Technik beherrscht, das hat den Lernprozess beschleunigt. Schnell folgte mein erster Job für John Galliano bei Dior in der Accessoire-Abteilung. Für zehn Jahre war ich Teil dieser Familie – eine unglaubliche Erfahrung.

Was braucht es, um in der Mode erfolgreich zu sein?

Es braucht definitiv Talent, um durchzuhalten. In der Mode braucht es das Rundumpaket. Man muss in der Lage sein, Kreativität und technisches Verständnis zu mischen, ein scharfes Auge zu haben und seine eigene Linie immer im Blick zu behalten, um sie am Ende bestens umzusetzen.

Wie arbeiten Sie?

Ich entwerfe Kollektionen auf dem Papier, die schliesslich stofflich realisiert werden – das ist extrem traditionell! Dabei arbeite ich alle Entwürfe als Moulage an der Puppe aus, nichts wird sofort nur als Schnitt realisiert, so wie in der Industrie. Ich stelle jedes Kleidungsstück in verschiedenen Materialien her und korrigiere so lange, bis es perfekt ist.

Welche Rolle nimmt dabei die Zeichnung ein?

Die ist essentiell! Zeichnen ist ein sehr instinktiver Vorgang, bei dem es unbedingt notwendig ist, die Architektur des Körpers perfekt zu kennen. Ich weiss, wie ein Material sich am Körper verhalten wird, wie es fällt, welche Schnitte es braucht, etc. Ich recherchiere zwar, aber meist sind die Kollektionen schon fertig in meinem Kopf und ich brauche keine Moodboards, so wie viele andere Designer – ich weiss sofort, was ich will.

Wie sieht die Frau nach Alexis Mabille aus?

Sie ist leichtsinnig, sexy, frech und hat gleichzeitig aber ihre festen Prinzipien. Es ist eine Mischung aus männlich und weiblich, Dessous, Sinnlichkeit, frech, aber auch konsequent und starrsinnig. Sie ist das Beste aus klassisch und neu.

Was ist Ihr eigener Kleidungsstil?

Ich habe definitiv keine Angst vor Kontrasten! Aussergewöhnliche Materialien oder ein Seidenhemd mit Stickereien mag ich sehr. Ich denke, wenn man Lust auf etwas hat, dann sollte man sich selbst keine Grenzen setzen.

Wie wichtig sind Ihnen Trends?

Der Vorteil als Modeschöpfer ist, dass ich mich nicht um Trends scheren muss. Wenn jeder Blau trägt in einem Jahr und ich will aber Rot umsetzen, dann setze ich Rot um und es ist nie ein Problem. Die Leute kommen zu mir, um etwas Besonderes zu finden.

26. Juni, Léa Estruch

© Kiomi
Label To Watch

Kiomi: Die neue Sachlichkeit

Zeitlos, puristisch, geradlinig – Kiomi präsentiert uns in der aktuellen Sommerkollektion klassische Silhouetten, die mit ruhiger Farbgebung, grafischen Mustern und klaren Linien modern interpretiert werden. Wir haben uns die Looks des Labels genauer angeschaut.

Fliessende Blusenkleider wirken dank dezenter Plissees oder verspielter Volants elegant-weiblich und begleiten uns so vom Büro direkt auf die Afterwork-Party. Stilpartner sind Blazer und Kurzmäntel mit minimalistischer Schnittform. Ziernähte und raffinierte Ausschnitte verleihen schlichten Blusen und Tops Struktur. Dazu kombinieren wir Röcke in A-Linie oder figurbetonter Bleistiftform, Hosen bilden mit ihrem klassisch-schmalen bis zeitgemäss-weiten Schnitt die ideale Ergänzung für tragbare Everyday-Looks. Neutrale Nuancen wie Weiss, Nude und Schwarz betonen den zeitlosen Charakter der Kreationen, während maritimes Navyblau, spritziges Gelb und kunstvolle Musterdrucke ihnen Frische einhauchen. Damit beschert uns das Label die passende Garderobe für den Business-Termin, einen spontanen Städtetrip oder das nächste Event mit formellem Dresscode. Zeitlos trifft Zeitgeist: einfach smart!

25. Juni, Ulrike Stolpe

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Stylewatch

We love you, Rose!

Gerade gibt sie im Action-Comedy-Streifen «Spy» die skrupellose aber überkandidelte Kriminelle Rayna Boyanov und beschert uns damit Bauchschmerzen vor Lachen: die Australierin Rose Byrne kann nicht nur dramatisch oder romantisch, sondern nimmt sich selbst nicht zu ernst und macht uns damit zu grossen Fans. So funktioniert der Stil der schönen 35-Jährigen:

Klassisch meets mädchenhaft

Ebenmässig elegante Gesichtszüge und ein Long-Bob mit perfektem Farbverlauf – wo auch immer Rose Byrne auftritt, zieht sie die Blicke auf sich. Das mag auch an ihrer Stilsicherheit liegen (oder vielleicht sogar an Boyfriend Bobby Cannavale), denn Rose weiss genau, was ihrer schlanken Figur schmeichelt: die 1,68m grosse Darstellerin liebt Hosen, die ihre Gazellenbeine akzentuieren, so wie hier auf der CinemaCon in Las Vegas: Sie trägt ein Set aus hochgeschlossener Polkadot-Bluse und passender Culotte, zeigt so ihre schmalen Fesseln und rundet die fliessende Silhouette mit spitzen Pumps ab. Genau so geht’s.

Weniger ist mehr

Auch in Sachen Accessoires hat Rose den Dreh raus und weiss, ihre klassischen Looks für sich sprechen zu lassen und nur mit kleinen Details zu komplementieren. Zum strengen Dutt trägt sie daher runde Ohrhänger ohne Stein – schlicht aber effektiv. Wir sehen sie selten mit Kette oder Armreif, hier mal ein Ring und da mal eine passende Clutch sind das höchste der Gefühle für die vielseitige Schauspielerin. Damit beweist sie: Wer mit grossartigem Stil punkten kann, braucht keine Dekoration.

24. Juni, Constanze Bilogan

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Story

Die Kids der Stars

Sie sind jung, zielstrebig, talentiert und haben keine Lust, im Schatten ihrer berühmten Eltern zu stehen – Spot on für die neue Generation aufstrebender Stars im Showbiz. Die Gummer-Sisters, unverkennbar Töchter Meryl Streeps und neue Gesichter in der Fashion-Welt, führen die Riege der Promikinder mit unverkennbarem persönlichen Stil an und sind nicht zu stoppen.

Mama, ich möchte Model sein

Mit nur 16 Jahren hat Sofia Richie – Tochter von Schmusesänger Lionel – ihre Schwester Nicole nicht nur in Sachen Karriere, sondern auch mit ihrem exzentrischen Style im Windschatten stehen lassen. Mit ihren platinblonden Haaren und unverwechselbarem grungy Stil zieht sie die Blicke auf sich und Modelverträge an Land. Das gleiche Talent hat auch Dylan Penn, Tochter von Hollywood-Bad Boy Sean Penn und Robin Wright, die mit 24 schon für GAP gearbeitet hat und mit diversen Fotostrecken in Elle, GQ und W Magazine für Furore sorgt. Nur eine kann sich noch nicht so recht entscheiden, wo der Weg hingehen soll: Lily-Rose Depp, ätherische Schönheit und Sprössling von Johnny Depp und Vanessa Paradis, versucht sich als Schauspielerin und Model.

Musik in den Adern

Rasta-Zöpfe, kratzige Stimme und verruchter Blick: Zoe Kravitz hat anscheinend nur das Beste von Papa Lenny und Mama Lisa Bonet geerbt. Die 26-Jährige rockt die Bühnen der Welt als Frontfrau ihrer Elektropop-Band Lolawolf, war bereits an der Seite von Jodie Foster, Pierce Brosnan und Susan Sarandon zu sehen und begeisterte uns in «Mad Max: Fury Road». In die musikalische Richtung ging es auch für Will Smiths Tochter Willow, sie hatte ihr Gesangsdebüt mit nur zehn Jahren. Heute ist sie 14 Jahre alt und kann sieben Singles auf ihrem Musik-Konto verzeichnen – allesamt produziert von Mogul Jay-Z. Willows Markenzeichen sind Grimassen vor der Kamera und extravagante Looks. Damit zieht sie alle Aufmerksamkeit auf sich, genauso wie Maya Thurman-Hawke (Uma und Ethan haben gute Arbeit geleistet), die auf dem roten Teppich bei den CFDA-Awards in einer Robe von Zac Posen selbst die grössten Stars fahl aussehen liess. Wir sind gespannt, welchen Weg sie wählen wird.

23. Juni, Sara Bongiovanni

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Dresscode

Ready for Take off?

Der Sommer ist da, der Urlaub gebucht, Bikini und Strandkleid sind im Koffer verstaut. Fehlt nur noch das passende Outfit für die Reise. Denn stundenlang im Flieger zu sitzen, ist schon eine kleine Herausforderung, wenn man nicht gerade First Class unterwegs ist. Da muss ein bequemer Look her, der lässig statt nachlässig aussieht. Und so viel gleich vorweg: der pinke Velours-Jogginganzug mit Glitzerapplikation fällt nicht in die erste Kategorie.

So geht der Travel Chic

Das Prinzip fürs Reisen mit Stil ist simpel: Mit leichten Lagen, entspannten Silhouetten und natürlichen Materialien kann die Erholung schon beim Abflug beginnen. Etwa ein lockeres Baumwoll-T-Shirt zur Skinny Jeans mit Stretch-Anteil (erspart uns das Gürtel-Dilemma bei der Sicherheitskontrolle) und darüber einen gemütlichen XL-Strickcardigan, wie es Rosie Huntington-Whiteley vormacht. So können wir auch last minute noch zum Gate laufen, ohne ins Schwitzen zu kommen, müssen aber später nicht in der klimatisierten Kabinenluft frieren. Auch Rosies Schuhwahl ist beispielhaft. Wildleder-Booties sehen cool aus, halten die Füsse aber schön warm. Alternativ gehen auch Sneakers. High Heels dagegen sind im Koffer besser aufgehoben. In der Shopping-Bag über dem Arm haben wir unser Lieblingsbuch, Magazine, Kopfschmerztabletten, Wasserspray, die Eight-Hour-Creme und kuschelige Kaschmirsocken direkt griffbereit. Auf Schmuck verzichten wir praktischerweise und werten das Outfit lieber mit einem leichten Schal auf. Rosies Paparazzi-Tarnung, Hut und Sonnenbrille, setzen wir jedoch erst auf, wenn wir unser Urlaubsziel endlich erreicht haben.

22. Juni, Gallianne Chateaux

© Denim & Supply Ralph Lauren
Label To Watch

Boho Vibes

Im Sommer verbringen wir unsere Zeit am liebsten draussen und tanzend auf diversen Festivals, Open Airs und Partys. Um unserem Outfit für die schönste Zeit des Jahres den letzten Schliff zu geben, haben wir die Looks von Denim & Supply für uns entdeckt. Denn schliesslich können sich Musiker Cody Simpson, Hailey Baldwin und Bella Hadid als neue Testimonials der Marke von Ralph Lauren nicht täuschen und begeistern uns mit entspannter Coolness.

Lässiger Vintage-Look

Besonderen Wert legt die Marke auf die Verwendung von Denim für verwaschene Lieblingsstücke mit Grossstadt-Charme. Für unseren Sommer-Roadtrip lieben wir eine entspannte Kombination aus Jeans-Shorts, leichten Tops und maritimen Sweatshirts für Abende unter freiem Himmel. Bestickte weisse Blusen, leichte Jumpsuits und Kleider mit verspieltem Blümchenmuster begleiten uns aufs Festival und an den Strand und verleihen uns so den geheimnisvollen Boho-Flair.

19. Juni, Constanze Bilogan

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Style Watch

Die Akte Miller

Sie war Sixties-Ikone Edie Sedgwick, Hitchcock-Muse Tippi Hedren und die Baroness im schwarzen Leder-Suit: Als Schauspielerin begeistert Sienna Miller mit der Wandelbarkeit ihrer Rollen. Privat mag sie es dann doch beständiger, vor allem bei ihrem Look. Der ist zwar seit der Geburt ihrer Tochter Marlowe 2012 erwachsener geworden, spiegelt aber immer noch ihren freien, hippiesken Charakter wider. Wir werfen einen Blick in die Stilakte Sienna Miller.

Vom Hippie-Girl zur Boho-Lady

Verspielte Maxikleider, Schlapphüte, Prints, Häkeldetails, Wildleder, viel Spitzenstoffe und die lange Wallemähne bestimmten den frühen Look der heute 33-Jährigen. Den Hang zu Mustern und lässigen Silhouetten hat sie beibehalten, die Umsetzung ist jedoch eleganter als damals. Besonders toll ist ihr diese mit dem bunten Streifenkleid von Céline gelungen, das sie zu schwarzen Riemensandaletten und minimalem Silberschmuck kombiniert und daraus einen ungezwungenen Daytime-Look macht.

Sienna weiß Bescheid

Statt weniger ist mehr, achtet die Britin darauf, zu tragen, was ihrer zierlichen Figur schmeichelt. Zur Modenschau von Calvin Klein erschien sie etwa in einem knielangen, weissen Sommerkleid, gerade geschnittenem Mantel – ebenfalls in Weiss – und schwarzen Plateausandaletten, die ihre schlanken Beine akzentuieren. Ein Outfit, das feminin, elegant und typisch Sienna ist.

18. Juni, Elseline Tolhoek

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Trendzoom

Goldmarie

Auf den Laufstegen ist in diesem Sommer wirklich alles Gold, was glänzt! Mit Designs von Fausto Puglisi, Chanel und Dsquared2 brechen edle Zeiten an und verleihen uns einen 24-Karat-Überzug à la «Goldfinger» – ob mit schimmernder Biker-Jacke oder changierendem Faltenrock, das edle Metall ist überall.

Time to shine

Schüchtern war gestern: Um den neuen Trend gebührend auszuführen, brauchen wir Mut und Charakter. Manche entscheiden sich für den gewagten Komplett-Look, andere machen es so wie die Stylistin Amanda Shadforth während der Australian Fashion Week und setzen auf ein goldenes Key-Piece – ganz zur Freude der Streetstyle-Fotografen. Gekonnt hält sie den Rest des Outfits bewusst schlicht und rundet das Statement-Cape mit schwarzer Jeans, offenen Booties und Printshirt ab. Tipp: Wir mischen verschiedene «Edelmetalle» und addieren Silber oder Bronze für einen spektakulären Auftritt.

17. Juni, Sara Bongiovanni