Trend Report

Bitte auftragen: So geht Urban Layering!

Mädels, zieht euch warm an. Denn jetzt zeigt sich unser Look mit Hoodie, Denim & Co. besonders vielschichtig
 

Frauen sind komplexe Wesen. Das fängt mit dem XX-Chromosomen an und hört bei der Mode auf. Die ist aktuell nämlich genauso vielschichtig wie wir selbst. Und Urban Layering dessen textile Stellungnahme. Verankert ist der Trend in der Hip-Hop-Kultur der 80er und 90er Jahre: In der wirkten die „Boys In Da Hood“ in ihrer Kombi aus Baggy Jeans plus T-Shirt plus Hoodie plus Bomberjacke genauso hart wie ihre Rap Lyrics.
Wir bevorzugen es zwar weniger voluminös, aber genauso selbstbewusst. Inspiration gibt es im Großstadtdschungel von New York bis Kopenhagen zu Genüge. Warum das Sommerkleid in den Kleiderschrank verbannen, wenn wir es weiterhin über Jeans tragen können. Sweatshirt und Sneakers garnieren den ungezwungenen Lagen-Look. Hält warm, sieht cool aus. Und ist zudem unkomplizierter umzusetzen, als man denkt.

Lagebericht: Gegensätze ziehen an

Auf die richtige Mischung kommt es an – und auf Kontraste: Streetwear (wie Bomberjacken, Logo-Sweater, Sneaker) als Allover Look getragen erweckt schnell einen zu markanten Eindruck. Zu sportlich. Feminine Basics (wie Blusen, Slip-Tops, Bodys oder Kleider) steuern hier entgegen. Unterschiedliche Proportionen von schmal bis kastig sowie gedeckte Farben unterstreichen diese Dynamik und geben Keypieces mit Statement-Charakter (siehe die Jacke im Bild oben links) Raum zum Wirken.
Wer die gestreifte Lieblingsbluse bisher also nur diagonal übers weiße T-Shirt geknotet hat, stylt sie als femininen Konterpart locker unter XL-Hoodie (Bild oben rechts) und Parka und gleicht das Volumen mit einer Slim-Fit-Jeans oder alternativ dem Bleistiftrock aus.

Die Trend Pieces