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Unser Must-Have

Batik-Revival

Während des Filmfestivals in San Sebastián verzauberte Louis-Vuitton-Muse Charlotte Gainsbourg das Publikum mit einem lässig-schicken Outfit. Mit ihrer fabelhaften Tie-Dye-Bluse beweist sie, dass der Batik-Trend aus den 70ern im Frühling relevanter denn je ist. Wir tragen ihn mit zeitlosen Lieblingsstücken wie einer hoch taillierten Schlagjeans und Pilotenbrille für einen eleganten und gleichzeitig frischen Look.

20. April, Léa Estruch

© mint&berry
Unser Must-Have

Summer in the city

Jetzt kommt es nicht hart auf hart, sondern zart auf zart: Plisseefalten und helles Blau ergeben die kleidsamste Liaison des Frühlings. Im Mididress von mint&berry machen wir dem wolkenlosen Himmel locker Konkurrenz – insbesondere im frechen Mix mit schlichten Lederschnürern und Jeansjacke. Wer es femininer mag, kombiniert Wedges und Blazer dazu.

17. April, Ulrike Stolpe

Spotlight

Munter drunter

Trägertops, leichte Kleidchen oder durchscheinende Feinstrickpullis – die Zeit der Verhüllung ist vorbei, wir zeigen wieder Haut! Da kann es ein, dass auch mal die Lingerie hervorblitzt. Die kommt im Frühling in tollen Pastell- und Eiscremefarben, hauchdünner Spitze und raffinierten Schnitten und wird von uns daher ganz selbstverständlich in den Look integriert. Drunter ist das neue Drüber!

16. April, Constanze Bilogan

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Place to be

Benvenuti a Milano

Ein Blick auf den aktuellen Veranstaltungskalender zeigt: Mailand ist der Place to be. Während gestern die wichtigste Möbelmesse, die Salone Internazionale del Mobile, ihre Pforten öffnete und morgen die Milano Vintage Week beginnt, lädt die Weltausstellung EXPO ab 1. Mai zum Entdecken ein. Für die Verschnaufpause zwischendurch: Ab ins «Al Fresco» und leckere Speisen wie die «Spaghetti of Gragnano» (Pasta mit Mandelpesto, sonnengetrockneten Tomaten und Rogen) geniessen.

15. April, Sara Bongiovanni

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Preis-Highlight

Glitzer, Glitzer!

Es gab mal Zeiten, da war schillerndes Glitter der rauschenden Silvesterparty vorbehalten, hatte aber im Frühling nichts mehr zu suchen. In diesem Jahr lieben wir Glitzer zu jedem Anlass! Vorsicht ist allerdings geboten, schliesslich will man nicht zur wandelnden Diskokugel werden. Wem der Allover-Glitzerlook à la Christina Pitanguy zu viel ist, der wählt die Schuhe von Even&Odd und erobert Dancefloor und Strasse auf glamourösen Sohlen.

14. April, Léa Estruch

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Flashback

Oh, Anita!

Sie ist die Muse der Rolling Stones, Freundin von Brian Jones und Keith Richards, versucht sich dann und wann als Schauspielerin und ist Designerin mit eigenem Label: Anita Pallenberg hat ein wildes Leben und oben drauf noch eine grosse Portion Stil. Wir können uns an ihr und ihrem Boho-Chic einfach nicht sattsehen! Besonders lieben wir den schwarzen Jumpsuit, der Zeitgeist und den freien Spirit der 70er perfekt widerspiegelt. Weiter Schlag, tiefer Ausschnitt, ausladender Hut und auffällige Schmuckstücke werden zum Traumlook kombiniert. Anita hat einfach diese Ausstrahlung, die nur Frauen von Rockstars umgibt – wild, verwegen und geheimnisvoll!

13. April, Gallianne Chateaux

© Shoe the bear
Unser Must-Have

Shoe the Bear

Manege frei! Mit unserem neuen Lieblingsschuh der dänischen Marke Shoe the Bear fühlen wir uns wie eine Mischung aus Houdini und Löwendompteur. Ihre spitze Form und der schmale Schaft machen die glänzende Lederstiefelette perfekt zu Skinny Jeans oder zum kurzen Party-Kleid. Der breite Blockabsatz ist ausserdem die richtige Wahl für alle Grossstädterinnen – Steckenbleiben im Kopfsteinpflaster adé!

10. April, Constanze Bilogan

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Trendzoom

Kurz und gut

Alle, die glauben, dass das Poloshirt diesen Sommer nur zu einer Partie Tennis getragen wird, haben sich getäuscht: das klassische Image gehört der Vergangenheit an! Dieses Jahr tragen wir das Polohemd in der Crop-Variante – also kurz, kürzer, am kürzesten. Kombiniert mit einem Lederrock, wie hier bei Hugo Boss, bekommt das ehemals altbackene Polo einen erfrischenden Twist! Wer will, zeigt sogar etwas Bauch, alles ist erlaubt.

9. April, Elseline Tolhoek

© Marc O’Polo
Unser Must-have

Easy going

Kompromisse? Nicht beim Schuh! Die Veloursleder-Sandale von Marc O’Polo gibt uns alles, was das Herz – oder vielmehr der Fuss – begehrt: bequemen Tragekomfort dank vorgeformtem Fussbett, verpackt in puristisches Design, das jeden Look mitmacht. Der Frühling kann kommen!

8. April, Ulrike Stolpe

 
Preis-Highlight

Alles im Eimer?

Um einen «Bucket» kommt in diesem Jahr keiner herum. Und damit meinen wir natürlich keinen Eimer, sondern die Beuteltasche mit charakteristischem Kordelverschluss. Die mögen wir in allen Farben und Formen: Klassisch aus weichem Leder, auffällig aus pastellfarbenem PVC oder in maritimem Materialmix, wie hier von Esprit. Platz bietet sie auf jeden Fall genug, solange wir das mit dem «Bucket» nicht zu wörtlich nehmen…

7. April, Constanze Bilogan

© Getty Images
Preis-Highlight

Wanderlust

Dass T-Shirts mehr als nur Kleidungsstücke sind, wissen wir längst. Aus ihrem Stoff sind Legenden gemacht. Sie sind Klassiker, Rebell und Freigeist in einem. Deswegen tragen wir sie auch beim nächsten Road Trip – in der ärmellosen Print-Variante zu Mom Jeans und Sonnenbrille fühlen wir uns damit gleich so Badass wie Geena Davis in «Thelma & Louise». Also: rein ins Auto, Radio an und los geht’s.

2. April, Michelle Wenzel

© Tommy Hilfiger
Unser MUST-HAVE

American Darling

«We love America» – ein Motto, das Tommy Hilfiger sich seit jeher auf die Fahnen schreibt und diesen Frühling auch auf die Taschen! In der aktuellen Kollektion «Heartland» lässt das Label seine amerikanischen Wurzeln mit maritimen Einflüssen verschmelzen. Wir tragen die Trapeztasche in den traditionellen Tommy-Farben zum klassischen Business-Look mit Cigarette-Pants, Blazer und heller Bluse.

1. April, Constanze Bilogan

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Unser MUST-HAVE

Auf dem Trockenen

Die Hose im Seemannslook ist unser Must-Have der Woche, denn sie hat einen perfekten Fall und locker luftigen Schnitt! Eine hohe Taille verlängert die Beine und verleiht uns eine Eleganz wie frisch aus den 70ern. Wir kombinieren die Hose mit leichten Sommerpullovern, so wie Poppy Delevingne, oder einer zarten Bluse für einen romantisch-maritimen Look – bei steifer wie auch sanfter Brise!

31. März, Gallianne Chateaux

© mint&berry
Spotlight

Von Kopf bis Schuh

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei: Jetzt bringt das Team von mint&berry nach Bekleidung und Accessoires auch Schuhe auf den Markt. Und die stehen ganz im Zeichen der retro-modernen Designsprache des Labels. Während uns sportliche Schnürer auf entspannten City-Trips begleiten, bewegen wir uns mit femininen Bast-Wedges, Ballerinas und luftigen Sandalen schrittweise in Richtung Sommer.

30. März, Michelle Wenzel

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Preis-Highlight

Ziemlich gerissen

Was für ein Aufreisser! Klar, die Ripped Jeans war nie wirklich von der Bildfläche verschwunden, zurzeit erlebt sie jedoch ein Mini-Revival – insbesondere in der Skinny-Variante mit schmal zerrissener Kniepartie. Getragen wird das gute Stück natürlich schön abgerockt zu Chucks und Print-Sweater, wie Model Adrianna Zajdler vormacht, oder aber zu schwarzen Lack-Pumps, weissem T-Shirt und maskulinem Blazer.

27. März, Amanda Valle

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Event

Wear your air

Happy Birthday, Nike Air Max! Vor 28 Jahren kam der Sneaker mit dem sichtbaren Air-Element auf den Markt. Die Idee dazu wurde in Paris geboren, wo sich Designer Tinker Hatfield von der offenen Bauweise des Centre Pompidou inspirieren liess. Das Fenster in der Sohle wurde zur Seele des Schuhs – und dieser eine Ikone der Sportswear. Ob Air Max 1, 90 oder 2015: Heute ist Air Max Tragen Ehrensache! #airmaxday

26. März, Ulrike Stolpe

© Fashion Agony
TRENDZOOM

Auf Tauchgang

Der perfekte Mantel für den Frühling ist in diesem Jahr aus Neopren, hat einen geraden Schnitt und eine Farbe wie Konfekt! Damit tauchen wir natürlich nicht zum nächsten Korallenriff, sondern hüllen uns in ein pflegeleichtes Material, das wärmt und fabelhaft aussieht! Stilvorbild und Bloggerin Nina Huk kombiniert den Mantel mit einem weissen Kleid und Overknee-Stiefeln. Dazu lieben wir die kleine Tasche in Neon!

25. März, Sara Bongiovanni

 
Unser Must-have

Durchblick

Wir haben zwar kein Brett vor dem Kopf, dafür aber einen Steg über den Augen! Emporio Armani verhilft uns pünktlich zum besseren Wetter zu diesem fabelhaften Sonnenschutz. Damit können wir unser Gegenüber beim Cappuccino in der Sonne aus braunen Katzenaugen anschauen und jedes Outfit vollenden. Wir tragen dazu roten Lippenstift für den Femme-Fatale-Look in Perfektion!

24. März, Constanze Bilogan

 
Unser Must-have

Glanzvoll

Zurückhaltung, was ist das? Pünktlich zur Alles-Neu-Stimmung des Frühlings wollen wir glänzen – auch an den Füssen. Wir lieben die Metallic-Schnürer von Zign, denn sie vereinen gleich mehrere Trends in einem Schuh: Schimmerndes Silber und eine dicke weisse Sohle mit Wellenprofil bringen uns stiltechnisch ganz weit nach vorne!

23. März, Constanze Bilogan

© Life of Boheme
Trendzoom

Kurz geknöpft

«Man sieht sich immer zweimal» – auch in der Mode! Und während der Aufschrei aus den 60s zum Thema Minirock verklungen ist, freuen wir uns über neue Modelle in A-Linie mit durchgehender Knopfleiste! In unserem 70s-Liebling aus Wildleder oder Babycord fühlen wir uns wie ein Mix aus Jackie Kennedy und Ali MacGraw. Wir tragen den Rock mit weisser Bluse oder schlichtem T-Shirt für den perfekten Frühlingslook!

20. März, Gallianne Chateaux

 
Unser Must-have

Kussecht

Jede Frau kennt das Gefühl: Ohne Handtasche und Lippenstift fühlen wir uns nackt. Zum Glück gibt es die humorvoll designten Ledertaschen von Lulu Guinness. Die avancieren nicht nur zum Hingucker eines jeden Looks – crossbody, also quer über dem Oberkörper getragen –, sondern bieten auch genügend Platz für Make-up, Notizbuch und Co.

19. März, Elseline Tolhoek

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Flashback

Höchste Zeit

Trends machen Spass, erneuern sich ständig und bringen Abwechslung in unseren Kleiderschrank. Es gibt aber einige altbewährte Dinge, gegen die keine Modeerscheinung ankommt: Uhren! Zeitlose Stücke, wie das von Ikone Françoise Hardy, sind uns daher eine Investition wert. Dabei setzen wir auf schlichte Kombinationen aus braunen oder schwarzen Lederarmbändern mit einem Gehäuse in Gold oder Silber. Schick und stilvoll ist das Zauberwort, damit wir uns an unseren tickenden Schätzen niemals sattsehen!

18. März, Léa Estruch

 
Trendzoom

Auf freiem Fuss

Wir zählen bereits die Tage, bis unsere Füsse in den neuesten Sandalen endlich wieder Vitamin D tanken können. Warum nicht einfach jetzt schon den Schritt zum offenen Schuh wagen – mit dünnen Spitzensöckchen oder auffälligen Strümpfen? Wir tragen Sandalen mit Blockabsatz am liebsten zu Culottes oder Boyfriend-Jeans und rücken den Sommer, zumindest optisch, in greifbare Nähe!

17. März, Sara Bongiovanni

© Desigual
Unser Must-have

Club Tropicana

Urlaubsreif? Wir auch! Doch statt in die Ferne zu schweifen, holen wir das Südsee-Feeling mit exotischen Blütenprints ganz einfach nach Hause. Wie der Trend alltagstauglich wird: Ein Kleid mit Karibikmuster zu unifarbenen Stylingpartnern wie weissen Blousons und Slip-ons kombinieren. Für die Extraportion «Calipso Pop» dürfen Sonnenbrille und Kokoswasser nicht fehlen.

16. März, Michelle Wenzel

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FLASHBACK

Gegen den Strom

Angepasst? Bloss nicht! Die Lederjacke ist ein Rebell durch und durch. An der Seite Marlon Brandos wurde sie 1953 zur Uniform der Halbstarken. Seitdem verlassen die coolen Kids ohne sie erst gar nicht das Haus. Drew Barrymore etwa. Die Schauspielerin wusste bereits in den 80ern, wie man das «wild child» der Mode richtig trägt – rockig zu Denim-Shorts, T-Shirt, Biker-Boots und roten Lippen.

12. März, Elseline Tolhoek

trendzoom
© Getty Images
Trendzoom

Handzahm

Nach Leo und Zebra lassen uns jetzt Python-Prints nicht mehr los. Oder vielmehr umgekehrt, denn die Snake-Clutch haben wir fest im Griff, ob kombiniert zu Jeans und weisser Hemdbluse oder als Eyecatcher zum Kleinen Schwarzen. Wer noch mehr von seiner wilden Seite preisgeben möchte, macht’s wie Stilikone Kate Moss und trägt das Muster grossflächig auf Mantel oder Bluse.

13. März, Léa Estruch

© Barbour International
Unser Must-have

Liebling aus Leder

Über den Kultstatus der Bikerjacke muss hier nichts mehr gesagt werden, den haben Ikonen wie Marlon Brando, Rockbands wie die Ramones und Stilvorbilder wie Alexa Chung längst in Stein gemeisselt. Hinzufügen möchten wir an dieser Stelle nur eines – und zwar unserer Frühjahrsgarderobe: das feminine Modell von Barbour International mit asymmetrischem Zipper und elegant tailliertem Schnitt.

5. März, Ulrike Stolpe

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Preis-Highlight

Blickfang

Zugegeben, warm ist es noch nicht wirklich, wir blicken trotzdem in Richtung Sommer – natürlich nur mit der passenden Sonnenbrille auf der Nase. Ganz oben auf dem Trendradar: die «JAZ» von Jeepers Peepers mit progressivem Sechskant-Design und runden Retro-Gläsern. Der Look dazu? Extravagant, wie ihn Model Candela Novembre mit plakativem Print-Sweater und Gute-Laune-Lächeln präsentiert!

4. März, Amanda Valle

© G-Star RAW
Unser Must-have

Wear it your way

Knackig eng oder lässig weit? Kurz oder lang? Raw oder lieber in Bleached-Optik? Beim Style hat jeder seinen eigenen Kopf, beim Material sind wir uns einig: Denim ist ein Muss. Hinter diese Aussage setzt G-Star RAW im Frühjahr-/Sommer mit der ganzen Bandbreite cooler Jeans-Styles ein Ausrufezeichen. Unser Favorit: die Shorts im Used-Look.

3. März, Ulrike Stolpe

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Trendzoom

Zum Mitschwingen

Beim Thema Fransen unweigerlich an Pocahontas, Winnetou und Wild Wild West denken zu müssen, ist unvermeidbar. Aber warum auch nicht? Designer wie Christopher Bailey spielen jetzt genau mit diesem Image. Für Burberry Prorsum ergänzte er Jacken, Kleider und Stiefel mit den schwingenden Textilfäden und sorgte dank floraler Prints für edles Boho-Flair. Unser Liebling: die Fransenjacke aus Wildleder.

2. März, Gallianne Chateaux

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Unser Must-have

Bluse oder Kleid?

Nie mehr Haare raufen beim morgendlichen Styling: Der Hybrid aus Bluse und Kleid hilft uns bei Entscheidungsschwierigkeiten. Klassisches Tailoring verschmilzt mit femininer Eleganz – und macht das Shirtdress so zum Keypiece des Effortless Chic. Am Tag tragen wir es modern zu weiten Hosen und flachen Schuhen, abends nonchalant mit Slim-Pants und High Heels. Tipp: Ein Taillengürtel betont die Silhouette.

26. Februar, Sara Bongiovanni

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Trendzoom

Best of London

Das Fazit zur Modewoche auf der Insel: Der nächste Winter wird farbenfroh und lässt uns in Erinnerungen schwelgen – sei es dank der fransigen Seventies-Looks à la Burberry Prorsum oder der 80er-Jahre-Remininszenzen von J. W. Anderson. Knallige, grafische Muster, gesehen u.a. bei Roksanda, oder auch House of Hollands bunte Karos sorgen für ein Kontrastprogramm zum Wintergrau. Ein schöner Ausblick.

25. Februar, Sara Bongiovanni

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SPOTLIGHT

Hut ab!

Oder besser gesagt Hut auf! Bucket Hats – genau, diese fischerähnlichen Relikte aus den 90ern, die durch Rapper wie LL Cool J oder Ja Rule ins modische Rampenlicht rückten – sind zurück. Unser Lieblings-Bad-Girl Riri macht vor, wie man die Hüte trägt: Ganz easy zu T-Shirt, Bomberjacke und Jeans. Wichtig: Ausgefallene Muster und Drucke geben dem Must-have die Extraportion Coolness.

24. Februar, Elseline Tolhoek

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FLASHBACK

Meryl Streep

Ohne Zweifel: Meryl Streep begeistert. Ob aktuell im Kino mit «Into the Woods» oder vor 35 Jahren in «Kramer gegen Kramer», wofür sie ihren ersten Oscar bekam. Genauso preisverdächtig: Meryls Film-Look aus klassischem Trenchcoat und kniehohen Stiefeln. Der verkörpert bis heute das Bild zeitloser Eleganz. Übrigens: Am Sonntag findet die 87. Oscar-Verleihung statt. Unbedingt einschalten.

20. Februar, Elseline Tolhoek

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Style watch

Hillary Clinton

Es ist offiziell: Hillary Clinton ist Kandidatin der US-Präsidentschaftswahlen 2016. Die ehemalige Aussenministerin und Senatorin des Staates New York ist natürlich keine Fremde im Weissen Haus, wo sie von 1993 bis 2001 als First Lady zusammen mit Bill Clinton wohnte. Eine Frau ihres Kalibers muss immer die seriöseste Version ihrer selbst sein, allerdings zeigt Hillarys Outfitwahl, dass beim Power Dressing nicht bloss Schwarz im Mittelpunkt steht! So geht’s:

Der Hosenanzug

Von Amts wegen dreht sich ihr Look vor allem um den Hosenanzug. Es gibt keine Farbe, die Hillary nicht in Form des Zweiteilers im Schrank hängen hat – ihre Liebe zum Klassiker für offizielle Anlässe zelebriert sie auch auf ihrer Twitter-Seite, wo sie sich selbst als «Pantsuit Aficionado» (dt.: Liebhaber) bezeichnet. Sympathisch!

Ein gut geschnittener Blazer verleiht der Silhouette Kontur – klassisch und sachlich, mit dezenter Unterstreichung ihrer femininen Figur. Für einen starken Auftritt, der im Gedächtnis bleibt, setzt sie ausserdem auf auffällige Accessoires wie bunte Schals, exotische Broschen und elegante Kitten-Heels.

Der Statement-Mantel

Zu einem Event in New York trug Hillary einen Look, der für uns die Essenz von Power Dressing einfängt: Es drehte sich alles um einen leuchtend smaragdgrünen Mantel, den Rest des Outfits hielt sie in dezentem Schwarz für einen Auftritt mit Nachdruck. Dazu kombinierte sie eine dunkle Sonnenbrille, eine bunte Tasche und strahlte Selbstvertrauen und Präsenz aus. Dass Mrs. Clinton ein Fan von Statement-Mänteln ist, zeigte auch ihre Etui-Jacke im Chanel-Stil mit weissen Pailletten, die sie bei einer Rede in Washington trug. Seriösität, Individualität und Unerschütterlichkeit – Hillary dresses for success.

20. April, Iris Molenaar

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Dresscode

In voller Länge

Die taillierte, blütenweisse Hemdbluse ist zwar immer noch unverzichtbar für das seriöse Büro-Outfit, wir aber wollen mehr Abenteuer und wählen daher in diesem Frühling das weisse Blusenkleid als Highlight unseres Looks.

Leather Chic

Damit der Look nicht altbacken daher kommt, ist es wichtig, das streng wirkende Kleidungsstück mit einer grossen Portion Experimentierfreude zu verändern und mit Extremen zu spielen. Model Erin O’Connor beherrscht den coolen Rock’n’Roll-Stil in Perfektion: Die schwere Leder-Bikerjacke, dunkle Sonnenbrille und transparente Strumpfhose zum biederen Biesenkleid katapultieren das Outfit in Sekundenschnelle von supersüss auf supersexy!

Hut auf!

Wie Erin setzt auch Sängerin Janelle Monáe auf den Kontrast von Schwarz und Weiss. Allerdings zeigt ihr Look, dass wir das Blusenkleid getrost auch zu nackter Haut tragen können – funktioniert sowohl mit vornehmer Blässe als auch karibischem Teint. Die Kombination von Kleid und Accessoires ist einfach wie effektiv: Die schwarze Schluppe und der Hut greifen die dunkle Farbe der Knöpfe wieder auf und werden mit den offenen Sandaletten zum stimmigen Gesamtkunstwerk vollendet. Electric Lady!

17. April, Constanze Bilogan

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Style watch

Chloë Sevigny: «Ich kleide mich eigenwillig»

Mit «Kids» hatte die Schauspielerin 1995 ihren Durchbruch, ein Jahr später holte das Dazed-Magazin Chloë Sevigny auf das Cover und erklärte sie zum «Girl of the moment». Dieser Moment dauert auch zwei Jahrzehnte später noch an: Am 21. April erscheint die selbstbetitelte Bildchronik über Chloës Evolution vom rebellischen Skater-Girl zur coolen Stilikone (Rizzoli Verlag). Sie selbst nennt es ein «Stylebook ohne definierten Stil». Eine Analyse ihres Styles liefern wir hier.

«Mein Kleidungsstil soll immer ein Statement sein und mein Selbstbild widerspiegeln», sagt die 40-Jährige über ihr Modeverständnis, das sich wenig um Regeln und Trends schert. Stilbrüche sind Chloës Spezialität, Retro-Looks ihre grosse Leidenschaft. Mal sind es die 70er Jahre, wie das floral gemusterte Louis-Vuitton-Kleid zu kniehohen, Vinyl-glänzenden Schaftstiefeln, das Chloë zur Premiere der Netflix-Serie «Bloodlines» trug, in der sie eine Nebenrolle spielt. Dann wieder die 90er, wie der Double-Denim-Look aus Jeansjacke und Minirock, dem sie mit klobigen Holzclogs die Sevigny-typische Note verlieh. Ob sie privat in Tomboy-Manier Latzhosen und Sneakers trägt oder auf dem roten Teppich eine sportliche Jacke zum Abendkleid kombiniert: Chloës Stil ist unerschrocken, individuell und immer wieder spannend!

16. April, Elseline Tolhoek

© Till Janz
Interview

Mit Zign-Model Andra von der Pflicht zur Kür

Ein präziser Sprung im Spagat, dazu silber-glänzende Schnürer, Haltung bewahren beim Schritt über den Schwebebalken, an den Füssen futuristische Gladiator-Sandalen für die richtige Balance: In den Lederschuhen der Frühjahr-/Sommerkollektion von Zign machte Kampagnenmodel Andra als langjährige Profi-Turnerin natürlich eine besonders grazile Figur. Wir stellen die Newcomerin vor.

Beschreibe deinen Style.

Ich mag's gern unkompliziert. Mein Lieblingsoutfit sind ein Paar gut sitzende Jeans, ein schlichtes weisses T-Shirt und dazu passende bequeme Lederschuhe. Fertig.

Du bist Turnerin, seit du fünf Jahre alt warst. Wie bist du von der Rhythmischen Sportgymnastik zum Modeln gekommen?

Ich wurde im Urlaub in Rostock von meiner jetzigen Agentur auf der Strasse angesprochen. Da war ich 15 und es war einfach zu schwierig, Schule, Training und Modeln unter einen Hut zu bringen. Deshalb sagte ich damals schweren Herzens ab. Im Sommer 2014 habe ich mein Glück noch einmal versucht und es hat geklappt! Neben meinem Studium und dem Training lässt sich das jetzt besser organisieren.

Was verbindet Mode und Rhythmische Sportgymnastik?

Mode hat mit Rhythmischer Sportgymnastik ja eigentlich gar nichts zu tun, aber für das Modeln hilft es mir enorm. Man lernt dabei, sich fliessend zu bewegen. Auch Konzentration auf die eigene Haltung ist sehr wichtig. Ich habe durch meinen Sport eine sehr gute Körperbeherrschung und kann dadurch wahrscheinlich die eine oder andere Pose, die nicht jedes Model hinbekommt. Der Trick ist, sich immer dessen bewusst zu sein, wie man gerade sitzt, läuft oder steht und an eine gute Körperspannung zu denken. Kopf hoch, das ist auch gut für das Wohlbefinden und die Ausstrahlung!

Welche Pose hat dir beim Shooting am besten gefallen?

Am liebsten mag ich das Bild, wo ich in Bauchlage auf dem Kasten liege und mich mit den Armen hochstütze. Ich finde das unheimlich grazil und elegant und damit passt es perfekt zu den «Baby Blue Block Heel Sandals», die ich auf dem Bild trage.

Dein Favorit aus der aktuellen Zign-Kollektion?

Am besten haben mir die «Cracked-White Cut-Outs Boots» und die «Metallic Mint Cross-Over Sandals» gefallen. Sie sind so schön linear und unkonventionell. Definitiv Schuhe, mit denen man auf der Strasse angesprochen wird! #wearshoes

15. April, Ulrike Stolpe

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Story

Coachella 2015

Das erste Wochenende des berühmten «Coachella Valley Music and Arts» Festivals in der Wüste Kaliforniens ist vorbei und wie alle Fashionistas freuen wir uns auf einen kleinen Einblick in die Welt von Blumenkranz, Fransentop und Spitzenkleid. Sehen-und-gesehen-werden ist das Motto des jährlich stattfindenden Musikspektakels, denn alles dreht sich um das perfekte Outfit, den richtigen Festivallook für das Flanieren bei staubtrockenen 40 Grad.

Obenrum: der Lagenlook

Bei Hitze ist weniger mehr, könnte man meinen, allerdings trifft das nur bedingt auf Coachella zu. Der Lagen-Look liegt auch in diesem Jahr wieder ganz weit vorne: mehrlagige Tops, dazu Lederwesten oder dünne bodenlange Mäntel sehen wir zuhauf. Auch der Jumpsuit mit mikroskopisch kleinen Shorts und ausgefallenem Paisley-Muster ist ein Must-have für das Wochenende im kalifornischen Indio – Wildlederboots à la Winnetou und grosse Statement-Ketten dazu und man ist bereit für den Auftritt von Drake, AC/DC oder Florence and the Machine. Natürlich entsteigen die Coachella-Beauties nicht topgestylt ihren Zelten und Schlafsäcken, sondern residieren in Luxushotels oder gemieteten Villen mit Pool und Badezimmer, wo allmorgendlich der Lockenstab geschwungen und das sonnenfeste Make-up aufgetragen wird. So starten Paris, Behati und Alessandra frisch in den Tag.

Kurz und knapp: Beinfreiheit

Nicht nur für Celebrities, sondern auch für die zeltenden Festivalgänger sind Jeansshorts in allen Längen und Schnitten das absolute Must-have. Die praktische kurze Hose lässt sich mit luftigen Häkeltops, Shirts der Lieblingsband oder löchrigen Strickpullovern kombinieren – Sandalen passen genauso gut wie Sneakers oder Gummistiefel. Ein echtes Allround-Talent, das auch in unserem Kleiderschrank schon auf den heimischen Musiksommer, mit Gurtenfestival oder Open Air St. Gallen, wartet. Immerhin wissen wir jetzt, wie wir sie am besten tragen, denn Coachella macht’s vor.

14. April, Constanze Bilogan

Mehr Impressionen

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Trendzoom

Green Piece(s)

Warum Indiana Jones anhimmeln, wenn man in den neuen Khaki-Teilen genauso gut aussieht – wenn nicht sogar besser. Auch in dieser Saison bedienen sich Designer wie Alessandro Dell'Acqua, Sonia Rykiel oder Ralph Lauren kühner Tarnfarben und zeigen, wie wandlungsfähig diese sein können.

Durch und durch feminin

Alessandro Dell'Acquas Credo für N°21 ist femininer Military-Chic. Streng wirkende Teile wie ein Etuikleid lockert er mit einem weissen Kontrastkragen und geknotetem Taillengürtel auf. Senfgelbe Peeptoes aus Satin komplettieren den Look und bilden einen gelungenen Gegensatz zum dunklen Khakigrün. Unser Tipp: Statt Kleid kann man auch zum Playsuit greifen. Nudefarbene Monks dazu und das Outfit wird im Handumdrehen bürotauglich.

Klasse Tarnung

Für den erfolgreichen City-Streifzug hält es Designer Ralph Lauren betont klassisch und weckt mit Safari-inspirierter Ready-to-wear unseren Jagdinstinkt. Im Repertoire: elegante Shorts, fliessende Trench-Mäntel, schimmernde Sommerpullis und natürlich Hüte mit breiter Krempe. Details wie Glanzeffekte oder weisse Styling-Partner (etwa eine helle Jeans zum grünen Utility-Hemd) verleihen den Ensembles aus Khaki und Olive eine lässige Note.

13. April, Michelle Wenzel

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Spotlight

Fest geschnürt …

… wird der neue Trend des Frühlings, der uns entfernt an pompöse Roben aus dem 18. Jahrhundert erinnert. Die klassischen Schnürungselemente finden wir jetzt als Verzierung an Oberteilen, Kleidern und auch Hosen – verführerisch und mit Vintage-Effekt zugleich.

Givenchy, Louis Vuitton oder Gucci – sie alle prägen den neuen Look: Schnüre sind die neuen Knöpfe auf zarten Blusen und Tuniken im Hippie-Stil. Manchmal werden sie sogar mit kleinen Troddeln versehen, die dem Kleidungsstück echtes Ethno-Feeling verleihen. Wie werden die geschnürten Lieblingsteile kombiniert? Nun, das kommt darauf an, ob wir die Karte der Verführerin spielen oder doch entspannt auf dem Teppich bleiben wollen: Auf Beutezug wagen wir uns daher an den Komplettlook in schwarz, mit geschnürter Bluse, einer hochgeschnittenen, hautengen (Leder-)Hose und sexy Stiefeln – wie hier bei Givenchy – ein Taillengürtel rundet das Outfit ab und betont den spektakulären Ausschnitt. Für den nächsten Strandurlaub wählen wir ein flatterndes Kleid mit farblich abgesetzter Schnürung, das luftig leicht beim Laufen mitschwingt. Keilsandaletten, Basttasche und Hut dazu und wir fühlen uns wie eine Mischung aus Gypsy und Jetsetter zugleich.

10. April, Sara Bongiovanni

© adidas
Story

adidas Climachill: Coole Sensation

Wir lieben den Sommer und wir lieben die Sonne – das Training bei Hitze fühlt sich jedoch oft anstrengender an und es fällt uns schwer die volle Leistung zu bringen. Und genau da kommt die revolutionäre CLIMACHILL-Technologie von adidas ins Spiel.

Diese vereint alle Eigenschaften, die dafür sorgen, den Körper angenehm kühl und trocken zu halten. Das Trainingstop gehört zur neuesten Generation der CLIMACHILL-Reihe und garantiert dank luftdurchlässigem Material mit kühlenden 3D-Aluminium-Punkten und Titan-Fasern ein ideales Feuchtigkeitsmanagement während des Trainings. Mit dem speziellen FORMOTION-Schnitt passt sich das Shirt jeder Bewegung an und bietet optimalen Tragekomfort.

Adidas-Experte Dr. Maarten Hupperets erklärt, warum die optimale Körpertemperatur für Athleten aller Leistungsklassen so wichtig ist: «Als Reaktion auf die sportliche Belastung im Zusammenhang mit einer warmen Umgebungstemperatur erhöht sich der Stoffwechselbedarf und die reguläre Körpertemperatur kann um bis zu 3 °C ansteigen. Also muss der Sportler vermehrt Energie aufwenden, um überschüssige Wärme zu verlieren.»

Für alle, die beim Training im Sommer richtig Gas geben wollen, ist es daher sinnvoll, den Körper durch die hochfunktionalen Materialien der CLIMACHILL-Technologie beim Temperaturausgleich zu unterstützen.

9. April, Dinah Berger

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Top 3

Die Jackentrends im Frühling

Warm, dann wieder kühler, strahlender Sonnenschein, im nächsten Moment Regen: willkommen im April! Wir lassen uns davon jedoch weder die Laune, noch den Look vermiesen und küren diese drei Jacken zu unverzichtbaren Allzweckwaffen gegen frühlingshafte Wetterkapriolen.

Der Klassiker

Der Trenchcoat leistet unserem Outfit bei Wind und Wetter nonchalant Schützenhilfe – ob elegant zum Rock oder lässig zur Culotte kombiniert, offen und mit gekrempelten Ärmeln oder locker gebunden getragen. Der einstige Soldatenmantel zeigt sich an der Fashion-Front jetzt von seiner sanften Seite: in weichfliessender Silhouette und hellen Beigetönen.

Die Lässige

Mit 90s Feeling und sportlicher Note bringt die Bomberjacke vor allem feminine Looks auf Überflieger-Kurs. Unifarben oder bunt gemustert, wir können dem derben Charme des Fliegermodells nicht widerstehen und tragen es wie Streetstylerin Dasha Gold: mit geschoppten Ärmeln als coolen Bruch zu Midirock und High Heels.

Die Robuste

Wer sagt, praktisch könne nicht gleich schick sein? Nachdem uns Miuccia Prada bereits im letzten Herbst von der Strassentauglichkeit der Regenjacke überzeugt hat, bedienen wir uns auch im Frühjahr dankbar ihrer zweckmässigen Vorzüge. Um jeglichen Friesennerz-Klischees vorzubeugen, lassen wir die Gummistiefel jedoch weg und setzen vielmehr auf elegante Kontraste.

8. April, Léa Estruch

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Style watch

Die wunderbare Welt der Elena Perminova

Das russische Model scheint in einer Märchenwelt zu leben: Verheiratet mit dem Millionär Alexander Lebedev – seines Zeichens Eigentümer des «Independent» und «London Evening Standard» – ist sie unverzichtbares Gesicht der Front Rows, zählt einige der einflussreichsten Menschen dieses Planeten zu ihren Freunden und als wäre das noch nicht genug, sind Streetstyle-Fotografen ständig auf der Suche nach ihr. Elena ist eine richtige Modeikone, schauen wir mal warum:

Königin des Glam Chic

Die 28-jährige Mutter dreier Kinder hat einen romantischen Stil. Bereits zwei Monate nach der Geburt ihres letzten Kindes ist sie schon wieder Top in Form und unterstreicht ihre Wahnsinnsfigur mit Palazzo-Hosen, die in der Taille sitzen, und transparenten Blusen mit Spitzenverzierung. Ihren Stil belebt Lena – so nennen sie ihre Freunde – mit der Auswahl auffälliger Stoffe oder Muster, wie hier mit einem Allover-Print in verschiedenen Blautönen. So versieht sie klassisch glamouröse Outfits stets mit einem kleinen Twist. Auch mit ihren Accessoires weiss Elena Akzente zu setzen: Ganz besonders gefällt uns dabei der grosse Käfer, der den tiefen V-Ausschnitt ihres bordeauxroten Kleides kunstvoll verziert – sie trug das grossartige Outfit zur Fashionshow von «Pringle of Scotland». Bei der nächsten Gelegenheit werden wir auf jeden Fall zum Oversize-Blazer greifen und damit unsere Abendgarderobe angenehm auflockern, nudefarbene Sandaletten und leuchtend rote Pediküre runden den Look à la Elena ab.

7. April, Amanda Valle

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Trendzoom

Über den Dingen schweben

Diese Saison tragen wir dick auf! Und zwar nicht im Gesicht mit einer Extraportion Make-up, sondern an den Füssen: Dicke Plattformsohlen sind überall und haben unser Herz erobert! Ballerinas und Mokassins weichen den ausgefallenen Plateau-Schuhen, mit denen wir in luftige Höhen emporsteigen!

So funktioniert der Trend

Stella McCartney hat mit ihren schweren Schuhen schon in der letzten Saison Massstäbe gesetzt, aber die auffällige Sohle hält sich weiterhin wacker im Vordergrund der Modewelt! Vergessen wir den Spice Girls-Gedächtnislook mit unförmigen Plateau-Bausteinen, versteckt unter extra weiten «Trompetenjeans»! Dieses Jahr zeigen wir unsere neuen glamourösen Begleiter gerne und mit Stolz: Wir tragen ihn zu Röcken, Kleidern oder eleganten 7/8-Hosen und zeigen Knöchel. Gleichzeitig verfeinert der Plattformschuh unsere Silhouette und macht sich ausgesprochen gut auf dem Dancefloor!

2. April, Léa Estruch

 
Dresscode

Neue Impulse

Blauer Himmel, grüne Wiesen und Sonnenschein: Der Frühling ist da und zieht uns quasi magisch nach draussen. Jetzt ist die perfekte Saison, um an der eigenen Form zu arbeiten und neue Lauf-Ziele zu setzen – ob persönliche Bestzeit beim Volkslauf oder der erste Marathon.

Farbe bekennen

Ob Hobbyläufer oder Marathonanwärter, mit leuchtenden Farben und auffälligen Prints machen wir in dieser Saison bei jedem Training eine gute Figur. Unser Outfit-Tipp: Eine leichte Neon-Laufjacke zum luftigen Shirt und Tights mit grafischem Muster tragen. Die Print-starken Funktionswunder geben dem Outfit das gewisse Etwas und können sich im Sommer auch in Kombination mit Sport-BH sehen lassen. Atmungsaktive Materialien, die Feuchtigkeit nach aussen transportieren und die Körpertemperatur ausgleichen, sorgen für ein angenehmes Laufgefühl.

Das Outfit steht und fällt mit den passenden Laufschuhen. Je länger die Laufstrecken und je härter die Untergründe, desto stärker sollte auf eine ausreichende Dämpfung geachtet werden. Kurzstreckenläufer profitieren von Laufschuhen aus der Kategorie Leichtigkeit. Sie sind ideal für Intervall- und kurze Dauerläufe.

Leistung steigern – so geht’s

So sehr Läufer die Routine auch lieben – entscheidend für den Leistungskick ist die Variation im Trainingsplan. Egal, für welches Ziel man trainiert, es lohnt sich das Tempo ein-, zweimal die Woche anzuheben. Mit einem einfachen Fahrtspiel können Läufer Variation in ihr Training bringen. Nach Lust und Laune werden hier auf der alltäglichen Laufrunde kurze Strecken in höherem Tempo absolviert. Die nächste Kreuzung oder der nächste Baum können als Orientierung für die Intervall-Länge dienen. Das Beste daran? Schon kurze Trainingseinheiten bringen den Stoffwechsel richtig in Schwung und sorgen für eine erhöhte Fettverbrennung, auch nach dem Training.

1. April, Dinah Berger

© Dorothy Perkins
Label To Watch

Im Namen der Rose

Wenn das Label nach einer Rosenart benannt ist, können die Geschäfte ja nur blühend laufen. Seit 1919 steht das britische Label Dorothy Perkins für zeitgemässe, junge Kreationen. Um uns noch mehr Lust auf die Sonnen-Saison zu machen, gibt es jetzt statt roter Rosen die neuen «Style Heroes» – allen voran die 7/8-Hose.

Tritt mal kürzer!

Kaum zu glauben, aber in den 50er Jahren galt es tatsächlich als skandalös, Caprihosen oder ähnliche knöchelfreie Modelle zu tragen. Zu provokant und zu sexy für die damaligen Sittenwächter, bis Frauen wie Audrey Hepburn, Sophia Loren oder Anita Ekberg das Corpus delicti schliesslich doch salonfähig machten. 2015 hat sich die «Tragen oder nicht tragen»-Debatte zum Glück erledigt. Ob in der körperbetonten Jeggings-Variante, aus lässigem Denim, in Knallrot, mit Blütenprint oder edlen Bundfalten: 7/8-Hosen sind echte Stilhelden und Allround-Talente. Typisch französisch tragen wir das Must-have zum leichten Baumwollrolli, zur lockeren Print-Bluse geht es damit zum Date und kombiniert zum T-Shirt und Kimonojäckchen sogar ins Büro.

Absatzstark: das passt dazu

Um den femininen Sommer-Look perfekt zu machen, fehlt natürlich noch das richtige Schuhwerk. Ganz klarer Favorit sind spitze Pumps in allen erdenklichen Farben und Mustern. Wichtig hierbei ist nur, dass das Outfit nicht zu wild wird. Gerade beim Mustermix kann durch den Fokus auf eine Grundfarbe eine gewisse Ruhe beibehalten werden – etwa ein Blütendruck in Rosa zur gleichfarbigen Hose.

31. März, Michelle Wenzel

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Tragt mehr Obst

Obst gehört unverzichtbar zu einer bewussten Lebensweise – das wissen wir ja inzwischen alle, immerhin werden uns Superfood-Smoothies und Rohkost-Diäten zur Genüge aufs (high-carb) Brot geschmiert. Nun gibt es Früchte & Co. auch zum Anziehen! Das ist auf jeden Fall gesund für den Stil und die ausgelassene Frühlingsstimmung. So funktioniert der fruchtig-süsse Trend.

Fruity Business

Besonders angetan hat es uns in diesem Jahr die Ananas, es ist aber auch eine sympathische Frucht, oder? Wir lieben den exotischen Print in allen Farben und Formen: als Allover-Druck auf Tops und T-Shirts oder als einzelnes Motiv auf Pullovern und aufgenäht auf Espadrille-Slippers. Der Fantasie und Kombinationsfreude sind keine Grenzen gesetzt.

Am besten wirkt das Obst als Highlight zu schlichten, hellen Outfits. Ein Pullover mit Bananen-Applikation, wie der von Markus Lupfer, zur weißen Hose und Sandaletten mit Keilabsatz – fertig ist das perfekte Business-Outfit für frühlingshafte Tage im Büro.

Mit lockeren Oberteilen (hier von Wildfox) kommt dagegen Festivalstimmung auf! Wir kombinieren kurze Tops mit Shorts, Fransenkimono und Sneakers für das Wochenende auf dem Zeltplatz und Konzerte unserer Lieblingsband. Ein Obstsalat zum Essen dazu und schon fühlen wir uns unverschämt gesund und zugleich extrem cool!

30. März, Constanze Bilogan

 
Story

Superstar! Supercolor! Supercool!

«My adidas and me, close as can be, we make a mean team, my adidas and me…» Wird ein Schuh von Musikgrössen wie Run DMC besungen, hat er es geschafft: Er ist in die heiligen Hallen der Fussbekleidung emporgestiegen.

Der adidas Originals Superstar ist ein Kult-Sneaker unter den Sportschuhen, immerhin begegnet er uns auf der ganzen Welt und ist bei Celebrities, Cool Kids und Sneaker-Fans gleichermassen beliebt - in den 70ern wurde er sogar von NBA-Spielern getragen! Mit seinen 45 Jahren ist er damit zwar schon älter, als so manche seiner Träger, wird aber regelmässig neu erfunden und immer jüngeren Generationen zugänglich gemacht.

Pharrells neuester Streich

Für sein aktuelles Projekt hat adidas den umtriebigen Pharrell Williams ins «Team Superstar» geholt, der für das neueste Makeover des Sneaker-Klassikers kräftig den Farbeimer schwingt. Gleichzeitig wird auch die Modellbezeichnung «Superstar» neu interpretiert: Als wahrer Superstar lassen wir uns unseren Stil nicht von anderen vorschreiben und gehen keine Kompromisse ein. Das müssen wir auch gar nicht, denn das neue «Supercolor Pack» des adidas Originals Superstar kommt in 50 Farben! Pink, Blau oder doch Army-Grün – warum nicht gleich alle? Für jede Laune und jedes Outfit die richtige Farbe!

Während der Superstar komplett in Farbe getaucht wird, büsst er allerdings nichts von seinem altbewährten Look ein: Gummikappe und charakteristische Streifen erfreuen uns auch weiterhin. Und während wir noch von den unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten des Sneakers träumen, gibt es noch eine gute Nachricht: Alle 50 Farben des adidas Originals Superstar Supercolor Pack gibt es hier! Auf die Plätze, fertig, LOS – oder in Pharrells Worten: «Come get it, Bae!»

27. März, Constanze Bilogan

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Cool mit Kragen

Wir finden ihn auf der Strasse, auf dem Runway, oder auch irgendwo in einer verstaubten Ecke unseres Kleiderschranks: den weissen Rollkragenpulli. Mit dem richtigen Styling können wir dem altmodisch angehauchten Stück allerdings richtig Klasse verleihen. Egal, wonach wir uns fühlen – Bibliothekarinnen-Look oder doch Haute Hippie – ein weisser Rolli ist das Must-Have für den Frühling.

Lindas Look

Die niederländische Bloggerin und Gewinnerin des Zalando Blogger Awards Linda Tol vereint gleich mehrere Trends in einem Outfit. Der weisse Rolli ist dabei nicht nur eine unkomplizierte Ergänzung des Looks, sondern lässt sich ausserdem perfekt zur Trendfarbe der Saison kombinieren: Lindas eisblaues Fendi-Ensemble erlaubt den tiefen Einblick auf die weisse Brust und damit mal nicht auf die sonst so gerne gewählte Bluse. Linda, die für ihren androgynen Stil bekannt ist, verleiht dem Outfit mit pinkem Lippenstift und einer geometrischen Sonnenbrille den Wow-Effekt.

Frische Details

Rollkragenpullover sind nicht nur die beste Wahl für den Übergang, wenn es uns im dünnen Top noch etwas frisch um die Brust wird, sondern rücken auch unsere liebsten Sommerkleider in greifbare Nähe! «Harper’s Bazaar»-Redakteurin Veronika Heilbrunner macht den neuen Look vor: Mit dem weissen Rolli verleiht sie ihrem 70s-Blumenkleid eine frische Note und verhindert so einen überstylten Auftritt. Dazu tragen natürlich auch die schwarzen Sneakers bei, die sie für einen gekonnten Stilbruch kombiniert. Chapeau!

26. März, Iris Molenaar

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STORY

Modemutig: Iris Apfel

Ohne Frauen wie sie wäre die Modewelt wohl nur halb so aufregend. Ja, man könnte sogar sagen, Fashion wäre langweilig. Doch zum Glück gibt es sie, die Exzentrikerinnen, die Frauen, die statt Konventionen ihren eigenen Regeln folgen. Wie Iris Apfel eben – amerikanische Designerin, Geschäftsfrau und Stilikone. Am 29. April kommt die Dokumentation «Iris» von Albert Maysles in die Kinos. Grund für uns, die Stilprinzipien der Frau Apfel genauer zu betrachten.

Persönlicher Stil kommt von innen

Iris Apfel ging schon immer ihren eigenen Weg, beugte sich nie einem Modediktat und begeistert seit mehr als 50 Jahren mit ihren skurrilen Looks aus lauten Mustern und Farben, jeder Menge Schmuck und ihrem Markenzeichen – der übergrossen Brille und dem kräftigen Lippenstift. Ihr Tipp: «Sei glücklich statt gut gekleidet. Ich sehe lieber unkonventionell aus und fühle mich dabei wohl, als andersherum.»

Sei offen und experimentierfreudig

«Wenn du dich ausprobieren möchtest, tu es – niemand wird dich verhaften, nur weil du den falschen Rock trägst.» Auf charmante Weise macht der New Yorker Paradiesvogel, der bereits für das Weisse Haus arbeitete, deutlich, dass man mit Mode in allererster Linie Spass haben sollte. Denn um den eigenen Look wirklich finden zu können, muss man sich selbst kennenlernen und mit den eigenen Vorlieben experimentieren – egal, bei wem man damit aneckt.

Stil ist Attitüde, Attitüde, Attitüde

Und davon hat die Modeikone reichlich. Mit ihren 93 Jahren beweist uns Iris Apfel immer noch, dass es irrelevant ist, wie man gekleidet ist: Denn wenn die Einstellung nicht stimmt, dann hilft auch das schönste Outfit nichts. Und von diesem entspannten Ansatz schneiden wir uns doch gern eine Scheibe ab.

25. März, Michelle Wenzel

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Jenna Lyons: She’s got the look

Eine Frau wie J.Crew-Creative-Director Jenna Lyons zu übersehen ist unmöglich – und das liegt nicht nur an ihrer Körpergrösse von 1,80 m. Mit ihrem überragenden Stilmix, der markanten Brille und den roten Lippen gehört sie zu den coolsten Powerfrauen der Modebranche. Ihr Look: immer auf den Punkt. Wir haben Jennas Style-Code entschlüsselt.

Eine Frage der Proportionen

Statt ihre Modelmasse zu verstecken, akzentuiert Jenna Lyons diese ganz bewusst. Ob zur lässigen Jeans in 7/8-Länge oder zur eleganten Cigarette Pants – ohne High Heels trifft man die Kreativdirektorin auf den Strassen New Yorks erst gar nicht an. Auch bodenlange Maxiröcke weiss sie mit hohen Schuhen, 300 Paar soll sie mittlerweile besitzen, gekonnt in Szene zu setzen. Für den perfekten Styling-Kontrast sorgen maskuline Hemden und schlichte T-Shirts.

Reine Männersache? Jennas Tomboy Chic

Die wichtigste Grundlage eines jeden Looks der 46-Jährigen sind von der Männermode inspirierte Teile, die mit klassischem Schnitt bestechen und durch Elemente wie Foulard-Prints, Metallic-Töne oder knallige Farben ihren femininen Anstrich erhalten. So kleidet sie sich nicht nur fürs Büro, sondern auch für öffentliche Events. Ein Look in typischer Lyons-Manier? Bedruckte Anzughose zur lockeren Bluse tragen, einen Blazer lässig über die Schultern legen und spitze Pumps dazu – mühelos, sophisticated und unverkennbar Jenna.

24. März, Elseline Tolhoek

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Neues wagen

Ein klassisch blau-weisses Ringelshirt – in Gedanken sitzen wir mit Zigarette und Espresso in Paris im Café oder segeln im maritimen Look in die Ferne... Alles schön und gut, diesen Frühling allerdings verzichten wir auf den Segeltörn, sonnen uns in unserer eigenen Ausstrahlung und setzen auf den grossen Auftritt in knalligen Streifen. Verstecken war mal – und ganz im Sinne des obligatorischen Frühjahrsputzes haben auch wir uns kernsaniert und sind bereit, es der Welt zu zeigen! #iamready

Klare Statements

… wie könnten wir diese besser setzen, als mit einer aufregenden Mischung aus knalligen Farben und geometrisch breiten Streifen?! Dabei lieben wir die Unregelmässigkeit sowohl in Schnitten als auch Mustern – Streifen dürfen sich gerne überlappen oder gegeneinander versetzt sein. Hauptsache, es gefällt und macht Spass! Dabei liegt der Schlüssel zum Look in möglichst grossen Kontrasten – egal, ob wir uns für eine schwarz-weisse Kombination oder Streifen aus einer Farbfamilie entscheiden, so wie Cate Blanchett in ihrem Wahnsinns-Kleid.

Ein leuchtender Neuanfang für Laune und Ego, der uns mit Frische verzaubert!

23. März, Constanze Bilogan

© gx by Gwen Stefani
Story

GX by Gwen Stefani

Leise Töne anschlagen? Bei Gwen Stefani Fehlanzeige. Parallel zur Musik lebt die No-Doubt-Frontfrau ihre kreative Ader als Designerin weiter aus: Nach Mode für ihre Labels L.A.M.B. und Harajuku Lovers folgt mit «GX by Gwen Stefani» jetzt eine Schuhkollektion. Diese ist jetzt europaweit exklusiv bei uns erhältlich.

«Die Styles sind nicht nur hip und trendy, sondern versprühen dabei auch eine gewisse Attitüde», schwärmt Gwen von der Kollektion, die ihren persönlichen Stil mit detailverliebten Designs und ausdrucksstarken Farben auf den Punkt bringt. Markantes Color-Blocking in Schwarz-Weiss wird von leuchtenden Neon-Nuancen ergänzt, extravagante Cut-Outs und Ethno-Elemente verleihen den High Heels besonderes Flair. Typisch Gwen eben. Der Clou: Die Schuhe sind aus ausschliesslich veganen Materialien gefertigt. Damit trifft die dreifache Mutter einmal mehr den richtigen Ton. Apropos: Gwens drittes Soloalbum – produziert mit ihrem «The Voice»-Kollegen Pharrell Williams – soll ebenfalls noch in diesem Jahr erscheinen.

18. März, Ulrike Stolpe

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Zurück in die Zukunft

Die Latzhose – einstige Freizeitkluft der Mario Brothers und Peter Lustigs – findet ihren Weg ins Jahr 2015. Bisher wurde das 90er-Jahre-Relikt eher stiefmütterlich behandelt, doch Stilmusen wie Pernille Teisbæk und Poppy Delevingne holen es aus der Versenkung und beweisen, wie cool man das Piece jetzt tragen kann.

Weniger ist mehr

Die dänische Bloggerin Pernille Teisbæk ist für ihren guten Geschmack bekannt und schafft es mühelos, «Aussenseitern» der Mode einen modernen Look zu verpassen. Ihr Geheimnis: «less is more», gepaart mit einem Hauch Avantgarde. Die Latzhose wählt sie daher in dunkelblauem Leder statt Denim und setzt auf einen lockeren Schnitt. Minimalistische Stiefeletten und ein weicher Rollkragenpullover komplettieren das Outfit. Witziges Detail: ein farbiges Bandana, das sie spielerisch als Halstuch umfunktioniert.

Woodstock-Feeling

Bereits in den letzten Saisons hat sich die kurze Variante der Latzhose als unverzichtbarer Begleiter für Konzerte und Festivals bewährt. Hier darf das Styling dann auch gern etwas bunter ausfallen: Tank- oder Crop-Tops in frischen Farben und wilden Prints, sportliche Rucksäcke oder lässige Umhängetaschen und jede Menge Schmuck machen den Style partytauglich. An die Füsse gehören natürlich bequeme Turnschuhe, damit man ganz easy die Tage (und Nächte) durchtanzen kann.

17. März, Amanda Valle

© Buffalo
Label to watch

Girl Power – mit Buffalo

Wer hatte sie nicht? Die klobigen Plateauschuhe aus den 90ern, die uns mit halsbrecherischer Höhe eine ganz neue Perspektive verschafften. Die Rede ist von Buffalos. Mittlerweile ist das deutsche Schuhlabel den einstigen Kult-Boots entwachsen und längst zur Anlaufstelle modebewusster Frauen geworden. Mit frischen Farben und luftigen Silhouetten läutet die Marke eine neue Beinfreiheit ein. Wir stellen vor.

Fit für den Frühling

Grosse Trendthemen der F/S-Kollektion sind Pastell- und Knallfarben, Cut-Outs sowie Plateausohlen. Klassische Pumps etwa laden dank pastelliger Lackcouleur, moderner Reptilienprägung und spitzen Kappen zum Flanieren in der Sonne ein. Hochgekrempelte Jeans und eine weisse Bluse dazu, fertig ist ein femininer Everyday-Look, der auch super im Büro funktioniert. Zu Culottes und Kastentop werden die High Heels schnell zum Party-Statement und bekommen in der Metallic-Variante den extra Glam-Appeal.

Wer es bei der Schuhwahl flacher mag, setzt auf Ballerinas à la Audrey Hepburn. Die können schlicht in Schwarz, Weiss oder Creme zu Cigarette-Pants und Streifen-Shirt kombiniert werden oder in knalligen Bonbonfarben lässig zu Boyfriend-Jeans und Print-Top.

Und ja, auch die Plateausohle ist zurück – jedoch weniger dramatisch als in den 90ern. Vor allem an Keilsandaletten findet diese reissenden Absatz und sorgt im Mix zu Schlaghose und Tunika für einen unangestrengt-coolen Seventies Chic.

10. Dezember, Ulrike Stolpe

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Backstage

Pariser Modewoche

Mit mehr als 90 Defilees schloss Paris gestern den Modewochen-Reigen – und manifestierte sich dank spektakulärer Kollektionen, Hollywood-Stars auf dem Catwalk und Karl Lagerfelds neuester Extravaganz einmal mehr als Höhepunkt der Prêt-à-porter-Schauen.

Paris zieht an …

Parallel zur Eröffnung der «Jeanne Lanvin»-Retrospektive im Palais Galliera (läuft noch bis 23. August), blickte Lanvin-Designer Alber Elbaz auf seine marokkanischen Wurzeln zurück und liess folkloristische Elemente in die opulenten Looks einfliessen. Die hippieske Ethno-Allure sah man auch bei Dries Van Noten, Isabel Marant und Chloé. Balmain’s Olivier Rousteing zelebrierte – vor den Augen einer frisch erblondeten Kim Kardashian in der Front Row – einen Rausch markanter Formen und kräftiger Farben, die diesmal stärker an die allgegenwärtigen Siebziger Jahre angelehnt waren. Raf Simons schaute für Dior noch weiter zurück und zeigte zu den aus seiner Haute-Couture-Kollektion bereits bekannten Vinyl-Overknees A-Linien-Silhouetten und Prints im Stile der Sixties. Nicolas Ghesquière dagegen ging für seine dritte Louis-Vuitton-Kollektion auf Entdeckungsreise, die uns angesichts voluminöser Polarfuchs-Mäntel bis an den Nordpol bringen könnte.

… und weiss zu überraschen

Nach dem Chanel-Supermarkt und -Boulevard lud Karl Lagerfeld diesmal in die «Brasserie Gabrielle», wo zuvorkommende Garçons den 97 Models in ihren karierten Tweed-Ensembles und transparenten Sixties-Kleidchen stilecht Café au lait servierten. Für noch grösseres Aufsehen sorgte jedoch die Valentino-Show – zum einen mit einer beeindruckend modernen Interpretation der für das Modehaus typischen langen Kleider, zum anderen mit dem PR-Auftritt der «Zoolander 2»-Stars Ben Stiller und Owen Wilson, die unter grossem Jubel das Defilee beendeten. Überrascht haben auch noch einige andere, und zwar mit ihren Debütkollektionen: John Galliano setzte die rebellische Ready-to-wear-Linie von Maison Martin Margiela mit «kalkulierter Imperfektion», wie er es nannte, und expressiven Glamrock-Entwürfen fort. Guillaume Henry kleidete die Nina-Ricci-Frau in zarte Spitze und schimmernde Mäntel, während seine Nachfolger bei Carven, Alexis Martial und Adrien Caillaudaud, cleanen Sixties-Silhouetten dank monochromer Farbgebung sportlichen Appeal verliehen. Nahtlos knüpfte Nadège Vanhee-Cybulski mit geradlinigen Schnitten und edlen Leder-Pieces an die zeitlos-elegante Ästhetik von Hermès an. Merci, Paris!

12. März, Léa Estruch

Mehr Impressionen

© Converse, Getty Images
Story

Einer für Alle: der Chuck Taylor All Star

Zeig mir deine Chucks und ich sage dir, wer du bist. Dass die legendären Sneakers von Converse mehr als nur schnödes Fussbeiwerk sind, wissen wir spätestens, seit Mick Jagger darin heiratete oder Kurt Cobain in ihnen zur Ikone des Grunge wurde. Sie sind Kult. Besitzen Persönlichkeit. Erzählen eine Geschichte und sind damit das Spiegelbild ihrer Träger. Und um diese dreht sich die aktuelle Kampagne «Made By You», die den fast 100-jährigen Werdegang des Chuck Taylor All Star und seiner Begleiter feiert.

Made By You

«Die Fans von Chuck Taylor sind diejenigen, die ihn zum Aushängeschild ihrer kreativen Selbstdarstellung gemacht haben», erklärt Ian Stewart, Vice President of Global Marketing, den Antrieb hinter der Kampagne. Es geht um das Wir, das Du, das Ich. So zeigt «Made By You» über 100 Portraits von getragenen Chucks, die handbemalt, mit Nieten versehen oder vollkommen verschlissen die Geschichte der Träger dahinter erzählen. Von «normalen Menschen» bis hin zu bekannten Persönlichkeiten wie Musikerin Patti Smith oder Pop-Art-Künstler Andy Warhol – sie alle sind Teil der weltweit angelegten Kampagne, die mit Ausstellungen in Städten wie Berlin, London oder Beijing lanciert wird.

11. März, Michelle Wenzel

© Getty Images
Dresscode

Schluss mit Bindungsangst …

… sagen die Designer und knüpfen in ihren Frühjahr-/Sommerkollektionen zarte Bande – mit überlangen Gürteln, schmalen Kordeln oder gar Pullovern, die einen Look im Handumdrehen akzentuieren. Wir erklären, wie es geht.

Bei N°21 dient ein derber Ledergürtel als markantes Gegengewicht zum Bleistiftrock aus zarter Spitze. Das lange Ende wird dabei in einem lockeren Knoten um den Gürtel geschlungen und hängt seitlich herab. Unser Tipp: Männermodelle haben hierfür die perfekte Länge. Auch weite Silhouetten lassen sich auf diese Art geschickt modellieren. Marnis fernöstlich inspiriertes Kimonokleid etwa wird mithilfe einer in der Taille geknoteten Kordel auf Figur gebracht. Wer einen stärkeren Sanduhr-Effekt erzielen möchte, wählt dafür einen breiteres Modell, wie den miederähnlichen Taillengürtel. Für den Pullover, der uns jetzt tagsüber schnell zu warm wird, hat Hermès eine simple Lösung parat: Wir binden ihn unangestrengt – allerdings nicht preppy über den Schultern, sondern im Stile der 90er nonchalant um die Hüften.

10. März, Sara Bongiovanni

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Dresscode

Power Stripes

Einst zierten sie die Arbeitskleidung der bretonischen Fischer, heute sind Streifen modisches Multitalent – von maritim bis minimalistisch. Designer Joseph Altuzarra geht für S/S15 sogar noch einen Schritt weiter und macht den zweitfarbigen Musterklassiker bürotauglich. So funktioniert der moderne Power Look.

Ringel sind zum Brechen da

Und im Office gehen wir damit jetzt aufs Ganze. Die Erfolgsformel: Querstreifen kombiniert zu Längsstreifen. So bekommt der Look eine spannende Stildynamik, wie New Yorker Liebling Joseph Altuzarra mit asymmetrisch gestreiftem Bleistiftrock und lockerer Hemdbluse in senkrechter Linienführung beweist. Verschiedene Breiten der Ringel sowie die reduzierte Schwarz-Weiss-Tonalität unterstützen den grafischen Effekt des Outfits. Bei der Frage nach Accessoires gilt weniger ist mehr. Schmuck daher dezent halten und je nach Belieben feminine Flats oder Mules in Nude dazu stylen.

Tipp: Wer auf Farbe nicht verzichten möchte, macht es wie Einkäuferin Tiffany Hsu und wählt das Streifendesign im edlen Farbtrio aus Dunkelblau, Bordeaux und Weiss.

9. März, Michelle Wenzel

© Aldo
Label to watch

Finde die Richtigen – mit Aldo

Auf der Suche nach der besseren Hälfte spielt Aldo im Frühjahr/Sommer Matchmaker. Die Rede ist natürlich von den passenden Schuhen. Unter dem Motto #Perfectpair bietet die kanadische Marke eine Vielzahl unwiderstehlicher Modelle für jede Situation wie Gefühlslage – von coolen Flats bis sexy Heels.

Spitze Ballerinas etwa tragen wir zu Rock und Blazer ins Büro, flache Riemchensandalen oder bequeme Wedges zum Blusenkleid beim Picknick im Park. Wenn wir in der City einen Milchshake trinken gehen, setzen wir auf lässige Sneakers oder Slipper, die unangestrengt zu Jeans und Sommer-Trench kombiniert werden. Am Abend sind ultrafeminine High Heels unsere unverzichtbaren Begleiter: Ob die «Frantom»-Sandalette mit coolen Cut-Outs oder der «Allum»-Bootie mit raffinierten transparenten Einsätzen, die Beinverlängerer sind eine wahre Wunderwaffe für das Selbstbewusstsein. Denn längst wissen wir: Schuhe sind mehr als ein Accessoire – sie sind ein Statement.

6. März, Ulrike Stolpe

© Getty Images
Style Watch

Scarlett Johansson in neuem Glanz

2014 war ein einschneidendes Jahr für Scarlett Johansson: Sie ist Mutter geworden, hat ihren 30. Geburtstag gefeiert und still und heimlich ihren französischen Lebensgefährten Romain Dauriac geheiratet. War es seit der Geburt ihrer Tochter Rose Dorothy im September ruhiger um die Schauspielerin geworden, meldet sie sich jetzt lautstark zurück: mit der Gründung einer Girl-Band.

Neuer Lebensabschnitt, neuer Look

Neu ist auch Scarletts Frisur: Die «Lucy»-Darstellerin machte kurzen Prozess und trägt jetzt, Schock, Undercut – doch wir finden, ihr steht‘s. In Sachen Look bleibt Scarlett ihrem Image als «Sexiest Woman Alive», zu dem sie das Esquire Magazin gleich zweimal kürte, treu. So war ihr bei der Verleihung der «Gotham Independent Film Awards» das Mutterglück am strahlenden Lächeln abzulesen, nicht jedoch an ihrer Figur: Nur drei Monate nach der Geburt zeigte sich Scarlett gertenschlank und gewohnt glamourös im sexy Spitzenkleid. Zur Präsentation der neuen Tom-Ford-Kollektion in Los Angeles leuchtete sie im hautengen, goldenen Paillettendress mit den Blitzlichtern der Kameras um die Wette.

Wir sind gespannt, ob wir sie auch bald mit ihrer Band «The Singles» auf der Bühne erleben werden. Dass sie neben schauspielern auch singen kann, hat sie mit dem Karaoke-Auftritt in «Lost in Translation» und ihren gecoverten Tom-Waits-Songs bereits bewiesen. Was uns musikalisch erwartet, formuliert Scarlett so: «Die Idee war, superpoppige Dance Music zu schreiben, […] aber schon ein bisschen ironisch.» Klingt schon mal gut.

5. März, Léa Estruch

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BACKSTAGE

Made in Italy: das war die Mailänder Modewoche

Von der schwangeren Bianca Balti, die für Dolce & Gabbana über den Laufsteg lief, bis hin zu den exaltierten Trend-Prognosen: Die Mailänder Modenschauen sind immer für eine Überraschung gut. Für die Herbst/Winter-Saison 2015/2016 besinnt man sich jetzt wieder auf das Spiel mit Farbe, Formen und Materialität – eine Zusammenfassung.

Mehr ist mehr!

Und damit ist mehr Farbe gemeint. Statt typischen Winternuancen wie Grau und Schwarz erhellen bunte Töne die nächste Saison. Allen voran MSGM: Hier verpassten leuchtende Nuancen wie Pink, Gelb oder Orange den 60er-Jahre-entlehnten Looks eine auffällige Kontur. Jil-Sander-Designer Rodolfo Paglialunga entschied sich für durchdachte Farbkompositionen und grafische Muster, um die minimalistische Formgebung der Kollektion zu ergänzen. Und Miuccia Prada? Die kürte zartes Pastellrosa, Limettengrün, Hellgelb und Eisblau zu ihrem Colour-Code – auch im Mix untereinander.

Strick, Leder & Pelz

Neben dem Hang zur Farbe standen auch Material- und Verarbeitungsqualität im Vordergrund: Die Labels Vivetta und Gabriele Colangelo setzten bei Mänteln und Minikleidern auf teils gefärbten Webpelz, während man bei Fendi auf Patchwork-Effekte zurückgriff und bei Iceberg den Materialmix mit farbigen Lederbahnen und geometrischen Strickmustern interpretierte. Wir sind uns einig: Das war «Made in Italy» at its best!

4. März, Sara Bongiovanni

Mehr Impressionen

© ClemensBilan/GettyImagesforZalando
Interview

Are you ready?

Der Frühling ist da und setzt alle Zeichen auf einen Neuanfang – nicht nur in unserem Kleiderschrank. Wir haben den Start in die neue Saison mit unserem Kampagnenmodel Arizona Muse im Berliner Soho House gefeiert und mit der 26-Jährigen darüber gesprochen, wie und wofür sie sich bereit macht.

Wie startest du in den Tag?

Mein kleiner Sohn Nikko kommt ins Zimmer und weckt mich, wir kuscheln ein bisschen – das ist die beste Art aufzuwachen. Ich bin eigentlich kein Morgenmensch und würde lieber länger im Bett bleiben. Aber ich bin schneller geworden mit dem Aufstehen und darin, Entscheidungen zu treffen. Zum Anziehen brauche ich nur etwas länger als für Haare und Make-up.

Was hast du immer bei dir, wenn du unterwegs bist?

Einen Augenbrauenstift, mein Telefon und meinen Kalender.

Dein Must-have?

Taschen sind sehr wichtig, die richtige Tasche macht das Outfit. Ich mag kleinere Umhängetaschen am liebsten. Momentan liebe ich meine Wildledertasche mit Fransen, das perfekte Teil für den Übergang.

Welchen Star findest du toll?

Ich mag Jennifer Lawrence, sie hat so ein strahlendes Gesicht.

Dein Lieblings-Look für den Sommer?

Ein Kleid aus Seide oder weisser Spitze, wie das mint&berry-Kleid, das ich gerade trage.

High Heels oder flache Schuhe?

Ich mag beides. High Heels trage ich eher phasenweise, mal jeden Tag, dann wieder eine Weile gar nicht.

Was kommt als Nächstes auf dich zu?

Ich suche gerade eine Wohnung in New York, am liebsten ein Stadthaus in Brooklyn. Mein Kopf ist voll mit Tapeten und Teppichen. Mein Wohnstil ist anders als mein Modegeschmack, hier stehe ich auf Holz und Muster.

Das Interview führte Jolanda Smit.

2. März, Ulrike Stolpe

© Paul Smith
Label to Watch

Das Warten auf den Sommer …

… hat zumindest modisch ein Ende. Der britische Designer Paul Smith gibt uns mit der F/S-Kollektion von Paul by Paul Smith einen textilen Vorgeschmack auf den Frühling und weckt mit leichten Stoffen, kunstvollen Prints und einer Prise Wehmut erste Sonnengefühle.

Eine Kollektion wie von der Sonne geküsst

Und das kann man wörtlich nehmen. Viele der Musterstücke sind durch eine Art Sonnendruck (eine besondere Form des Lichtpausendrucks) sowie durch Handmalerei entstanden. Das Ergebnis: Formschöne Prints, die den einfach kreierten Shirtkleidern, maskulin geschnittenen Hemdblusen und geraden Stoffhosen etwas Organisches, Natürliches verleihen und so Leichtigkeit in die Looks bringen. Satte Farben, verspielte Lochstickereien und Häkeldetails verstärken zusätzlich das Sommer-Flair der Kollektion.

Paul Smith, der Designer

Sein Geheimnis? Liegt in der Einfachheit! Seit Mitte der 70er Jahre macht sich der 68-jährige Modemacher mit britisch-extravaganter Ready-to-wear einen Namen. Klassische Schnittkunst, auffällige Farben und Muster sowie unerwartete Details fügt er ganz lässig zusammen. Anfangs noch rein auf Männer spezialisiert, folgt in den 90er Jahren eine Kollektion für Frauen. 2008 lanciert er Paul by Paul Smith: Eine junge Linie, die entspannt das Erbe des Labels mit moderner Print- und Farbvielfalt kreuzt.

27. Februar, Michelle Wenzel

 
Unser Must-have

Ready to run mit Nike

Die Tage werden länger, die Sonne lässt sich wieder häufiger blicken, der Frühling kommt – und uns packt der Sportsgeist. Nichts wie rein in die Laufklamotten und raus zum Run auf deiner Lieblingsstrecke. Natürlich nicht ohne den richtigen Schuh. Ob im Park, auf der Strasse oder im Gelände, Nike hat für jede Running-Routine das passende Modell.

Dämpfung ist das A und O

Entscheidend für die Wahl des Laufschuhs ist die Pronation des Fusses. Damit ist das Abrollverhalten des Läufers beim Aufsetzen des Fusses gemeint. Für Läufer mit normalem Abrollverhalten empfiehlt sich ein Neutral-Schuh, der den Auftritt sanft dämpft, wie der Nike Zoom Pegasus. Manche Läufer neigen zu Überpronation, sprich zum übermässigen Einknicken des Fusses nach innen. Hier ist ein Schuh wichtig, der den Fuss stützt und so für Stabilität sorgt, wie der Nike Lunarglide 6 mit Lunarlon-Technologie und Dynamic Support.

Natural Running

Back to the roots: Das unbeschwerte Barfuss-Feeling bietet der Nike Free. Dank seiner leichten Konstruktion ermöglicht er ein natürliches Abrollverhalten und unterstützt den Läufer bei der Kräftigung der Fussmuskulatur, der Verbesserung der Balance sowie der Bewegungskontrolle.

26. Februar, Ulrike Stolpe

© Warner Music Group
Interview

«Ich richte mich an alle Haters»

Charli XCX hat Punk im Blut: Mit Songs wie «Break the Rules» oder «Boom Clap» mischt die Britin gerade die Popindustrie so richtig auf. Eine Frau mit Ecken und Kanten eben. Wir trafen die 22-Jährige in Berlin und sprachen mit ihr über Schlaghosen, Katy Perry und warum ihr Album «Sucker» ein musikalischer Mittelfinger an alle Zweifler ist.

Hey Charli. Du führst ja echt ein Leben auf der Überholspur. Neue Single («Doing it» mit Rita Ora), Tour mit Katy Perry – sag mir doch mal, wie ist es eigentlich gerade du zu sein?

Ziemlich aufregend. Es passiert so viel: herumreisen, tolle Outfits. Viel Vodka. Aber es macht Spass. Ich hab gerade eine echt gute Zeit.

Hast du je damit gerechnet, dass sich deine Karriere so entwickeln wird?

Nicht wirklich. Ich hab natürlich immer gehofft, dass es so kommen wird, aber damit gerechnet hab ich nicht.

Gerade hast du deine neue Platte herausgebracht. Was war denn die Inspiration dahinter?

Das Album ist ziemlich aggressiv. Als ich daran gearbeitet habe, war ich definitiv sehr wütend. Ich war wütend über die Art, wie ich in der Musikindustrie behandelt worden war und das hat mich dazu gebracht, mehr Punkmusik zu hören, wie The Ramones oder Bow Wow Wow. Das wollte ich auch in meinen Songs widerspiegeln. Ich wollte ein wildes Girl-Power-Album, das auch etwas «bitchy» ist. Und genau das hab ich getan.

Daher auch der Name «Sucker»?

Ich denke, damit richte ich mich an all die Haters. Das fühle ich über einige Leute in der Musikindustrie. Jeder ist so aufgeblasen und wichtigtuerisch. Und darüber mache ich mich quasi lustig. (lacht)

Aber gleichzeitig ermutigst du den Hörer zu mehr Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Sollte das deiner Meinung nach in der Popmusik öfter passieren?

Yeah, definitiv. Ich versuche immer, in meiner Musik so viel Emotion wie möglich zu transportieren. Und wenn sie gut gemacht ist, kann damit auch Popmusik, die eher Plastik ist, grossartig sein. Emotionen sind hier der Schlüssel. Meine Songs sind deswegen so real wie möglich.

Du gehst mit Katy Perry auf Tour. Was hast du denn gemacht, als du davon erfahren hast?

Yayyyy. (jubelt) Ich war sehr aufgeregt, weil Katy Perry cool ist und sie weiss, wie man eine gute Show macht. Und da ich noch nicht so viel in Europa getourt bin, wird das echt eine tolle Sache.

Gibt es denn etwas, das du vor jeder Show machst – quasi so eine Art Ritual?

Champagner trinken. (lacht)

Wer ist denn Charli XCX, wenn sie nicht auf der Bühne ist oder im Rampenlicht steht?

Eigentlich dieselbe. Relativ pessimistisch und engstirnig, aber dennoch nett und witzig. Mit mir kann man viel Spass haben. Ich bin sehr entspannt.

Lass uns doch kurz über deinen persönlichen Style sprechen: Gibt es etwas, das du gerade immerzu tragen must?

Zurzeit steh ich total auf Schlaghosen. Ich hab sie auch in meinem letzten Video getragen («Doing it», Anm. d. Red.). Und sie sollen ja auch gerade Trend sein oder so.

Das macht dich zum Trendsetter.

Oh, gut. (verzieht das Gesicht) Nein ehrlich. Ich interessiere mich nicht so für Mode an sich, ich mag eher Style. Ich liebe Pyjamas, und diese Boots hier (sie zeigt auf ihre Nineties-Platform-Boots) und Lederjacken.

Und zum Abschluss: Welche Frage sollte man dir öfter stellen?

Was für eine Pizza hättest du gerne? Ich bestell die für dich.

25. Februar, Michelle Wenzel

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Dresscode

Helle Freu(n)de

Aus aktuellem Anlass wollen wir hier für Klarheit sorgen: Schneeweisse Jeans – ob in der Skinny-Variante, mit geradem Schnitt à la Nineties oder ausgestellt wie in den Siebzigern – trägt man jetzt auch im Spätwinter. Vorzugsweise nicht bei Matschwetter, versteht sich. Was es sonst zu beachten gilt, wir verraten es.

Auch wenn Stilvorbilder wie Caroline de Maigret und Leandra Medine mit dem Klischee aufräumen, White Denim wäre der Sommergarderobe vorbehalten, behält ein anderes seine Gültigkeit: Die blütenreinen Hosen sind nicht ganz so figurschmeichelnd wie ihre dunklen Pendants. Daher ist es ratsam, auf einen legeren Sitz zu achten. Ebenso bitte auf Unterwäsche in Hautfarbe. Darüber hinaus sind den farblichen Kombinationsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Model Caroline de Maigret vertraut auf das Power-Couple schlechthin: Weiss zu Schwarz. Die türkische Modejournalistin Ece Sukan bevorzugt warme, winterliche Töne wie Tannengrün, Cognacbraun und Gold, deren Eleganz im gelungenen Kontrast zur Jeans in Destroyed-Optik steht. Bloggerin Leandra Medine setzt auf den Seventies-Chic: Flared Denim (unbedingt bodenlang!) zum Sweater mit grafischem Print, darüber der unverzichtbare Camel-Coat. Wer sich an den monochromen Allover-Look traut, vermeidet mit dem Mix unterschiedlicher Weissnuancen und Materialien die Gefahr der Monotonie.

24. Februar, Gallianne Chateaux